News von Gruppen aus Rhein-Main

Wanderausstellung “yallah!? – über die Balkanroute” ab 29.08. in Frankfurt

NoBorder Ffm - 13. Juli 2018 - 20:51

Die Wanderausstellung “yallah?! – über die Balkanroute” thematisiert den “langen Sommer der Migration” 2015 und die aktuelle europäische Flüchtlingspolitik. In Frankfurt wird die Ausstellung vom 29.08. – 26. 09. 2018 ausgestellt sein, sie und das Begleitprogramm werden von noborder ffm gemeinsam mit medico international und Netzwerk Konkrete Solidarität veranstaltet.

Im Herbst 2018 ist es drei Jahre her, dass sich mehr als tausend Geflüchtete vom Budapester Fernbahnhof Keleti zu Fuß in Richtung Österreich aufmachten. Nach und nach rücken der „March of Hope“ und die „Willkommen!“ rufenden Menschen an deutschen Bahnhöfen immer weiter in die Ferne. Stattdessen dominieren Diskussionen über Grenzsicherung und Terrorgefahr.

Dagegen sollen mit dieser Ausstellung der „lange Sommer der Migration“ 2015 und die Öffnung eines Korridors durch Süd-Osteuropa als wichtiges politisches und historisches Ereignis festgehalten werden. Im Vordergrund stehen die Geflüchteten. Zahlreiche Audio- und Videoaufnahmen und Kunstwerke zeigen ihre Sichtweisen auf Migration und Europa.

Ausstellung nach Anmeldung zugänglich 30.8.-26.9.2018, werktags von 10-16 Uhr.

Anmeldung unter info@medico.de oder telefonisch unter 069/94438-0. Begleitung von Schulklassen und anderen Gruppen durch medico-Mitarbeiter*innen möglich.

Das Begleitprogramm

Alle Veranstaltungen finden bei medico international statt, Lindleystraße 15 (gegenüber Nr. 11), 60314 Frankfurt

Ausstellungseröffnung

29.08.2018, 19:00 Uhr

Solidarity City in Rhein-Main. Praktische Ansätze im Kampf gegen Abschiebung und soziale Ausgrenzung

06.09.2018, 19:00 Uhr

Das Konzept der Solidarity Cities hat sich in den letzten zwei Jahren zu einem  alltagspraktischen wie perspektivischen Ansatz der antirassistischen Bewegung entwickelt. Ausgangspunkte sind zumeist Kampagnen gegen Abschiebungen, die Schaffung von Schutzräumen und Initiativen für Bürgerasyl. Die weiteren Aktionsfelder der Solidarity City Initiativen folgen den elementaren Bedürfnissen der Ausgegrenzten, der städtischen Unterschichten und der illegalisierten Migrant_innen – für gleiche Rechte für alle Menschen! Selbstorganisation, soziale Treffpunkte, die Verankerung in migrantischen Communities sind Schlüsselelemente. Gefordert wird die Abschaffung rassistischer Kontrollen und gleichzeitig der Zugang zu bezahlbarem, menschenwürdigem Wohnraum, zu Schule und Bildung, zu fairer Arbeit und Einkommen und zu medizinischer Versorgung. Es geht um einen materiellen Prozess, den es zu einer konkreten Vision zu verdichten gilt, die sowohl der neoliberalen Austeritätspolitik wie auch dem Rechtspopulismus die Alternative einer offenen und solidarischen Gesellschaft entgegenstellt.

Solidarity City-Aktivist*innen aus Frankfurt, Darmstadt und Hanau stellen ihre lokalen Ansätze vor und laden zur Mitwirkung ein. Moderation: Kein Mensch ist illegal Hanau

Keine Freiheit im Paradies – wenn Tourismus, Flucht und Migration aufeinandertreffen

10.09.2018, 19:00 Uhr

Selten werden die Phänomene Tourismus, Flucht und Migration in einem Satz genannt. Dabei haben sie durchaus Berührungspunkte: Ihre Wege kreuzen sich an Grenzposten und auf Passagen.

Diese Kontaktzonen sind prädestiniert für Konflikte. Doch ebenso können sich aus dem Aufeinandertreffen solidarische Perspektiven für das Recht auf Freizügigkeit ergeben.

Was bedeutet es, dass immer mehr touristische Sehnsuchtsorte auf der Welt, die für die «schönsten Tage im Jahr» gebucht werden, zeitgleich mit dem Geschehen von Migration und Flucht konfrontiert sind? Wenn an diesen Orten Bewegungsfreiheit für die einen und Bewegungshindernisse für die anderen die soziale Realität mitprägen, welche Herausforderungen entspringen daraus? Wie sind die Sphären des Tourismus mit denen von Flucht und Migration möglicherweise auch verknüpft? Welche Kontaktpunkte ergeben sich auf der politischen, der persönlichen, der ökonomischen Ebene? Wo sind die Begegnungen konfliktiv, wo eröffnen sich solidarische Handlungsperspektiven?

Vortrag von Martina Backes, Informationszentrum 3. Welt (iz3w), Freiburg im Breisgau, Moderation: medico international

Der Mensch – Das Gedicht Das Kafä Kollektiv lädt zu einem Gedichteabend mit Tarek Alfelo und Amjad Ramadan ein.

Die Gedichte von Künstler*innen sind Teil der “yallah?!”-Ausstellung. Sie handeln von Krieg, Flucht und Exil, aber auch von Liebe, Hoffnung, Kindheit, den Freuden des Lebens und besonders von der Bedeutung der Wörter. Tarek Alfelo und Amjad Ramadan werden ihre Gedichte in der Originalsprache (arabisch) vortragen und wir werden sie ins Deutsche übersetzen. Untermalt wird dies von Livemusik.

Moderation: Kafä-Kollektiv

Was ist los auf dem Mittelmeer?

Da es keine sicheren Fluchtrouten für sie gibt, sind Geflüchtete auf dem Weg nach Europa gezwungen, eine lebensgefährliche Reise über das Mittelmeer anzutreten. Bei diesem Versuch sterben jedes Jahr mehrere tausend Menschen. Mit der Weigerung, Boote mit geretteten Geflüchteten an Bord in nahegelegene Häfen einlaufen zu lassen, erreichte die europäische Abschottungspolitik in diesem Jahr einen neuen Höhepunkt. Bedroht von der libyschen Küstenwache und kriminalisiert von der EU setzen die zivilen Seenotretter*innen ihre Arbeit fort. Was bedeutet die zunehmende Abwehr für ihre Arbeit? Wie gehen sie mit dem Druck von allen Seiten um? Wie bewerten sie die aktuelle Lage auf dem Mittelmeer, in der Ägäis und auf Lesbos?

Es informieren und diskutieren Aktivist*innen der zivilen Seenotrettung u.a. von Mission Lifeline und Sea-Watch. Moderation: noborder ffm

 

Die “yallah?!”-Ausstellung in Frankfurt ist eine Kooperation von: Kafä Kollektiv / Naturfreundejugend Hessen / Watch The Med – Alarmphone / Sea-Watch / Moving Europe / Solidarity City Frankfurt am Main Netzwerk / PRO ASYL / Kein Mensch ist illegal Hanau / Lampedusa in Hanau / Bildungskollektiv Bleiberecht / Rainbow Refugees Frankfurt / Main / Centro Frankfurt / Netzwerk Konkrete Solidarität, Teachers on the Road / No Border Frankfurt / Mission Lifeline

Treffen: Alternative Wohnformen

Stern e.V. Aschaffenburg - 11. Juli 2018 - 23:01
[ 29. Juli 2018; 14:00; ] Projekt: Alternative Wohnformen im Stern Hallo an alle Wohninteressierte, wir treffen uns am Sonntag, 29. Juli ab 14 Uhr im Stern. Die Treffen sind offen für alle Interessierte. Interesse? Infos und Protokolle der vergangenen Treffen gibts per E-Mail. Schickt einfache eine E-Mail an: wohnen at stern-ab.de

01.07.18 – Lasst unsere Leute frei! Solidarität mit den G20 Gefangenen!

K&P - 10. Juli 2018 - 14:28

Am Morgen des 27.06.2018 kam es bundesweit zu 13 Hausdurchsuchungen durch die Hamburger SoKo „Schwarzer Block“, davon vier in Offenbach und Frankfurt. Diese endeten mit den Festnahmen der Betroffenen. Die vier Personen wurden unverzüglich nach Hamburg gebracht und sitzen seitdem dort in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, an den Protesten gegen den G20-Gipfel letztes Jahr in Hamburg teilgenommen und dort Landfriedensbruch, Brandstiftung und Sachbeschädigung begangen zu haben.
Die zwei zum vermeintlichen Tatzeitpunkt Minderjährigen wurden inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Tatvorwürfe sowie die Haftbefehle bleiben weiterhin bestehen. Außerdem wurden die Reisepässe eingezogen und die Auflagen sehen eine regelmäßige Meldung bei der örtlichen Polizeibehörde vor.
Einmal mehr wird versucht, linksradikalen Widerstand zu kriminalisieren und ein hartes Vorgehen gegen linke Strukturen voranzutreiben, beispielsweise durch Kommunikationsüberwachungen, Observationen und neue Polizeigesetze. Damit die Polizei zum Jahrestag des G20-Gipfels Ergebnisse präsentieren kann, antwortet sie auf den starken, solidarisch stattgefundenen Protest weiterhin mit starker Repression.
Unsere Antwort darauf ist eine entschlossene Demo unter dem Motto
„Lasst unsere Leute frei!“
am 05.07.2018 um 17 Uhr
Klapperfeldstraße.
Auch wenn es Einzelne von uns getroffen hat, gemeint sind wir alle. Diesen erneuten Angriff auf linke Strukturen und Proteste lassen wir uns nicht gefallen

Berichte von den Aktionstagen „Repression, Rechtsruck und Aufrüstung entgegentreten!

Siempre Antifa Ffm - 9. Juli 2018 - 23:32

In zahlreichen Städten Deutschlands haben während den Ausgerufenen Aktionstagen ein Jahr nach dem G20-Gipfel in Hamburg kleinere und größere Aktionen gegen Repression, Rechtsruck und Aufrüstung stattgefunden.

Die Aktionstage waren gemeinsam von den Organisationen Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen, Kommunistischer Aufbau, Kommunistische Jugend, Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen (Hamburg), North East Antifa [NEA] Berlin, Proletarische Autonomie Finsterwalde/Magdeburg und Siempre*Antifa Frankfurt ausgerufen worden.

Frankfurt

Kurz vor den Aktionstagen gab es durch die SoKo „Schwarzer Block“ in und um Frankfurt Hausdurchsuchungen und vier Festnahmen. So standen die dortigen Aktionen ganz im Zeichen der direkten Repression und der gegen sie gerichteten Öffentichlikeits- und Solidaritätsarbeit. Am 5.7. gingen rund 400 Menschen in Solidarität mit den Verhafteten und für ihre Freilassung in Frankfurt auf die Straße. Ebenso entstanden zahlreiche Solidaritätsfotos, Erklärungen und Banner.

Video zur Demonstration: https://www.youtube.com/watch?v=0MNfp5jAOVU&

Solidaritätsseite: https://www.fb.com/lasstunsereleutefrei

Düsseldorf

In Düsseldorf konzentrierten sich die Aktionen auf die Großdemonstration gegen das geplante neue Polizeigesetz in NRW am 7.7.. Rund 20.000 Menschen unterschiedlichster politischer und gesellschaftlicher Organisationen gingen hier gegen die im neuen Polizeigesetz konzentrierte Repression, den Rechtsruck und die innere Aufrüstung auf die Straße. Neben großen Demonstrationsblöcken von der Interventionistischen Linken, „Nationalismus ist keine Alternative“ und einem Antikapitalistischen Block, viel vor allem die große Beteiligung von Fußball- und Ultragruppen auf.

Video zur Demonstration: https://www.pscp.tv/w/1kvKpawleWkGE

Bericht von der jungen Welt: https://www.jungewelt.de/artikel/335582.widerstand-wirkt.html

Cottbus, Hannover, Köln, St. Augustin, Troisdorf

Zahlreiche Graffiti, Banner und Plakate sind während der Aktionstage in verschiedenen Städten wie Cottbus, Hannover, Köln, St. Augustin und Troisdorf aufgetaucht. So konnte die Aktionswoche in zahlreichen Vierteln in die Öffentlichkeit getragen werden. Das Nachrichtenportal Perspektive Online organisierte unter dem Titel „Ein Jahr nach G20 – kommt der Polizeistaat?“ eine Veranstaltungsreihe zur inhaltlichen Diskussion der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen im Bezug auf Repression und Rechtsruck.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=OG17iCx-Q9A&feature=youtu.be

Berlin

Die North-East Antifa stellte ihre Mobilisierung gegen eine rechte „Extremismus“-Diskussionsrunde im ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschöhnhausen ebenso in den Rahmen der gemeinsamen Kampange. Rund 30 Personen nahmen an der Kundgebung am 5.7. teil. Zudem wurden noch gemeinsam Briefe an die G20-Gefangenen verfasst. Auch in Berlin fand eine Veranstaltung von Perspektive Online statt.

Kundgebung: https://twitter.com/antifanordost/status/1015588497376174080

Magdeburg

Auch in Magdeburg wurde kollektiv den Gefangenen des G20-Gipfels Briefe geschrieben. Zudem wurde im Rahmen der Aktionstage eine Diskussionsveranstaltung durchgeführt. Hier standen insbesondere die Fragen wie Widerstand gegen die anhaltende Repressionswelle geleistet werden und die Gefangenen besser unterstützt werden können im Vordergrund. Ebenso wurde über die Einschätzung der neuen Polizeigesetze und über die Situation der radikalen Linken diskutiert. Auch hier wurde ein Banner in Solidarität mit den G20-Gefangenen aufgehängt.

Gießen:

Mit einem „PAG the Police!“-Wagen hat die Antifaschistische Revolutionäre Aktion Gießen die Aktionstage auch auf die diesjährige Nachttanzdemo für Menschenrechte in Gießen getragen. Damit sollte gegen die massiven Grundrechtseingriffe und massenhafte Überwachung demonstriert werden.

Rojava:

Auch die GenossInnen der Internationalistischen Kommune in Rojava setzten ein Zeichen gegen die Repression in Deutschland und solidarisierten sich mit den G20-Gefangenen. In einer Erklärung machten die InternationalistInnen auch auf die anhaltende Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland aufmerksam

Erklärung: http://internationalistcommune.com/against-g20-repression-statement-of-the-internationalist-commune-of-rojava/

Bilder und Infos

Es gibt Gebäck!

Stern e.V. Aschaffenburg - 7. Juli 2018 - 16:46
Während des heutigen wundervollen 5. Fotomarathon Aschaffenburg 2018 haben wir eher tagsüber statt nachts geöffnet – eine hübsche Gelegenheit, hier ausnahmsweise Kaffee- statt Biertrinkend rumzuhängen

ASBesten-Thekenspecial

Stern e.V. Aschaffenburg - 6. Juli 2018 - 10:09
[ 14. Juli 2018; 20:00; ] The Incredible Return of the ASBesten!!! Arbeiten in Kindergärten gehört zu den absoluten Härten. Vier Überlebende raffen nun ihre letzten Kräfte zu einer phänomenalen Thekenschicht zusammen! Funny games, Schlumpf-Techno, Jugendsündenmusik und andere Kinderkacke, sowie albernste Thekenspielchen und - gespräche erwarten nicht nur völlig erschöpfte PädagogInnen, sondern auch die riesengroße Zielgruppe derjenigen, die niemals erwachsen werden will (und/oder kann) [...]

Darmstadt: Protestaktion gegen Sammelabschiebung nach Afghanistan

NoBorder Ffm - 3. Juli 2018 - 21:47

Wir übernehmen an dieser Stelle das Statement des Afghan Refugees Movements:

Am heutigen Dienstag, den 3.7.18, soll um 21:50 Uhr der 14. Sammelabschiebeflug nach Afghanistan gehen, diesmal vom Flughafen München.
Die neue Verordnung über die Zuständigkeiten der Ausländerbehörden und zur Durchführung des Aufenthaltsgesetzes und des Asylgesetzes des Landes Hessen trat am 01. Juli in Kraft. Durch diese Verordnung werden noch weitere Zuständigkeiten bei den Regierungspräsidien gebündelt, insbesondere im Bereich der Ausweisungen und Abschiebungen.
So sind in Zukunft die Regierungspräsidien für alle Abschiebungen zuständig, und auch ein Großteil der Ausweisungen fällt ab jetzt in den Zuständigkeitsbereich der RPs.
Duldungen werden natürlich weiterhin bei der Ausländerbehörde vor Ort ausgestellt, bedürfen aber der Zustimmung durch das RP.
Deswegen haben wir uns heute vor dem hessischen Regierungspräsidium in Darmstadt mit der Forderung „Abschiebungen stoppen“ versammelt.
Der bayerische Flüchtlingsrat meldete heute zudem, dass von der Abschiebung in Bayern besonders Schüler und kranke Menschen betroffen sind.

Kämpfe verbinden! – Gegen antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus – 08.07.2018

IZ Frankfurt - 3. Juli 2018 - 12:18

Share

Warum der Kampf gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus nicht getrennt werden sollte

Passend zu aktuellen gesamtgesellschaftlichen Debatten, die oft über uns aber nicht mit uns geführt werden, laden wir euch herzlich zu unserer Veranstaltungsreihe „Kämpfe verbinden! Perspektiven auf Verflechtung von Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus“ ein. Wir hoffen gemeinsam mit euch über mögliche Handlungsstrategien sowie Widerstand diskutieren zu können. Wir glauben, dass jegliche Formen der Unterdrückung und Diskriminierung zusammengedacht und zusammen bekämpft werden müssen! Wir lassen uns weder instrumentalisieren, noch gegeneinander ausspielen!!

Am kommenden Sonntag haben wir Constantin Wagner, Religionswissenschaftler und Soziologe, der sich in seiner Arbeit unter anderem mit Islamverständnissen im postkolonialen Europa und (anti-muslimischen) Rassismus in öffentlichen Institutionen beschäftigt, bei uns zu Besuch. Sein Vortrag „Warum der Kampf gegen Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus nicht getrennt werden sollte“ soll uns als Grundlage dienen, um im Anschluss folgenden Fragen nachgehen zu können:

Sind Antisemitismus und Rassismus wirklich die gleiche Sache?

Kann Mensch antimuslimischen Rassismus und Antisemitismus nur gemeinsam ablehnen?

Wie stehen antimuslimische und antisemitische Tendenzen miteinander in Verbindung?

Für Essen und Trinken ist wie immer gesorgt, auch diskriminierende Verhaltensweisen brauchen nicht mitgebracht werden und sind ehrlichgesagt höchst unerwünscht!

Wo? Internationales Zentrum, Koblenzerstraße 17, Gallus /Frankfurt am Main
Wann? 08.07. ab 18Uhr (17Uhr Einlass)

Weitere Termine folgen, stay tuned!

Veranstalter: Kafä Kollektiv

Share

Wahlen in der Türkei – Ein Blick hinter die Kulissen

IZ Frankfurt - 2. Juli 2018 - 11:42

Share

Noch mit vielen Frage- und Ausrufezeichen versehen betrachten wir die zurückliegenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen Ende Juni in der Türkei…. und haben nun die Möglichkeit, mit Freund*innen der Köln-Bonner-Diyarbakir-Wahlbeobachtungsdelegation Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen.
Berichte, Bilder, Einschätzungen, Fragen und Gespräch finden hier ihren Platz.

Am 13.07.2017 um 19:00 Uhr im Internationalen Zentrum (Koblenzerstr. 17 im Gallus/Frankfurt)

Share

Gemeint sind wir alle! Lasst unsere Genossen*innen frei!

iL Frankfurt - 29. Juni 2018 - 8:57
Erklärung des Solitreffen Frankfurt am Main 28. Juni 2018

Gestern haben bundesweit im Zuge der G20 Repressionen 13 Razzien stattgefunden. Sechs Genoss*innen und Freund*innen sitzen im Knast, vier davon aus Frankfurt/Main und Offenbach. Wir hatten uns im Voraus verabredet, um auf die Angriffe auf emanzipatorische Strukturen und gerechtfertigte Kämpfe – in diesem Fall gegen den G20 Gipfel – gemeinsam zu reagieren. Deshalb haben sich 100 Leute zusammengefunden, um eine Antwort auf die Vorgänge zu finden und sich mit den Gefangenen des heutigen Tages zu solidarisieren. Unsere Solidarität gilt den Gefangenen und ihrem Umfeld, auch wenn wir wissen, dass wir alle damit gemeint waren.

Die heutigen Festnahmen reihen sich ein in eine Vielzahl von Angriffen der Repressionsorgane gegen die G20-Proteste; angefangen bei Öffentlichkeitsfahndungen, über mehrere Wellen von internationalen Hausdurchsuchungen und Verhaftungen, bis hin zu Terrorisierungen ganzer Stadtteile und massiver medialer Hetze.

Wir fordern die sofortige Freilassung aller unserer Genoss*innen und erklären unsere Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit. Kein Angriff auf unsere Leute und Strukturen darf unbeantwortet bleiben. Bei Repression ist unser aller Solidarität gefragt, organisiert euch, werdet aktiv und lasst die Leute nicht alleine.

United we stand – Fight G20!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Emanzipatorische Kämpfe in die Offensive!

Solitreffen Frankfurt am Main 28. Juni 2018

Anfragen, Soliaktionen etc. bitte an: unitedwestand_offm@riseup.net

Spendet für die Gefangenen:
Spendenkonto der Ortsgruppe Frankfurt
Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppe Frankfurt
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS
Konto: 4007238390
BLZ: 43060967 GLS-Bank
Betreff: G20

Keine Privatangelegenheit – Treffen immer donnerstags

IZ Frankfurt - 28. Juni 2018 - 10:34

Share

Jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat trifft sich nun „Keine Privatangelegenheit“ im IZ – hier eine kurze Vorstellung:

„Psychische Probleme erscheinen wie ein individuelles Versagen – und auch dafür dass es mir besser geht, muss ich immer wieder selbst sorgen. Wenn ich Hilfe suche, werde ich zu einer Beratung oder Therapie geschickt, erhalte Medikamente, werde an eine Klinik verwiesen oder sogar eingewiesen. Es liegt wohl in meiner Verantwortung, dass es mir geht, wie’s mir geht. Stimmt das?

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die psychische Probleme haben und im Rahmen dessen Erfahrung mit medizinischen und psychologischen Hilfsangeboten gesammelt haben. Und wir sagen: Unser Leid steht im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Verhältnissen. Wir wollen versuchen, dieser Verbindung zwischen eigenen und gesellschaftlichen Problemen auf den Grund zu gehen, und wir wollen uns gegenseitig Unterstützung geben. Wir wollen Möglichkeiten schaffen, dass es uns besser geht, und wir wollen unserer Isolation entkommen.

Komm‘ vorbei und lass‘ uns einander kennenlernen und unterstützen. Bei uns bist Du willkommen – ganz ohne Voraussetzungen“

Kontakt: keineprivatangelegenheit@riseup.net

Share

Project Shelter Barabend und Küche für alle / Kitchen for all – 14.07.2018

IZ Frankfurt - 28. Juni 2018 - 10:26

Share

Diesen Samstag bereitet das Project.Shelter KüchenTeam ein leckeres bunt gemischtes Buffet im Internationalen Zentrum Frankfurt vor. Das gemeinsame Kochen beginnt um 15h. Jede*r ist herzlich zum Kochen und Essen eingeladen. Spenden sind willkommen, aber freiwillig.

Neben der Küfa wird es einen Barabend dazu geben, sodass es neben fantasievollem Essen, netten Gesprächen, tanzbarer Musik auch leckere Cocktails geben wird!
14.07.2018, Koblenzer Str. 19, FFM-Gallus

Schaut vorbei!

————————–————————–————————–————
This Saturday the Project.Shelter kitchen team prepares a tasty cross over buffet at International Center Frankfurt. We start to cook together at 3 pm. Everyone is welcome to cook and eat. Donations are welcome, but not obligatory.

Besides the Küfa we will have a barevening. So there will be not only fantasy-food, nice talks and danceable music, also delicious cocktails will be prepared!

14.07.2018, Koblenzer Str. 19, FFM-Gallus

Come round!

Share

Internationales Frühstück / Brunch am 29.07.2018

IZ Frankfurt - 28. Juni 2018 - 10:24

Share

Am 29.07. findet wieder unser Internationales Frühstück im IZ statt.

Geben wird es ein reichhaltiges und vielseitiges Buffet, darunter auch warmes, deftiges und süsses als auch vegetarische und vegane Speisen.

Kommt vorbei, schlagt euch die Bäuche voll und lernt das IZ kennen!

Los gehts ab 10.00 Uhr, Spätaufsteher können aber auch danach noch brunchen.

Share

IZ-Solidaritäts-Barabend mit Vokü – 27. Juli 2018

IZ Frankfurt - 28. Juni 2018 - 10:23

Share

Immer am vierten Freitag im Montag gibt es im Internationalen Zentrum (IZ) einen Soli-Barabend!

Mit Vokü, kühlen Getränken und Longdrinks!

Los gehts ab 19:00 Uhr!

Alle Getränke und das Essen gibt es gegen Spende.

Wann?

Diesmal Freitag, 27.07.2018

Wo?

Koblenzer Straße 17 | FFM-Gallus | Internationales Zentrum (IZ)

Share

Solierklärung zu den Razzien vom 27.06.2018

Siempre Antifa Ffm - 28. Juni 2018 - 9:41

Gemeint sind wir alle! Lasst unsere Genossen*innen frei!

Gestern haben bundesweit im Zuge der G20 Repressionen 13 Razzien stattgefunden. Sechs Genoss*innen und Freund*innen sitzen im Knast, vier davon aus Frankfurt/Main und Offenbach. Wir hatten uns im Voraus verabredet, um auf die Angriffe auf emanzipatorische Strukturen und gerechtfertigte Kämpfe – in diesem Fall gegen den G20 Gipfel –gemeinsam zu reagieren. Deshalb haben sich 100 Leute zusammengefunden, um eine Antwort auf die Vorgänge zu finden und sich mit den Gefangenen des heutigen Tages zu solidarisieren. Unsere Solidarität gilt den Gefangenen und ihrem Umfeld, auch wenn wir wissen, dass wir alle damit gemeint waren. Die heutigen Festnahmen reihen sich ein in eine Vielzahl von Angriffen der Repressionsorgane gegen die G20-Proteste; angefangen bei Öffentlichkeitsfahndungen, über mehrere Wellen von internationalen Hausdurchsuchungen und Verhaftungen, bis hin zu Terrorisierungen ganzer
Stadtteile und massiver medialer Hetze.
Wir fordern die sofortige Freilassung aller unserer Genoss*innen und erklären unsere Solidarität mit allen emanzipatorischen Kämpfen weltweit. Kein Angriff auf unsere Leute und Strukturen darf unbeantwortet bleiben. Bei Repression ist unser aller Solidarität gefragt, organisiert euch, werdet aktiv und lasst die Leute nicht
alleine.
United we stand – Fight G20!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Emanzipatorische Kämpfe in die Offensive!

Anfragen, Soliaktionen etc. bitte an:
unitedwestand_offm@riseup.net

Spendet für die Gefangenen:
Spendenkonto der Ortsgruppe Frankfurt
Rote Hilfe e.V. – Ortsgruppe Frankfurt
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS
Konto: 4007238390
BLZ: 43060967 GLS-Bank
Betreff: G20

Specialtheke: Yeahlectro

Stern e.V. Aschaffenburg - 26. Juni 2018 - 11:12
[ 30. Juni 2018; 20:00; ] Yeahlectro ist der kleine miese Bruder der großen Schwester "Trashrave-Disco". Letztere gibt sich bekanntlich erst wieder Ende Dezember die Ehre. Yeahlectro soll die Wartezeit bis dahin versüßen. Nicht als Disco, sondern als Special Theke. Wir spielen jegliche abgefahrene Spielart von elektronischer Musik, die Eure Schweissproduktion weiter anfeuern wird. Der kleine Bruder trägt übrigens nen üblen Mittelscheitel - dies [...]

Wir sind umgezogen! // Neue Website

RH FFM - 21. Juni 2018 - 22:18

Dies ist die alte Seite der Ortsgruppe Frankfurt am Main, unsere neue ist:

http://frankfurt.rote-hilfe.de/

Die Beiträge sind alle umgezogen. Diese Seite wird ab Juni 2018 nicht mehr gepflegt

turn*left – 9 Jahre besser Scheitern…

fantifa.frankfurt - 21. Juni 2018 - 13:48

Unsere Genoss_innen von turn*left haben ihre Auflösung bekanntgegeben.

Wir werden Euch vermissen!

“ […] Vom Dissens zwischen politischen Gruppen und auch innerhalb unserer Gruppe auszugehen und auf dessen Grundlage eine gemeinsame politische Praxis zu finden, halten wir für unerlässlich. Doch darin sind wir letztlich in unserem Projekt gescheitert, den Dissens politisch produktiv zu organisieren und langfristig handlungsfähig zu machen. […]“ mehr lesen

https://turnleft.noblogs.org

 

Repression, Rechtsruck und Aufrüstung entgegentreten!

Siempre Antifa Ffm - 21. Juni 2018 - 12:54

Ein Jahr nach dem G20-Gipfel 2017 und den erfolgreichen Protesten und Kämpfen gegen diesen befindet sich Deutschland im Sicherheits-Wahn. Wo es nur geht wird aufgerüstet und mit Verboten und Überwachung das alltägliche Leben eingeschränkt. Der neue Innen- und Heimatminister Horst Seehofer hat bereits angekündigt, dass es noch im laufenden Jahr zu massiven Angriffen auf die Grund- und Freiheitsrechte aller kommen wird. Das vor wenigen Wochen in Bayern beschlossene neue „Polizeiaufgabengesetz“ soll dabei als Schablone für die neuen Gesetze in allen Bundesländern dienen. Die neue Qualität liegt darin, dass hiermit fundamentale Rechtsgrundsätze außer Kraft gesetzt werden: So wird die Polizei durch das Konstrukt der „drohenden Gefahr“ ermächtigt, Menschen ohne Gerichtsbeschluss und nur aufgrund von Vermutungen einzusperren. Damit wird Polizeiwillkür rechtlich legalisiert. Der Ausnahmezustand, der angeblich gegen den Terror eingeführt wurde, wird sich nun gegen jede Störung des kapitalistischen Alltags und damit auch jede BürgerIn richten. Parallel dazu werden die Rüstungsausgaben um dutzende Milliarden erhöht und sollen in den kommenden Jahren weiter steigen. Das kapitalistische System bereitet sich präventiv auf kommende Krisen vor.

Die Hetze in Politik und Medien gegen jegliche linke und fortschrittliche Politik hat ein ungeheures Ausmaß erreicht. Nicht zuletzt auch durch die Öffentlichkeitsfahndung der sogenannten SoKo „Schwarzer Block“, welche mehr als 200 Menschen einer öffentlichen Hetzjagd preisgab. Kein Zufall – gerade jetzt, wo offenbar wird, dass das kapitalistische System immer weniger funktioniert und immer weniger Menschen nützt und eine Alternative geschichtlich möglich und nötig ist wie nie zuvor. Gleichzeitig kümmert sich niemand um die hunderten untergetauchten Neonazis, die tausenden legal bewaffneten Faschisten und die hunderten von rassistischen und ausländerfeindlichen Angriffe auf Menschen und Unterkünfte. Jetzt geht es darum, den zunehmenden autoritären, rassistischen und fremdenfeindlichen Bewegungen in der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen.

Um ein deutliches Zeichen gegen Repression, Rechtsruck und Aufrüstung zu setzen, rufen wir zum Jahrestag des G20-Gipfels zu bundesweiten Aktionstagen vom 2.-8. Juli auf. Seit kreativ und zeigt durch vielfältige Aktionen, Kundgebungen, Graffiti, Banner und vieles mehr, dass wir diese Angriffe auf unsere Rechte und Freiheiten nicht kampflos hinnehmen werden. Ganz im Gegenteil, braucht es eine starke Bewegung gegen Krieg, Faschismus und Kapitalismus und für andere Verhältnisse, die nur jenseits davon möglich werden!

https://de.indymedia.org/node/21996

Seiten

Linksnavigator Aggregator – News von Gruppen aus Rhein-Main abonnieren