News von Gruppen aus Rhein-Main

Solidaritätsküche + Barabend im April

IZ Frankfurt - 22. April 2017 - 20:48

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Immer am 4. Freitag im Montag gibt es im Internationalen Zentrum (IZ) eine Solidaritätsküche für den schmalen Geldbeutel, kühle Getränke und Soli-Longdrinks: Los gehts ab 18:00 Uhr! Alle Getränke und das Essen gibt es gegen Spende.

Wann?

Freitag, 28.04.2017 ab 18:00 Uhr

Wo?

Koblenzer Straße 17 / Internationales Zentrum (IZ)

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T-KILLAS – EP Release Party

Stern e.V. Aschaffenburg - 22. April 2017 - 20:42
[ 27. Mai 2017; 19:00; ] Nach dem tollen Konzert von EIN GUTES PFERD und kuballa (wie ihr habts verpasst?) gibts den nächsten Knaller: SKA UP YOUR LIFE! EP Release Party im Stern Aschaffenburgs älteste SKA Band, die T-KILLAS laden euch zum Tanzen im Stern ein. Gefeiert wird ihr erstes Release auf einer schönen 7inch mit 4 starken Abwechslungsreichen Songs. Wer die Truppe schon einmal live [...]

Betroffenenplenum zum Polizeieinsatz im Studierendenhaus

RH FFM - 20. April 2017 - 20:07

Die Rote Hilfe OG Frankfurt lädt am 27. April 2017 um 18:30 Uhr ins Studierendenhaus (Raum K4) alle Betroffenen des Polizeieinsatzes auf dem Campus Bockenheim letzte Woche zu einem Treffen ein. Neben Informationen zum Vorgehen der Polizei und Ermittlungsbehörden, soll es auch Absprachen zum gemeinsamen Vorgehen gegen den überzogenen und unrechtmäßigen Polizeieinsatz geben.
Wir wollen damit auch Spekulationen entgegentreten: Niemand von euch muss als beschuldigte Person oder als Zeuge mit der Polizei zusammenarbeiten.

Kommt, sagt es weiter und wehren wir uns gemeinsam gegen Polizei und Justiz.
Schaffen wir Rote Hilfe!

Datum und Zeit: Donnerstag 27. April 2017 – 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Studierendenhaus, Raum K4, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, Frankfurt

Veranstaltungshinweise

iL Frankfurt - 18. April 2017 - 9:34
Newsletter der [iL*]-Frankfurt

Inhalt
1) Veranstaltung "wir brauchen keine Erlaubnis - über die Kämpfe bei
FIAT", 28.4.
2) regionales Rhein-Main G20 Treffen, 19.4.
3) Blockade des AfD Parteitags in Köln, 22.4.
4) Veranstaltung "NSU-Komplex auflösen!“, 18.4.

Wenn ihr Fragen habt oder uns näher kennen lernen wollt, dann kommt gerne zu unseren Veranstaltungen und sprecht uns oder schreibt eine Email an il-frankfurt@radikallinks.org.

Eure IL Frankfurt

Kontakt
il-frankfurt@radikallinks.org
frankfurt.radikallinks.org
facebook.com/il.frankfurt
twitter.com/ilfrankfurt

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1) Veranstaltung „wir brauchen keine Erlaubnis - über die Kämpfe bei FIAT“

Wann: Freitag, 28.4.2017, 19 Uhr
Wo: Theater in den Landungsbrücken, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt
https://www.facebook.com/events/277460166011817/

gezeigt wird der Film "Wir brauchen keine Erlaubnis" und im Anschluss gemeinsam diskutiert über die Frage Italiens, sozialer Kämpfe und gemachten Erfahrungen. wir reden mit Genoss_innen, die an der
Herstellung des Filmes mitbeteilgt waren.
***
Der Film „Wir brauchen keine Erlaubnis“ erzählt die bewegende Geschichte der sozialen Kämpfe um die Fiatfabrik in Italien von 1969 bis zur großen Niederlage 1980. Protagonist des Films ist Pietro Perroti, der als junger Arbeiter nach Turin zieht, um bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden. Er kauft sich eine kleine Kamera, die er in die Fabrik schmuggelt um dort den Arbeitsalltag in Bild und Ton festzuhalten. Er produziert aussagekräftige Dokumente der Demonstrationen, Streikposten und der großen Versammlungen. In der Produktion von Manifesten, Zeitungen, großen Gummifiguren der Fiatchefs und Entscheidungsträger und später Sprüchen und Zeichnungen auf den Klos der Fabrik gab er den Kämpfen einen kreativen, künstlerischen Beitrag. Im Film sind einige dieser einzigartigen Aufnahmen und Geräuschkulissen zu sehen und zu hören.

Mit Vielfalt und Kreativität wurden widerspenstige Kommunikationsmittel gewählt, um sich zu organisieren und Gehör zu verschaffen. Der Dokumentarfilm erzählt vom Klima dieser Jahre; der massenhaften
Beteiligung, der Strahlkraft der Kämpfe hinein in die Gesellschaft und den Alltag, aber auch von den Konflikten mit Institutionen und Presse.
86min.

http://wirbrauchenkeineerlaubnis.blogsport.de/

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken [iL*] Frankfurt, kritik&praxis - radikale Linke Frankfurt und dem xxpress - Zeitschrift für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit
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2) regionales Rhein-Main G20 Treffen

Wann: Mittwoch, 19.04.2017, ab 19 Uhr
Wo: DGB Jugendclub, (Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Gebäuderückseite)

Die 2. Aktionskonferenz zur Vorbereitung der Protesttage gegen den G20 Gipfel in Hamburg liegt gerade erst hinter uns und sie war vielversprechend.
https://www.g20hamburg.org/de/content/2-aktionskonferenz-gegen-g20-im-mi...

Wenn ihr jetzt miteinsteigen oder euch zur demokratiefreien Zone Hamburg oder den in Hamburg wie auch im Vorfeld in der Region geplanten Aktionen informieren wollt, seid ihr auf dem regionalen G20 Vorbereitungskreis für die Rhein-Main Region genau richtig. Wir tauschen uns aus, planen eine gemeinsame Anreise, besprechen Veranstaltung und Mobilisierung und bereiten uns auf die Proteste in HH vor.

Wenn du regelmäßig Infos zur Aktionskonferenz und den geplanten Gegenprotesten zu G20-Gipfel erhalten möchtest trage dich in den Newsletter auf der Website ein: http://www.g20hamburg.de

Weitere Infos findest du auch unter:
http://www.G20-Hamburg.mobi
http://www.g20-protest.de

Und, das ergänzen wir hiermit, auf der Webseite der IL: http://interventionistische-linke.org/tags/g20

Interventionistische Linke News
http://www.interventionistische-linke.org/fr/newsletter/interventionisti...

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3) Blockade des AfD Parteitags in Köln

Wann: Samstag, 22.04.2017, ganztägig
Wo: in Köln
Anreise: Busse fahren 3:00 in Frankfurt ab und kommen am Abend wieder zurück. Bustickets gibt es für 8€ (ermäßig), 12€ (normal) und 16€ (Soli) im Buchladen Land-in-Sicht, in der Karl-Marx-Buchhandlung und im Cafe KoZ an der Bockenheimer Warte

Für kurzfristige Informationen zu den Bussen schaut einfach auf: http://kritikundpraxis.org/
https://www.facebook.com/kpfrankfurt/?fref=ts
oder
http://www.frankfurt.radikallinks.org/
https://www.facebook.com/il.frankfurt/?fref=ts

alle weiteren Informationen zu den Aktionen vor Ort findet ihr unter: https://noafd-koeln.org/

Blockaden - Solidarität statt Hetze
Am Morgen des 22. April wird es kein Durchkommen für die AfD geben! Wir rufen zu massenhaften kreativen Blockaden gegen den Parteitag auf. Wir wollen damit an vergangene antifaschistische Erfolge wie die Verhinderung des rechtspopulistischen „Anti-Islam-Kongress“ 2008 oder die großen Proteste gegen „HoGeSa“ im Herbst 2015 anschließen.

Unser Aktionskonsens

Wir stellen uns dem Bundesparteitag der AfD entgegen, um ihn zu verhindern. Dabei agieren wir auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams. Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus. Wir sind solidarisch mit allen, die unsere Ziele teilen.

Unser Aktionsbild
Am 22. April will die AfD (Alternative für Deutschland) ihren Bundesparteitag in der Kölner Innenstadt im Maritim-Hotel abhalten. Die Kampagne „Solidarität statt Hetze“ – ein breites Spektrum aus antifaschistischen und linken Initiativen und Gruppen – ruft am 22. April ab 7 Uhr morgens zu Aktionen auf, die das Ziel haben, den AfD-Bundesparteitag zu verhindern.

Wir erwarten aus verschiedenen regionalen und bundesweiten Spektren und Protestkulturen mehrere Tausend Menschen, die sich Richtung Maritim auf den Weg machen. Dazu wird es an diesem Morgen mehrere Sammelpunkte im Innenstadtgebiet geben. Ob in gemeinsamen Großgruppen oder durch massenhaftes Einsickern und Ausschwärmen in vorbereiteten, kleineren Bezugsgruppen: Alle Beteiligten haben das gemeinsame Ziel, den AfD-Bundesparteitag so effektiv wie möglich zu blockieren.

Unsere Aktionsform sind angekündigte Massenblockaden, die aus Menschen bestehen werden. Mit Sitz- und Stehblockaden werden wir versuchen, alle Zugänge zum Maritim dichtzumachen. Wenn uns die Polizei Gitter und Zäune in den Weg stellt und das Maritim dadurch faktisch abriegelt, werden wir Möglichkeiten finden, diese Absperrungen zu überwinden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus.

Unser Aktionsbild ist dabei bunt und fantasievoll. Mit vielfältigen Hilfsmitteln wie Transparenten, klassischen Sitzblockaden oder anderen kreativen Materialien, welche Themen der AfD aufgreifen, werden wir die AfD daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Wir werden den Protest nutzen, um unsere inhaltlichen Standpunkte gegen die AfD auf die Straße zu tragen. Darauf bereiten wir uns in öffentlichen Blockadetrainings in den nächsten Wochen gemeinsam vor.

Bereits im Vorfeld werden wir öffentlich über die Inhalte und Ziele unserer Aktionen informieren. Unsere Aktionen richten sich nicht gegen die Beschäftigten im Maritim, sehr wohl jedoch gegen die Leitungsebene des Maritim, welche der AfD immer wieder bundesweit Räume zur Verfügung stellt.

Wir werden so lange blockieren, wie die Blockaden effektiv die AfD-Parteimitglieder daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Im Anschluss an die Blockaden rufen wir um 11 Uhr zu einer bundesweiten Großdemonstration gegen den Bundesparteitag der AfD auf. Auf der Demonstration erwarten wir zigtausende Menschen, die einen gemeinsamen Ausdruck gegen den Rechtsruck und den Aufstieg der AfD auf die Straße tragen.
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4) Veranstaltung "NSU-Komplex auflösen!"

Wann: Dienstag, 18.04.2017, 19:00
Wo: Schauspiel Frankfurt Neue Mainzer Straße 17

Dokumentartheater und Diskussion

Der NSU ist Teil einer Geschichte des Rassismus in Deutschland. Wenn heute Migrant*innen und Geflüchtete angegriffen und ausgegrenzt werden, stellt sich die Frage, was wir 5 Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds gelernt haben.

Ende Februar 2017 stellte eine Arbeitsgruppe des UN-Menschenrechtsrats fest, dass Deutschland ein gravierendes Problem mit institutionellem Rassismus habe. Eine Auseinandersetzung mit rassistischen Strukturen in Behörden und bei der Polizei, am Arbeitsmarkt, in den Medien und im Alltag fordern Initiativen betroffener Menschen schon seit Jahren – finden in der breiten Öffentlichkeit aber nur wenig Gehör.

Szenen aus „Die NSU-Monologe“ der Bühne Für Menschenrechte (link is external)e erzählen die Geschichte der Familie von Halit Yozgat, der am 6. April 2006 in Kassel vom NSU ermordet wurde. Sie geben Impulse für die anschließende Diskussion: Wie lauten die Forderungen von Betroffenen? Wie lässt sich institutioneller Rassismus in Deutschland fassen? Was kann dagegen getan werden?

Programm:
Szenen aus „NSU Monologe“, Bühne für Menschenrechte (Berlin)

Podiumsdiskusssion mit:
Ayse Güleç (Initiative 6. April, Tribunal „NSU-Komplex auflösen“) Olivia Sarma (response. Beratung für Betroffene von rechter und rassistischer Gewalt / Bildungsstätte Anne Frank) Tahir Della (Bundesvorstand, ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland) Canan Topçu (Journalistin, Neue Deutsche Medienmacher)
Moderation: Hadija Haruna, Hessischer Rundfunk

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Es wird Flüsterübersetzungen in Englisch und Türkisch geben.

Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank / response. Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, Heinrich Böll Stiftung Hessen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen, DGB Region Frankfurt Rhein Main, Copwatch Frankfurt, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD), Hessischer Flüchtlingsrat und Tribunal 'NSU-Komplex-auflösen'.

das NSU Tribunal findet vom 17-21.5.2017 in Köln statt.
http://nsu-tribunal.de/

[iL*] Frankfurt newsletter

Gewinnspiel – Zwei Karten zu Gewinnen!

Stern e.V. Aschaffenburg - 17. April 2017 - 12:58
Hot! Hotter! HOT-tehüh!!! Ponyhof Stern vercheckt zweimal freien Eintritt für absolutes Konzert-Highlight! Am Sa., den 22.4. gastieren die wunderbaren „Ein Gutes Pferd“ (Berlin) und die Minimal-Punker von Kuballa ab 21.00 im Stern! Zwar ist der Eintritt mit winzigen € 5,00 absolut Pferd-Rade, aber Ihr könnt hier und jetzt zweimal freien Eintritt gewinnen!!! Und das geht so: Das albernst/witzigeste Wortspiel [...]

Karfreitag und -samstag im Stern

Stern e.V. Aschaffenburg - 14. April 2017 - 19:04
[ 14. April 2017; 20:00; 15. April 2017; 20:00; ] Heute hat der Stern geöffnet! Wir dürfen zwar bis 0 Uhr keine Musik spielen UND ihr dürft NICHT tanzen (auch nicht ohne Musik -> bedankt euch beim Papst oder eurem netten Pfarrer von nebenan). Aber man kann ja zumindest am Anfang noch das Wetter in unserem "Biergarten" nutzen und da ein zwei fünf Bierchen zwitschern. Morgen ist arbische [...]

Café Arranca im April fällt aus!

iL Rhein-Neckar - 14. April 2017 - 15:34
Das Café Arranca im April fällt leider aus! Dafür sehen wir uns aber am 20. Mai in alter Frische wieder – und dafür denken wir uns dann etwas ganz Besonderes zu Essen aus. Bis dahin: Bleibt ungehorsam! Zum Beispiel bei den Blockaden des AfD Parteitages in Köln am 22. April und natürlich am 1. [...]

Rote Hilfe in Offenbach

RH FFM - 13. April 2017 - 15:27

Leider schließt das Multiversum seine Türen. Doch der Rote Hilfe Abend in Offenbach bleibt bestehen! Noch können wir euch keinen festen Ort angeben und werden ihn stattdessen Monat für Monat bekannt geben. Es wird aber weiterhin der letzte Dienstag im Monat ab 19:30 Uhr sein.

Diesen Monat werden wir uns am 25. April in einer Apfelweinwirtschaft in der Bettinastraße 16 im Offenbacher Nordend treffen – kommt vorbei!

Fight the norm

fantifa.frankfurt - 13. April 2017 - 15:19

Workshopwochenende anlässlich des geplanten „Deutschen Gender Kongresses“ von antifeministischen, misogynen und LGBTQI*-feindlichen Vereinen in Frankfurt.

Der Rechtsruck in Deutschland zeigt sich in vielerlei Gestalt, eindeutig artikuliert er sich in antifeministischen Mobilisierungen auf der Straße. Regional fand die „Demo für alle“ in Wiesbaden statt, während für den Mai 2017 in Frankfurt der „Deutsche Gender Kongress“ geplant war. Hinter dem unverdächtig anmutenden Titel verbirgt sich ein pseudowissenschaftliches Treffen von Männer- und Väterverbänden, das ebenfalls Referenten aus der AFD einlud. Die Erhaltung des heteronormativen Familienideals, die praktische Täter*innen-Opfer-Umkehr und nicht zuletzt die
Identifizierung des „Feminismus“ als explizites Feindbild sind dabei nur einige Themen, die eine große Schnittmenge zu konservativen Feullitonist*innen offenlegen und sich auch in bürgerlichen Kreisen an Beliebtheit erfreuen.

Im Vorfeld laden wir, das Bündnis „Fight the Norm“, alle Interessierten zur Auseinandersetzung mit dem Thema, denn zu oft ist es ein blinder Fleck in linken Debatten. Der Kongress soll dabei ebenfalls als Reflektionsort all jener dienen, die im Bereich der Pädagogik tätig sind oder dies planen.

Zur Veranstaltung


Gruppenübergreifende Stellungnahme bzgl. der Vorwürfe des AK 8. Mai gegen die Gruppen der Kampagne „Make racist afraid again“

fantifa.frankfurt - 13. April 2017 - 15:13

Dieser Text ist eine Klarstellung in der Debatte um die Sprühaktion gegen Free’s Bude. Er richtet sich einerseits an eine interessierte Öffentlichkeit, andererseits an diejenigen, deren Ziel es zu sein scheint, die Frankfurter Linke zu sabotieren und zu denunzieren, wie auch deren Bündnispartner*innen.

Die hier unterzeichnenden Gruppen sind sicherlich in ihren Ansichten, Positionen und Aktionen unterschiedlich – teilen aber das gemeinsame politische Projekt, die befreite Gesellschaft.

I. Eine Sprühaktion ist kein Anschlag. Die Aktion wurde, namentlich von AK 8.Mai, Zusammen e.V sowie Teilen der ANK, aufgebauscht und in den Kontext von rassistischen Brandanschlägen gestellt. Nach dem Prinzip der Kontaktschuld wird, durch die genannten Gruppen, ein Zusammenhang zwischen der Aktion, Antifa United Frankfurtund schließlich „der Antifa“ als Ganzes hergestellt. Sie setzen Islam und Salafismus gleich und solidarisieren sich mit einer reaktionären Strömung, um Frankfurer Antifaschist*innen mit Rassist*innen gleichzusetzen.

II. Kritik wurde in unsolidarischer Art und Weise geäußert. Während in dem Bekenner*innenschreiben niemals Antifa United Frankfurt genannt wird, konstruieren AK 8.Mai, Zusammen e.V und Teile der ANK eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Bündnis und dem Schriftzug an Free‘s Bude. Dies ist eine Denunziation, die mit einer kritisch-solidarischen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun hat. Mit Gruppen, die Andere denunzieren, arbeiten wir nicht zusammen.

III. Antifa United Frankfurt hat unter dem Motto „Make racists afraid again“ zu einer Kampagne gegen Nazis und Rassist*innen aufgerufen. Es handelt sich dabei um eine offene, autonome Kampagne, an der sich verschiedene Gruppen, Zusammenhänge und Einzelpersonen beteiligten. Es gibt keine zentrale Koordination oder Verantwortlichkeit für die einzelnen Aktionen, was eine kritische Bezugnahme nicht ausschließt. IV. Politische Aktionen, insbesondere militante, müssen inhaltlich begründet und ordentlich recherchiert sein. Dies muss das gesellschaftliche Klima und den politischen Kontext, hier den grassierenden antimuslimischen Rassismus und, im internationalen Rahmen, die konterrevolutionäre Rolle der islamistischen Bewegung, mitbeachten. (Als Beispiel solidarischer Kritik verweisen wir auf den Text von Recherche Rhein Main zum Tag an „Free’s Bude“ https://linksunten.indymedia.org/en/node/204240)

V. Die Kritik an Religion ist eine linke und aufklärerische Selbstverständlichkeit, die an den Verhältnissen ansetzt, die Religionen immer wieder hervorbringen. Dabei geht es nicht um die private Religionsausübung, sondern um den politisch-fundamentalistischen Ausdruck, der vollkommen inkompatibel zu linken Ansätzen ist. Wer sich mit religiösen Fundamentalist*innen wie z.B mit Islamist*innen, solidarisiert, verabschiedet sich aus jedem linken Konsens. Die Unterstellung, unsere Anliegen seien rassistisch, weisen wir aufs Schärfste zurück.

VI. Das Verhalten vom AK 8. Mai, Zusammen e.V. und Teilen der ANK beweist erneut, dass sie an der notwendigen Zusammenarbeit gegen Rassismus, Faschismus und Fundamentalismus nicht interessiert sind. Ihre Vorgehensweise ist unverantwortlich und unsolidarisch. Durch das Verlassen jeder methodisch sowie politisch akzeptablen Grundlage haben sie sich endgültig aus der Linken verabschiedet. Dies betrifft unsere Antirepressionsstandards sowie ihr Verhältnis zu Reaktionären.

Mit diesem Text ist für uns alles gesagt. Es wird von uns diesbezüglich keine weitere Stellungnahme, keine weitere Reaktion auf Texte und Provokationen mehr geben. Wir werden uns weiter dem Kampf gegen Faschist*innen und Rassist*innen, gegen Kapital und Patriarchat widmen.

Unterzeichnende Gruppen: fantifa.frankfurt, Linke Liste Frankfurt, YA Basta Rhein Main, Siempre* Antifa, turn*left Frankfurt, faites votre jeu, Internationales Zentrum Frankfurt, Antifa Kritik & Klassenkampf, kritik & praxis – radikale Linke [f]rankfurt, ADHK Frankfurt, Rote Hilfe – Ortsgruppe Frankfurt, ÖkoLinX-Antirassistische Liste, AK.069, Leftwing Rheingau

Falls ihr auch als unterzeichnende Gruppe aufgeführt werden möchtet, schreibt eine E-Mail an: mail@antifa-united.com zukommen.


Internationales Fest Der Solidarität am 1.Mai

Siempre Antifa Ffm - 11. April 2017 - 23:00

Vom 28. bis zum 30.April findet in berlin ein von uns unterstützer Kongress zu Basisorganisierung, Autonomie und Gegenmacht statt. Bereits am Folgetag, dem 1.Mai, dem traditionellen Kampftag der Arbeiterklasse, findet vom Internationalen Zentrum Frankfurt ein organisiertes Strassenfest mit ebensolchem Anspruch statt.
Programm:
Live-Musik von:
– Zynik / Delirium (Rap)
– Dim Vincent / Heada (Rap)
– Friendly Fire (Ska)
– Old Heroes (Rock)
– Buzzfeeder (Stoner)
– IZ – Musikgruppe (türkisch/kurdisch)

- Workshops
– Kinderbetreuung
– Essen / Getränke
– Infostände (bei Interesse für einen Infostand e-Mail an: info@iz-ffm.de)

Infos und Facebookevent

STRASSENFEST | Fest der Solidarität am 1.Mai | ab 14.00 Uhr | Frankfurt | Koblenzer Strasse | Veranstalter: Internationales Zentrum

AUFRUF

You can jail a Revolutionary, but you cant jail the Revolution!

Siempre Antifa Ffm - 11. April 2017 - 22:41

Am 15.4.2015 wurden 7 Mitglieder des Vereins ATIK in der BRD verhaftet, drei weitere im Ausland festgenommen und ausgeliefert. Seitdem sind sie inhaftiert, die Anklage beruht auf §129b StGB. Was ist die Besonderheit dieses Verfahrens?

Die Paragraphen 129 und 129a etablieren eine juristische Mehrzweckwaffe, die weitreichende Befugnisse schaffen. Der §129b hat zusätzlich die Besonderheit, dass er sich formell gegen ausländische Organisationen richtet. Daher ist es mit ihm möglich, wie im vorliegenden Fall, politische Aktivisten einzusperren, deren Organisation nach deutschem Recht legal ist und deren inkriminiertes Verhalten auch nicht strafbar ist. Einmal mehr gilt Sonderrecht für den migrantischen Teil der Widerstandsbewegung.

Der Prozess gegen die ATIK und TKP/ML Gefangenen hat insofern Modellcharakter, als das hier getestet wird, wie man linke Politik hierzulande weit im Vorfeld konkreter Rechtsverstösse oder militanter Handlungen mit der Gesetzgebung gegen „Terrorismus“ verfolgen kann. Damit bestimmt der deutsche Staat jeden als Gegner, der den Kapitalismus als System überwinden möchte und stellt dies unter Terrorverdacht. Somit ist dieses Gerichtsverfahren Teil des allgemeinen Prozesses hin zum autoritären, präventiv kriminalisierenden Staat. Wir rechnen mit weiteren solcher Verfahren in den nächsten Jahren.

Das imperialistische Deutschland arbeitet mit der Türkei als Frontsaat der NATO und Bollwerk gegen die Flüchtlinge vor den Grenzen Europas, trotz aller Differenzen, politisch, ökonomisch, militärisch und repressionstechnisch eng zusammen. Das Verfahren ist auch eine Dienstleistung für das türkische Regime, welches schrittweise eine faschistische Diktatur in der Türkei etabliert und Krieg gegen die kurdische Bevölkerung im Osten des Landes führt. Hunderttausenden Menschen wurden dort entlassen, zehntausende Menschen inhaftiert. Die Türkei ist ein Staat der foltert. Unser Kampf gegen das kapitalistische System, den Krieg und die Repression der herrschenden Klasse, ist ein legitimer internationaler Kampf.

Demonstration | 5.5.2017 | München, Nymphenburger Straße 16 | 11 Uhr | Infos hier

Weg mit den §§129!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Solidarität ist unsere Waffe!

1.Mai 2017 – 3. Internationales Fest Der Solidarität

IZ Frankfurt - 11. April 2017 - 0:49

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1.Mai 2017 – 3. Internationales Fest Der Solidarität

Programm
– Zynik & Delirium (Rap)
– Dim Vincent & Heada (Rap)
– Friendly Fire (Ska)
– Old Heroes (Rock)
– Buzzfeeder (Stoner)
– IZ – Musikgruppe (türkisch- kurdisch)

Workshops
– Kinderbetreuung
– Essen / Getränle : Es werden an verschiedenen Ständen Essen und Getränke aus den verschiedenen     Kulturen zu einem günstigen Preis angeboten.
Infostände (bei Interesse für einen Infostand Email an: info@iz-ffm.de)

Facebookevent: LINK

Aufruf:
Gegen Ausbeutung, Entrechtung und Krieg!
Der 1.Mai ist seit über einem Jahrhundert der traditionelle internationale Kampftag der ArbeiterInnen für ihre Rechte, gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Auch heute hat dieser Tag nichts von seiner Aktualität eingebüßt: Die reichsten 62 Menschen verfügen heute über soviel Vermögen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung – eine Folge der kapitalistischen Eigentumsordnung. Weltweit äußert sich diese Realität in der massenweisen Flucht der Menschen aus den erbärmlichen Lebensbedingungen ihrer Heimatländer. Aber auch hierzulande müssen immer mehr Menschen unter ärmlichen Bedingungen existieren. Wir sagen: Schluss mit dem Raubbau an unseren Lebensgrundlagen! Kämpfen wir für eine solidarische Gesellschaft!

Solidarität mit den Arbeitskämpfen!
Auch in Deutschland verschärfen sich die Arbeitsbedingungen. Spätestens seit der Umsetzung der Hartz-Gesetze und der Agenda 2010 ist Deutschland ein Niedriglohnland. Immer mehr Menschen müssen von Zeitarbeit leben oder in mehreren ,,Mini-Jobs‘‘ arbeiten. Wer keine Arbeit findet, steht unter dem Zwangsregime der Jobcenter. Soziale Arbeit, Erziehung und unbezahlte Hausarbeit werden nach wie vor überproportional von Frauen verrichtet, was eine strukturelle Diskriminierung darstellt. Gegen diese Bedingungen beginnen sich Menschen zu organisieren und zu wehren. Vergangenes Jahr gingen Tausende ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen auf die Straße, im Vorjahr streikten die LokführerInnen und kämpften gegen das Lohndumping in ihren Berufen, dieses Jahr die BusfahrerInnen im Rhein-Main-Gebiet. Die Reaktion von Politik und Medien lässt nie lange auf sich warten und äußert sich in Hetze gegen kämpferische Belegschaften. Wir sagen: Das Grundrecht auf Streik ist nicht verhandelbar! Unterstützen wir auch dieses Jahr solidarisch unsere KollegInnen im Kampf um unsere Rechte!

Für bezahlbaren Wohnraum!
Ein immer größerer Anteil unseres Lohnes für unsere unmittelbaren Lebensbedürfnisse ausgegeben werden: Die Mieten für kleine Wohnungen sind in Frankfurt allein von 2011 bis 2015 um 30% gestiegen. Das Gallus, ein traditionsreiches Arbeiterviertel, befindet sich im Wandel. Grund für diesen Wandel ist die Errichtung des Europaviertels. Das nun benachbarte Luxusviertel weckt auch die Ambitionen der WohnungseigentümerInnen im Gallus und zahlloser Immobilienspekulanten, die ihre Häuser sanieren lassen und die Mieten erhöhen. Die Folge: Menschen mit geringem Einkommen können sich keine Wohnung im Gallus mehr leisten. Ein zahlungskräftigeres Publikum zieht in die Wohnungen ein, während die alteingesessenen MieterInnen in Randbezirke gedrängt werden. Wir sagen: Es ist ein Skandal, dass Wohnraum ungenutzt leersteht oder zum Spekulationsobjekt wird: die Häuser denen die sie brauchen!

Stoppt Krieg und Ausbeutung!
Einerseits wird also kräftig gespart, andererseits werden marode Banken gerettet und das Militärbudget, der zweitgrößte Haushaltsposten, auf 37 Milliarden erhöht – Tendenz steigend. Die Bundeswehr befindet sich in zahlreichen Auslandseinsätzen. Zugleich liefert die BRD als drittgrößter Waffenexporteur Kriegswaffen in Krisengebiete und unterstützt autoritäre Regime wie die Türkei, das Teile der eigenen Bevölkerungen foltert und drangsaliert. Multinationale Konzerne ruinieren die Lebensmittelversorgung in ganzen Erdregionen und hinterlassen Umweltzerstörung, Armut, Hunger und Elend – während sie zugleich soviel Reichtum anhäufen wie nie zuvor. Die Ausplünderung durch westliche Konzerne und die von den westlichen Regierungen entfachten oder geschürten Kriege sind die Hauptursache für die weltweiten Flüchtlingsströme. Wir sagen: Schluss mit der Organisierung von Krieg und Enteignung in den Herkunftsländern!

Solidarität mit Flüchtlingen!
Vermehrt kommen Menschen nach Deutschland, um Schutz vor Krieg, Verfolgung und Perspektivlosigkeit in ihrer Heimat zu finden. Die Geflüchteten sind Sondergesetzen unterworfen, auf sie wartet Armutsverwaltung und ein entwürdigender Asylprozess, der sie über Jahre, verschärft durch das neue „Integrationsgesetz“, entmündigt – oder die Drohung der Abschiebung. Hinzu kommen über 3500 gewalttätige Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte im Jahr 2016. Die Grundlage sind Hetze und Terrorhysterie, die durch Medien, bürgerliche Parteien und rechte Gruppen betrieben werden. So wird vom eigentlichen Problem abgelenkt: dem maroden System, das all diese Entwicklungen hervorbringt. Wir sagen: Schluss mit Rassismus und Ausgrenzung! Kampf den sozialen Ursachen von Faschismus und Nationalismus!
Für eine solidarische Perspektive – jenseits von Rassismus, Patriarchat und Ausbeutung!

Kommt zum 3. Internationalen Fest Der Solidarität

Koblenzerstr 17 / 60327 Frankfurt am Main

 

 

Unterstützer: Project.Shelter – Frankfurt Mieten runter im Gallus Mieterinitiative für bezahlbaren Wohnraum Fluchtursachen bekämpfen Frankfurt

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Wissenschaft und (Konter-)Revolution

Antifa K&K - 10. April 2017 - 21:12

Zur Kritik akademischer Bewegungsforschung

Dienstag, 25. April 2017, 19:30 Uhr, Festssal der Studierendenhauses, Campus Bockenheim, Mertonstraße 26-28

(Konter-)Revolution der Wissenschaft
Die Widersprüchlichkeit der modernen Universität als Ort der Wissenschaft in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft besteht in ihrer Stellung zur Kritik und Emanzipation. So sehen manche in ihr einen Ort, der der Verwertungslogik des Kapitals noch weitestgehend entzogen oder dieser zumindest prinzipiell entziehbar ist. Gleichzeitig ist sie als ideologischer Staatsapparat ein Organ des Staates des Kapitals und ein Ort der Disziplinierung sowie Subjektivierung. Es stellt sich daher die Frage, inwiefern die Universität als potentieller Ort der Kritik selbst die Grenze der Kritik setzt und damit in letzter Instanz anstatt zur Überwindung nur zur fortwährenden Bestätigung des Bestehenden führt.

Wissenschaft der (Konter-)Revolution
Wird die praktische Kritik der bestehenden Verhältnisse, wie sie in Protestbewegungen geäußert wird, selbst zum Gegenstand der Forschung, verschärft sich der Konflikt, der der Wissenschaft eingeschrieben ist. Die (Un-)Möglichkeit kritischer Theorie an der Hochschule, die an einer fortschrittlichen Überwindung des Kapitalismus interessiert ist, soll anhand akademischer Bewegungsforschung, wie sie unter anderem am Exzellenzcluster „Normative Orders“ im Forschungsbereich „Internationale Dissidenz“ praktiziert wird, diskutiert werden. Dabei stellt sich auch die Frage, ob es ein akademisch produziertes Wissen über Widerstands- und Oppositionsbewegungen geben kann, welches letztlich nicht der Einhegung des Protests dient.

Es referieren Alex Demirovic zu Wissenschaft(skritik) und Hochschule im Kapitalismus und Peer Heinelt zum Verhältnis von akademischer Bewegungsforschung und Herrschaft. Eine Vertreter*in des Wahlbündnis Linke Liste FFM wird die Moderation führen.

Aktion gegen Frankfurter Maritim Hotel und AfD Bundesparteitag

iL Frankfurt - 5. April 2017 - 7:27
Solidarität statt Hetze

Am Dienstag Abend wurde vor dem Frankfurter Maritim Hotel gegen die Kooperation der Hotelkette mit der AfD protestiert. An MessebesucherInnen wurden Flyer verteilt und der Eingang des Hotels kurzeitig blockiert.
Am 22./23. April findet im Maritim Hotel in Köln der Bundesparteitag von den RassistInnen der AfD statt. Wir fordern das Maritim auf, den Vetrag mit der AfD zu kündigen.
Aus Frankfurt werden wir gemeinsam zu den Blockaden und der Demo gegen den Bundesparteitag der AfD in Köln fahren. Bustickets (8€,12€ oder 16€) gibt es ab heute im Buchladen Land in Sicht und in der Karl Marx Buchhandlung. Join the Protest.

Presseerkläriung: Aktion gegen Frankfurter Maritim Hotel und AfD Bundesparteitag

Am Dienstag den 4. April haben linke Aktivist*innen auf die skandalöse Ausrichtung des AfD Bundesparteitags im Kölner Maritim aufmerksam gemacht. Dazu wurden vor dem Frankfurter Maritim mehrere Transparente entrollt und mit Flyern umstehende Passant*innen informiert. Mit Parolen wie „Kein Raum der AfD“, „Maritim: kündigen jetzt!!“ und „Solidarität statt Hetze“ wurde darüber aufgeklärt, dass nun ein für alle Mal Schluss sein muss mit der Zusammenarbeit zwischen dem Maritim und rechtspopulistischen Demagogen. Das Kölner Maritim sollte bereits 2008 den „Anti-Islam Kongress“ ausrichten - hätten die Bürgerinnen und Bürger Kölns dies nicht zu verhindern gewusst.
Soweit muss es aber dieses Mal nicht kommen: Die Hotelkette muss endlich zur Vernunft kommen und den Vertrag aufkündigen.

Im eigens verfassten „Code of Conduct“ in dem die Kette ihre Werte anpreist, steht die „Achtung der Menschenrechte“ unter der Rubrik „Verantwortung“. Forderungen von AfD Politiker*innen, z.B. an Grenzen auf Geflüchtete zu schießen, dürften damit wohl kaum im Einklang stehen.

„Verantwortung für die eigenen Grundsätze zu übernehmen bedeutet jegliche Verträge mit rechten Parteien, wie der AfD, aufzulösen und sich nicht hinter Klauseln zu verstecken“, sagte die Aktivistin Janna Berg. Und weiter:

„Die Hotelkette „Maritim“ bekommt aus dem ganzen Bundesgebiet Druck. Der Bundesparteitag der AfD ist gerade kurz vor den Wahlen ein besonders brisanter Ort, denn hier entscheidet sich, wie viel Aufwind oder Gegenwind rechte Ideologien in Deutschland bekommen. Deshalb reisen wir am 22.4. mit Bussen an und blockieren den Parteitag.“

Der Rechtsruck, den wir in Deutschland sehen, reiht sich ein, in eine weltweite Tendenz von rechtem Gedankengut. Die meisten der G20 – Staaten werden von rechten meist männlichen Oberhäuptern regiert. Gegen diesen Rechtsruck gehört eine klare Position. Hier, am 22.4 in Köln und am 7. und 8. August beim G20-Treffen in Hamburg. Wir fordern Solidarität statt Hetze.

Im Anhang befinden sich einige Fotos der Aktion zum freien Gebrauch.

Kritik&Praxis – radikale Linke Frankfurt
Interventionistische Linke Frankfurt

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IL-Vortrag: Utopie

Stern e.V. Aschaffenburg - 30. März 2017 - 23:45
[ 27. April 2017; 19:00; ] Vortrag und Diskussion von und mit der IL Aschaffenburg Kritik an den bestehenden gesellschaftlichen Verhältnissen ist das Kerngeschäft einer emanzipatorischen Linken. Zugleich verweist jede grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem was nicht mehr sein soll, auf etwas, das noch nicht ist. Wie lässt sich über dieses Utopische, das mögliche „Noch-Nicht“ (Bloch) nach- bzw. vorausdenken? Zunächst sind Utopien stets nur Leitbild [...]

Film: Beyond the red lines

Stern e.V. Aschaffenburg - 30. März 2017 - 23:33
[ 28. April 2017; 20:15; ] Im Rahmen ihrer Filmreihe GESELLSCHAFT - MACHT - VERÄNDERUNG zeigt die IL Aschaffenburg den Dokumentarfilm "Beyond the red lines" der verschiedene Kämpfe für Klimagerechtigkeit vorstellt: Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels, die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Beyond the red lines [...]

Transgender Day of Visibility: We TRANSform the World!

S.U.Q. - 30. März 2017 - 23:30
We TRANSform the world!

[English version]

On March 31st we celebrate Transgender Day of Visibility. A Day to fight for Trans acceptance. A day to make Trans visible everywhere and in all our diversity!   Trans people exist.  We live, love, party, curse, write and read books or tweets or ride bikes. We make music and art, run or play basketball. We meet our friends and care for each other and others.    Trans people are everywhere. We queue at supermarket tills and bus stops. We go to school, sit at office desks and kitchen tables. We live in different countries, with different circumstances and in different places.   Trans people fight. We organize rallys and marches. We contradict and call attention to issues. We protest and we don’t give up. We tell our stories and stand up against injustice. We stand in solidarity with others and support their fights.   #TDOV stands for empowerment support for trans people and the trans community, against cissexism and transphobia and for the acceptance every human deserves.    #TDOV stands for the courage of being visible and the pain of being made invisible. It stands for the fights trans people fought in the past and present to TRANSform the World.    “This year’s theme is trans resistance (#TransResistance). In the increasingly transphobic global political climate, we must use our newfound visibility to mobilize trans people against oppression. Speaking out, taking direct action, and educating others is critical to our safety and wellbeing. This recognizes that while visibility is important, we must take action against transphobia. Visibility is not enough alone to bring transgender liberation. However, we can use visibility as a vital tool for transgender justice.” [www.transstudent.org/tdov] Wir TRANS*formieren die Welt!

[Deutsche Version]

Heute am 31.3. ist Internationaler Tag der Trans*sichtbarkeit (Transgender Day of Visibility – #TDOV). Ein Tag um Trans* zu feiern. Ein Tag um für die Anerkennung von Trans* zu kämpfen. Ein Tag, um Trans* – überall und in aller Unterschiedlichkeit – sichtbar zu machen.   Trans* Personen existieren. Wir leben, lieben, feiern, fluchen, schreiben und lesen Bücher und Tweets oder fahren Fahrrad. Wir machen Musik und Kunst, gehen Laufen oder Basketballspielen, treffen uns mit Freund_innen  und kümmern uns umeinander und andere.   Trans* Personen sind überall. Wir stehen an der Bushaltestelle oder der Supermarktkasse, gehen zur Schule, sitzen im Büro oder am Küchentisch. Wir leben in verschiedenen Ländern, unter diversen Bedingungen und an unterschiedlichen Orten.    Trans* Personen kämpfen. Wir organisieren Kundgebungen und gehen auf Demos, wir widersprechen, machen aufmerksam, wir protestieren und geben nicht klein bei. Wir erzählen unsere Geschichte, wir stellen uns Unterdrückung entgegen, wir sind solidarisch und setzen uns für andere ein.    Der #TDOV steht für (Selbst-)Ermächtigung und für den Support von trans*communities und  trans* Personen, für den Kampf gegen Cissexismus und Trans*feindlichkeit und für die Anerkennung, die jede Person verdient hat.   Der #TDOV steht dafür, dass es Trans* überall und hier gibt, für den Mut, den es bedeutet sichtbar zu sein und den Schmerz, den es bedeutet unsichtbar gemacht zu werden – und für die Kämpfe, die Trans* alle Tage und heute geführt haben und führen, um die Welt zu TRANS*formieren!   Das Thema dieses Jahr ist trans resistance #TransResistance [www.transstudent.org/tdov]

Welcome To Stay

Stern e.V. Aschaffenburg - 29. März 2017 - 23:59
[ 3. Mai 2017; 19:00; ] Das antirassistische Netzwerk Untermain organisiert das monatliche „Welcome To Stay" Café. Das Projekt ist ein offener Treff für Geflüchtete und Unterstützer*innen, der als Anlaufstelle zum Austausch und zur gegenseitige Hilfe dienen soll. Willkommen sind alle, die Lust haben ihre Ideen mit einzubringen. Weitere Infos und aktuelle News unter: https://www.facebook.com/WelcomeToStayAB

Konzert: Raumschiff Mafia / Fe4r / ich bin darwin

Stern e.V. Aschaffenburg - 29. März 2017 - 19:29
[ 29. April 2017; 20:00; ] ab 21 Uhr - Einlass 20 Uhr - Eintritt € 5,00 Fe4r: Fe4r ist ein ein aschaffenburger rapper, der mit seinen Texten der Gesellschaft aber auch sich selbst einen Spiegel vorhält. Seine beats sind meist düster und angelehnt an den hiphop der 90er Jahre. raumschiff mafia: die aliens aus einer anderen galaxie landen mit ihrem UFO und dem album [...]

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