News von Gruppen aus Rhein-Main

Kein Podium der AfD!

Stern e.V. Aschaffenburg - 28. Juni 2017 - 23:50
[ 30. Juni 2017; 17:00; ] Liebe Freund*innen des Sterns, am Freitag, den 30.06., öffnen wir den Stern erst ab 22:00 Uhr, da wir ab 17:00 Uhr bei der Kundgebung des Bündnisses gegen Rechts am Stadttheater sind. Auch ihr seid herzlich eingeladen mit uns vor dem Stadttheater gegen die Einladung und Teilnahme der AfD an der Podiumssitzung zu protestieren Also bitte kommt zu dieser [...]

Verstrickte Zeiten!

Stern e.V. Aschaffenburg - 28. Juni 2017 - 23:30
[ 29. Juni 2017; 19:00; ] Auch lange nicht mehr gestrickt oder gehäkelt? Oder gar noch nie? Dann schliesse dich uns an! In lockerer Runde einfach in Gespräche verstricken. Jeden letzten Donnerstag im Monat ab 19 Uhr im Stern, Platanenallee 1, Aschaffenburg Es freuen sich auf dich : Brigitte und Iris

Neuer Flyer zu ED-Behandlung und DNA-Entnahme

RH FFM - 27. Juni 2017 - 21:42

Ein neuer Flyer „Information der Roten Hilfe zu ED-Behandlung und DNA-Entnahme“ ist erschienen und es gibt ihn hier zum Download.

Weitere Flyer in der Rubrik Links & Materialien.

Neuauflage von „Was tun wenn’s brennt?“

RH FFM - 21. Juni 2017 - 0:09

Der Klassiker „Was tun wenn’s brennt? – Rechtshilfetipps“ wurde überarbeitet und es gibt ihn hier zum Download.

Weitere Flyer in der Rubrik Links & Materialien

Warum werde ich eigentlich immer kontrolliert? – Was wir tun können gegen rassistische Polizeikontrollen und Ausgrenzung

IZ Frankfurt - 17. Juni 2017 - 22:33

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Von diesen Fragestellungen ausgehend veranstaltet das migrantische KAFÄ-Kollektiv Frankfurt am 24.06.2017 ab 16 Uhr im Internationalen Zentrum (IZ) im Gallus einen Abend zu rassistischen Polizeikontrollen (Racial Profiling) und rassistischer Ausgrenzung. Dazu haben wir Walid Malik eingeladen, der wissenschaftlich sowie aktivistisch zu Racal Profiling arbeitet und an dem Abend einen Workshop in einfacher Sprache für Betroffene von Racial Profiling und ihre Freund_innen geben wird. Mit Positionsübungen, Inputs, Gruppenarbeit und Infomaterial wollen wir in geschützter Atmosphäre an diese Thematik herantreten und uns stärken.

Die Innenräume des IZ sind an diesem Abend rauch- und drogenfrei. Für Kinderbetreuung, Flüsterübersetzung (Englisch, Urdu, Persisch) sowie das leibliche Wohl (Essen, Trinken) ist ebenfalls gesorgt. Die Veranstaltung wird unterstützt von Copwatch Frankfurt.

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Fight G20 – Gegenmacht Aufbauen! Aufruf und Aktionen gegen G20

Siempre Antifa Ffm - 15. Juni 2017 - 18:26

Vom 07. bis zum 08. Juli 2017 treffen sich im Zentrum Hamburgs die Staats- und Regierungschefs der 19 mächtigsten kapitalistischen Nationen sowie der EU. Abgeschirmt von 15.000 Cops zuzüglich ausländischen Geheimdiensten wollen die G20 Vertreter in den Hamburger Messehallen tagen. Dazu wird Hamburg seitens der Repressionsorgane eine Woche lang in den Ausnahmezustand versetzt, mit dem die Herrschenden Ihr Zusammentreffen durchsetzen wollen.

Solche Gipfeltreffen sind aber immer auch Orte des Widerstands gewesen. Gemeinsam mit anderen revolutionären Gruppen mobilisieren wir unter dem Motto „Fight G20 – Gegenmacht aufbauen“ in die Hansestadt und werden dort als Bündnis eigene Aktionen durchführen. Beteiligt euch an diesen und unterstützt unsere Mobilisierung!

Donnerstag, 06. Juli 2017 | 19 Uhr | Fischmarkt
Revolutionärer Block auf der „Welcome to Hell“-Demo

Freitag, 07. Juli 2017 | Ab 06 Uhr | All Area
Blockaden und direkte Aktionen gegen das Gipfeltreffen

Samstag, 08. Juli 2017 | 13 Uhr | Deichtorplatz (Hbf)
Revolutionärer Block auf der Demo „Grenzenlose Solidarität statt G20″

Hier der Aufruf des bundesweiten Bündnisses Fight G20:
https://fightg20.files.wordpress.com/2017/06/flyer-fight-g20.pdf

Neben unseren gemeinsamen Aufruf haben wir als überregionales Bündnis auch eine Broschüre zum G20-Gipfel erstellt. Diese bekommt ihr in gedruckter Form oder online hier:
https://fightg20.files.wordpress.com/2017/06/broschuere-fight-g20.pdf

Weitere Infos:
Infos zu G20 sowie eine weitere Broschüre von „Perspektive Kommunismus
Allgemeines, Karten zur Aktionswoche usw.
Infos zur Anreise hier

FIGHT G20 – FIGHT CAPITALISM

Film im Casino: 14 Tîrmeh / 14. Juli / 14 Temmuz

Stern e.V. Aschaffenburg - 12. Juni 2017 - 23:54
[ 18. Juni 2017; 14:00; ] Das Kurdische Gesellschaftszentrum Aschaffenburg zeigt den Film 14 Tîrmeh / 14. Juli / 14 Temmuz am 18. Juni 2017 um 14:00 Uhr im Casino Aschaffenburg. Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich. Unter anderem bei uns im Stern während den Öffnungszeiten. Die Karte kostet 10 Euro. 140 min. in türkischer und kurdischer Sprache mit deutschem Untertitel Aus der Beschreibung: 14. [...]

Fight G20 – Infoveranstaltung

IZ Frankfurt - 10. Juni 2017 - 11:10

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Anfang Juli 2017 steht der G20 Gipfel in Hamburg bevor. Das bedeutet, die Repräsentanten der herrschen Klasse, Staats- und Regierungschefs der mächtigsten kapitalistischen Nationen sowie VertreterInnen der Wirtschaft, treffen sich, um sich über ihre Interessen und deren Durchsetzung zu verständigen. Diese Interessen sind die der Aufrechterhaltung einer krisenhaften imperialistischen Weltordnung, die für Ausbeutung, Verarmung, Unterdrückung und Krieg sowie erbärmliche Lebensumstände immer größerer Teile der Menschheit steht. Dazu wird Hamburg seitens der Repressionsorgane eine Woche lang in einen Belagerungszustand versetzt. Bürgerliche PolitikerInnen, Sicherheitsbehörden und Medien setzen auf psychologische Kriegsführung und beschwören bürgerkriegsähnliche Zustände und Chaos herauf. Dabei sind sie es, die die politische Verantwortung für das Chaos und die Verheerungen des kapitalistischen Systems in weiten Teilen der Welt tragen. Unser Widerstand hingegen ist legitim und notwendig! Wir lassen uns weder einschüchtern, noch spalten! Für eine andere, bessere Weltordnung!

Wir möchten Euch dazu aufrufen, gemeinsam einen vielfältigen und massenhaften Protest gegen die G20 Staaten, ihre Politik und die zugrundeliegenden kapitalistischen Strukturen zu organisieren.Deshalb wollen wir auf einer Info-Veranstaltung auf mögliche Aktionen gegen G20 Anfang Juli in Hamburg hinweisen und über den aktuellen Stand der Planungen sprechen.

Ein Referent des überregionalen Bündnis „Fight G20“ wird uns erzählen, was konkret in Hamburg geplant ist und wie ihr euch einbringen könnt.

Freitag, 16.06.2017, 19:00 Uhr | Frankfurt, Internationales Zentrum, Koblenzer Str. 17

Es wird auf der Veranstaltung Zugtickets geben.  Nähere Infos zur gemeinsamen Anreise mit dem Sonderzug gibt es hier.

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Fight G20 – Infoveranstaltung

Siempre Antifa Ffm - 10. Juni 2017 - 10:58

Anfang Juli 2017 steht der G20 Gipfel in Hamburg bevor. Das bedeutet, die Repräsentanten der herrschen Klasse, Staats- und Regierungschefs der mächtigsten kapitalistischen Nationen sowie VertreterInnen der Wirtschaft, treffen sich, um sich über ihre Interessen und deren Durchsetzung zu verständigen. Diese Interessen sind die der Aufrechterhaltung einer krisenhaften imperialistischen Weltordnung, die für Ausbeutung, Verarmung, Unterdrückung und Krieg sowie erbärmliche Lebensumstände immer größerer Teile der Menschheit steht. Dazu wird Hamburg seitens der Repressionsorgane eine Woche lang in einen Belagerungszustand versetzt. Eine Übung dazu war bereits der OSZE Konferenz in Hamburg im letzten Winter (siehe hier). Bürgerliche PolitikerInnen, Sicherheitsbehörden und Medien setzen auf psychologische Kriegsführung und beschwören bürgerkriegsähnliche Zustände und Chaos herauf. Dabei sind sie es, die die politische Verantwortung für das Chaos und die Verheerungen des kapitalistischen Systems in weiten Teilen der Welt tragen. Unser Widerstand hingegen ist legitim und notwendig! Wir lassen uns weder einschüchtern, noch spalten! Für eine andere, bessere Weltordnung!

Wir möchten Euch dazu aufrufen, gemeinsam einen vielfältigen und massenhaften Protest gegen die G20 Staaten, ihre Politik und die zugrundeliegenden kapitalistischen Strukturen zu organisieren. Deshalb wollen wir auf einer Info-Veranstaltung auf mögliche Aktionen gegen G20 Anfang Juli in Hamburg hinweisen und über den aktuellen Stand der Planungen sprechen.

Ein Referent des überregionalen Bündnis „Fight G20″ wird uns erzählen, was konkret in Hamburg geplant ist und wie ihr euch einbringen könnt.

Freitag, 16.06.2017 | 19:00 Uhr | Frankfurt | Internationales Zentrum | Koblenzer Str. 17

Es wird auf der Veranstaltung Zugtickets geben. Weitere Infos zur gemeinsamen Anreise mit dem Sonderzug hier

Aufruf gegen G20
Infos zu G20
Allgemeines, Karten usw. zur Aktionswoche

Denkt mal nach! – Kurze Stellungnahme zu einer immerwährenden Debatte

Siempre Antifa Ffm - 8. Juni 2017 - 8:14

Am 9.6. ist eine Veranstaltung im „Ka eins“ (Ökohaus) in Frankfurt statt. Organisator ist der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KOPI), ein Bündnis aus „Friedens-, Menschenrechts- und Solidaritätsgruppen“. Das Thema lautet: „50 Jahre israelische Besatzung – Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“.(1) Als Anliegen werden ein „Ende der Besatzung“ und ein „gerechter Frieden“ genannt und die Rolle Deutschlands kritisiert. Des weiteren soll auf der Tagung die Auswirkung der Besatzungspolitik (wozu laut aktuellem Bericht des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) u.a. Razzien, Straßensperrungen, willkürliche Festnahmen, Landraub und Hauszerstörungen gehören) auf die Gesellschaften Israels und Palästinas untersucht sowie über verschiedene Aspekte der Entwicklung, des Völkerrechts, des Protests und möglicher Lösungen referiert werden. Soweit so gut. Allerdings macht gegen die Tagung nun eine Querfront mobil, die von Antideutschen über Ökolinx, SPD und Grüne bis zur CDU reicht. Dabei kann aus dem Ankündigungstext beim besten Willen kein Antisemitismus herausgelesen oder hineininterpretiert werden. Die inkriminierte BDS Kampagne, an der die Gegenaufrufe sich abarbeiten – dafür muss der Nazivergleich her – ist indes weder Teil des Programms noch des Initiatorenkreises; sie wird auf der KOPI Seite verlinkt, was aber eine inhaltliche Verantwortlichkeit nicht einschließt. Dass sie den Veranstaltern „Judenhass“(2) bzw. „Israelhass“(3) vorwerfen, zeigt, dass die Verteidiger Israels meist keine guten Argumente haben. Dass sie ihnen Antisemitismus vorwerfen, zeigt, dass sie den Begriff Antisemitismus ins Uferlose ausdehnen und ihn damit unbrauchbar machen: diese Art der Verwendung verharmlost wirklichen Antisemitismus, der im Bodensatz ebenjener „Mitte“ fest verankert ist, für den die Koalition der Kritiker steht. Die Vorwürfe gegen die VeranstalterInnen sind auch deshalb absurd, weil sie zur Konferenz u.a. mehrere (linke) jüdische bzw. israelische Wissenschaftler eingeladen haben, also eben jene Kräfte, auf die sich eine Linke hierzulande positiv beziehen könnte (statt auf reaktionäre Gruppierungen oder die extrem rechte israelische Regierung oder den Staat Israel als solchen). In menschenverachtender Hetze besonders hervor wagt sich die Veranstaltungsgruppe Thunder In Paradise (Motto: „Palästina Halts Maul“) die jüngst bereits durch eine rassistische Vortragsreihe im Cafe Koz unangenehm aufgefallen ist.(4) Während die VeranstalterInnen der Konferenz um eine sachliche und konstruktive Erörterung nachvollziehbarer Fragen bemüht sind, verbreiten solche Gruppen nur platteste Demagogie. Dass auf der Seite derjenigen, die die Konferenz verteidigen, mit dem „AK 8. Mai“ (aka „Free Palestine FFM“) eine Gruppe agiert, die kürzlich Islamisten und Muslime gleichgesetzt und den Schutz konterrevolutionärer Islamisten gefordert hat, macht die Sache nicht einfacher. Die Tagung hat solche Befürworter, geschweige denn solche Kritiker, nicht verdient. So gilt es ein weiteres Mal in Frankfurt, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen, Meinungsfreiheit und legitime Kritik gegen Unrecht und Unterdrückung zu verteidigen und die Reihe der Konferenzgegner, die die imperialistische Staatsräson mit dem Rassismus antideutscher Claqueure vereint, zu kritisieren; aber dabei auch diejenigen, die jene instrumentalisieren, um ihrerseits reaktionäres Gedankengut zu verbreiten, von der Kritik nicht auszunehmen. Denn eins ist klar: geht es um Kritik an Kriegs- und Besatzungspolitik, versteht der bundesdeutsche Politikmainstream samt linkem Öko-Feigenblatt keinen Spaß, und der Antisemitismusvorwurf ist dafür ein bequemes, aber sehr falsches Instrument. So gesehen ist vielleicht der CDU die Teilnahme Jutta Ditfurths ein wenig peinlich, wenn schon nicht andersherum.

Besucht die Konferenz, lest die verschiedenen Texte für und wider und macht Euch selbst ein Bild!
Wir erinnern in diesem Zusammenhang auch an unseren Text von 2014, der um eine ausgewogene und linke Position bemüht war. (5)
Gegen Krieg und Besatzung, Antisemitismus und Rassismus!!!

(1)https://www.kopi-online.de/wordpress/?p=3383
(2)http://honestlyconcerned.info/2017/05/12/protestkundgebung-gegen-die-kopi-palaestinakonferenz-9-juni-2017-18-30-uhr
(3)facebook.com/events/1853107041678996/
(4)http://lowerclassmag.com/2016/12/wenn-ehemalige-linke-neue-rechte-werden/
(5)http://siempreffm.blogsport.de/images/GazaStatement.pdf

ILTIS in Bermudas

iL Rhein-Neckar - 6. Juni 2017 - 10:42
»Iltis in der Bermudas«, Sendung 12: »Je suis kurde«? »Kurd dostinia« heißt ein viel zitiertes kurdisches Sprichwort: »Kurden haben keine Freunde«. Denn das kollektive Gedächtnis der Kurd*innen kennt zahllose Beispiele des Alleingelassenseins durch eine Weltöffentlichkeit, die blind für das Unrecht an ihnen zu sein scheint. Doch woraus resultieren die Konflikte mit dem türkischen Staat und welche [...]

Café arranca!

iL Rhein-Neckar - 6. Juni 2017 - 10:36
Vokü im ASV Unser Freiraumcafe im Juni lädt euch alle zu leckerer veganer Lasagne mit bunten Salat (auf Selbstkostenbasis) und einen Mobivortrag zu den Gegenprotesten zum kommenden G20-Gipfel in Hamburg ein. Vokü gibt es ab 19:00 Uhr, der Vortrag beginnt um ca. 20:00 Uhr. Wie immer dürft Ihr aber auch schon eher in den ASV (Beilstr. 12 [...]

Am Anfang war der Widerstand: 500 Jahre Bauernkrieg und Reformation

Siempre Antifa Ffm - 5. Juni 2017 - 9:43

2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 – 25 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

Multimediavortrag von Bernd Langer

Veranstaltet von Siempre*Antifa Frankfurt und dem Internationalen Zentrum

Es gibt Soli-Vokü. Nach dem Vortrag findet der übliche Freitags-Barabend im IZ statt.

Am Anfang war der Widerstand: 500 Jahre Reformation und Bauernkrieg

IZ Frankfurt - 5. Juni 2017 - 9:36

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2017 ist das „Lutherjahr“: Weit über Deutschland hinaus werden „500 Jahre Martin Luther“ breit gefeiert. Auch wenn dabei pflichtbewusst kritische Töne zu Luther nicht fehlen – sein Antisemitismus, seine Hetze gegen die aufständischen Bauern – werden andere religionskritisch-reformatorische und früh-demokratisch revolutionäre Kräfte nicht nur nicht gewürdigt, sie finden erst gar keine Erwähnung. Luther, so scheint es, war eine isolierte Ausnahmeerscheinung. Dabei war er nur Teil eines gesellschaftlichen Umbruchs in der Renaissance. Begleitet von wissenschaftlichen Entdeckungen geriet das alte Weltbild ins Wanken. Es gab verschiedene Bewegungen gegen die etablierte christliche Kirche, wie die Täufer und Thomas Müntzer, dem radikalen Gegenspieler von Luther. Getragen wurden die neuen Gedanken von der feudalistisch unterdrückten Bevölkerung. Es kam zu Aufständen, die sich im großen deutschen Bauernkrieg 1523 – 25 zu einer allgemeinen Erhebung steigerten.

Multimediavortrag von Bernd Langer

Veranstaltet von Siempre*Antifa Frankfurt und dem Internationalen Zentrum

Es gibt Soli-Vokü. Nach dem Vortrag findet der Freitags-Barabend im IZ statt.

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Vortrag, Solidaritätsküche und Barabend im Juni

IZ Frankfurt - 5. Juni 2017 - 9:30

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Immer am vierten Freitag im Montag gibt es im Internationalen Zentrum (IZ) einen Barabend mit Solidaritätsvokü, kühlen Getränken und Soli-Longdrinks!

Los gehts ab 19:00 Uhr! Diesmal wird es als Special den Multimedia Vortrag Am Anfang war der Widerstand – 500 Jahre Bauernkrieg und Reformation“ von Bernd Langer geben, anschließend Barabend mit Musik

Alle Getränke und das Essen gibt es gegen Spende.

Wann?

Freitag, 23.06.2017 ab 19:00 Uhr

Wo?

Koblenzer Straße 17 / Internationales Zentrum (IZ)

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Film Abend im IZ: Project-A

IZ Frankfurt - 2. Juni 2017 - 10:21

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Am Freitag Abend, 09.06.2017,  zeigen wir den politischen Dokumentarfilm ,,Project A“.
,,Der Dokumentarfilm PROJEKT A taucht ein in die vielschichtige Welt der Anarchisten und bricht mit den gängigen Klischees über Steinewerfer und Chaoten. Er eröffnet viel mehr den Blick auf eine Bewegung, die das Unmögliche fordert, an den Grundfesten unserer Gesellschaft rüttelt und gerade deshalb das Augenmerk auf zentrale ungelöste Fragen unserer Zeit lenkt. Der Film handelt von einer politischen Bewegung, ihrer Theorie und den Menschen, die sich für deren Verwirklichung einsetzen.

Hanna, Mariano, Didac, Margarita und Makis sind Anarchisten. Sie träumen von einer freien Gesellschaft. Sie entwerfen konkrete Visionen einer anderen Welt und versuchen diese in ihrem Leben umzusetzen. Sie glauben daran, dass Menschen herrschaftsfrei leben können, ohne Staat, ohne Polizei, ohne Gesetze und Justiz – aus heutiger Sicht eine absurde Vorstellung.
Ihr Leben ist ein Ringen mit Obrigkeiten, Konventionen und Vorurteilen. Egal ob in Spanien, Griechenland oder Deutschland, überall treten sie für ihre Ideale ein und bleiben trotz aller Rückschläge und auch Repressionen durch den Staat kämpferisch. Anarchie ist ein radikaler Ansatz und die Protagonisten von PROJEKT A stellen die Grundprinzipien der kapitalistischen Weltordnung in Frage.

Und damit sind sie nicht mehr alleine. Zwanzig Jahre nach dem Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus stellen weite Teile der Gesellschaft ebenso den Kapitalismus als zukunftsfähiges Gesellschaftsmodell in Frage. Welche Alternativen bietet der Anarchismus?

PROJEKT A geht dieser alten und zugleich neuen Idee nach und nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise zu anarchistischen* Projekten.“

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4. Fotomarathon Aschaffenburg

Stern e.V. Aschaffenburg - 1. Juni 2017 - 19:57
[ 24. Juni 2017; 10:00; ] Samstag, 24. Juni um 10:00 Uhr – 12 Bilder zu 12 Themen Alle Infos unter: http://fotomarathon-aschaffenburg.de Anmeldeschluss ist am 17. Juni 2017. Was ist ein Fotomarathon? Bei einem Fotomarathon bekommst du zwölf Themen in einer bestimmten Reihenfolge vorgegeben. Zu jedem Thema musst du ein Foto machen. Dafür hast du einen Tag lang Zeit. Natürlich gibt es auch ein [...]

Thekenspecial: Downarounds

Stern e.V. Aschaffenburg - 1. Juni 2017 - 1:35
[ 1. Juli 2017; 20:00; ] Dritter und letzter teil der Theken.Special-Reihe "Body&Soul" Heute spielen wir ausschließlich "Downarounds" - means Unnnerum-Songs, die den Austausch von Körperflüssigkeiten zwischen Lebewesen beleuchten. Der Abend geht als voll in die Hose! Abendgarderobe: Hochgeschlossen. Die Musik ist sexy genug! Gesichtsfarbe: Schamesrot!!

Soliabend für G20

Stern e.V. Aschaffenburg - 1. Juni 2017 - 0:16
[ 24. Juni 2017; 20:00; ] Wir, das Küfa (Küche für alle) Kollektiv ALF, wollen einen Soliabend machen. Wir werden zum G20 Gipfel in der roten Flora vom 05. bis 08. für Demonstrant*innen kochen. Das Prinzip Küfa bedeutet, dass Menschen zum Selbstkostenpreis Essen bekommen und die Lebensmittel und das Equipment meist gespendet oder von Spenden finanziert werden. Überschüsse werden dann solidarisch zwischen [...]

Berkely, Kalifornien, im April 2017. Trump’s faschistische Fußtruppen, Antifa und US-Recht

AntiNaziKoordination - 30. Mai 2017 - 9:42

 

Die ANK ist aus Gründe, die hier nachzulesen sind, nicht aktiv. Diese Gründe bestehen weiter, sie sind nur durch eine grundsätzliche Neubestimmung antifaschistischer Arbeit zu beheben. Aber die Erde dreht sich inzwischen weiter. Heute wird auf der ANK-Seite aus gegebenem Anlass darum ein Augenzeugenbericht aus den USA des Donald Trump veröffentlicht (deutsch / englisch), der von einem Aktivisten der ANK verfasst wurde.
Ganz unten: Fotos vom Schauplatz des Geschehens.

Berkeley, Kalifornien, im April 2017 Trump’s faschistische Fußtruppen, Antifa und US-Recht Am 15. April, dem Patriot’s Day, rief Richard Black mit seiner „The Liberty-Revival Alliance“ in den Martin Luther King Jr. Bürgerzentrumspark um ein Zeichen für Trump in der linken Universitätsstadt Berkeley in Kalifornien zu setzen. Hauptrednerinnen waren die Alt-Right-Aktivistinnen und -Aurorinnen Lauren Southern („Barbarians: How Baby Boomers, Immigrants, and Islam Screwed My Generation“) und Brittany Pettibone („white genocide“). Schon im Februar führten Auseinandersetzungen mit GegendemonstrantInnen zur Flucht des Alt-Right- und Breitbartvertreters Milo Yiannopoulos vom Campus der Universität in Berkeley. Einen Monat später endete die Veranstaltung „March 4 Trump“ dort ebenfalls in hartem direkten Aufeinandertreffen mit den lokalen Antifas. Zum Schutz der Patriot’s Day Kundgebung hatten daher die VeranstalterInnen diesmal eine Miliz aus Montana angefordert, die sich „Oath Keeper“ nennt. Diese Organisation kann der Bewegung der „3%er“ zugeordnet werden. Das Symbol der römischen Drei steht in deren Selbstverständnis für die 3% der US-amerikanischen Bevölkerung, die im Unabhängigkeitskrieg in Milizen organisiert waren und den Ausgang des Krieges entschieden. Ihre Vertreter Stewart Rhodes und Mike Vanderboegh („California III Percent“) stellten eine Busladung von Milizionären zusammen und brachten sie nach Berkeley. Unterstützt wurden sie von den „Bikers 4 Trump“, die stark an Nachtwölfe und Hell’s Angels erinnern. Die Hoffnung auf eine gut geschützte Demonstration brachte eine bizarre Mischung aus Rechten zusammen. Zu den genannten Organisationen gesellten sich junge Kammeradschaftsnazis um Robert Rundo aus San Clemente, die uniform in weißen Kapuzenpullis, Halstüchern mit halbem Totenkopf, gelben Schutzbrillen und Quarzhandschuhen auftraten. Nathan Benjamin Damigo aus Oakdale („National Youth Front“ und „Identity Evropa“) wurde genauso identifiziert wie der kleinkriminelle Schläger Kyle Sean Chapman aus Daly City („Proud Boys“ und „Fraternal Order of Alt-Knights“) der sich den Spitznamen „Based Stickman“ gibt. Weitere prominente Rechte waren Gavin McInnes („Proud Boys“) und Vaughn Neville, Spitzname „The Man Spot“. Zu sehen waren noch ein Ku-Klux-Klan-Umhang, der Träger eines T-Shirts „Proud supporter of the muslim ban“, aber auch afrikanisch- und asiatischamerikanische Frauen und Männer mit „Trump - Make America Great Again T-Shirts und Kappen (MAGA)“. Ein antisemitisches Schild mit der Aufschrift „Da Goyim know“ umrandet von christlichen Symbolen war ebenso Teil der Veranstaltung wie die medizinische Betreuung durch Anti-Abreibungsaktive mit Aufschriften wie „Abortion is murder“, „Jesus will judge you“ und „Whore repent“ auf den leuchtendgelben Jacken. Für die Veranstaltung hatte das Berkeley Police Department den Platz mit einer 80cm hohen orangen Netzbarriere symbolisch abgesperrt. Es gab zwei kontrollierte Eingänge zum Platz auf dem in der Mitte ein langes Rechteck wie eine neutrale Zone abgesteckt war. Eine Seite des Platzes war den Nationalisten, Rassisten und Nazis zugedacht, die andere den jungen Antifas, die zum Protest gegen diese Demonstration aufgerufen hatten. Insgesamt waren etwa 70 Cops in Aufstandsbekämpfungsausrüstung anwesend. Sie überwachten die Eingänge und die Peripherie. Nach US-amerikanischem Recht steht es im Ermessen jedes Teilnehmers und jeder Teilnehmerin einer Demonstration, die eigene Identität zu verbergen und sich vor Gewalteinwirkung zu schützen. Begeht jemand aber eine Straftat vermummt und wird dabei festgenommen, dann wirkt sich die Vermummung strafverschärfend aus. In Deutschland wird dagegen gesinnungsstrafrechtlich die Vermummung zur Straftat erklärt, indem behauptet wird, eine vermummte Person könne nur eine Straftat begehen wollen. Im gleichen Denkschema wird ein Kopf-, Augen- oder Körperschutz zur Waffe gegen die gerechtfertigte Einwirkung der staatsgewalttätigen Mittel nach zu begehender Straftat. Hier stehen sich klassisch bürgerliche und nie entnazifizierte Rechtstheorie gegenüber. In Berkeley erschienen also Kapuzenpulli und Motoradmasken tragende Antifas und Stahl- und Baseballhelm tragende, mit Schulter-, Knie- und Unterarmschutz ausgerüstete, maskierte Nazis mit Schutzbrillen, Schilden und Kampfhandschuhen. Alle wurden von der Polizei beim Betreten des Platzes nach Stich- und Schusswaffen abgetastet und dann wurde ihnen ein schöner Tag gewünscht. Die mittelfristigen und kurzfristigen Ziele der Antifa waren klar formuliert: Verteidigt die Bay-Area gegen diese wiederholten Versuche der Rechten hier Fuß zu fassen und jagt Trump aus dem Amt! Es waren schätzungsweise etwa 350 Antifas zusammen gekommen, die etwa 250 Rechten gegenüber standen. Trump-UnterstützerInnen und Trump-GegnerInnen erschienen zeitgleich in Gruppen und einzeln ohne, dass es bei der Ankunft zu irgendeiner Auseinandersetzung kam. Die Polizei geleitete alle, die über die Netzabsperrung stiegen, freundlich zum nächsten Eingang und erklärte, dass sie sich durchsuchen lassen müssten. Noch vor Beginn der Veranstaltung nahm die Polizei einzelne Antifas fest, die sie in Zusammenhang mit den Aktionen im Februar und März, als StraftäterInnen meinten identifiziert zu haben. Nach einiger Zeit entwickelte sich über die „neutrale Zone“ hinweg ein Sprechchor- und Beleidigungsduell. „Commie“ und „faggot“ waren die meistgehörten Rufe der Trump-Freunde. Schnell wurden aus den verbalen Attacken physische. Junge Nazis der als „Free Speech Rally“ titulierten Veranstaltung versuchten die Transparente von Antifas wegzureißen. Da dies auf dem Versammlungsplatz stattfand, griff die Polizei hier ein und nahm Robert Rundo fest. Die Situation eskalierte an verschiedenen Stellen und es kam zu heftigen Schlägereien. Obwohl die Antifas unorganisiert wirkten und die Rechten besser ausgerüstet waren, wurden die Angriffe der Trump-Anhänger zurückgeschlagen. Das mag daran gelegen haben, dass viele der rechten Schläger, die zum Teil wie Gladiatoren- und Captain America-Karrikaturen aussahen, immer wieder im Wahn der Unbesiegbarkeit in die Antifagruppen stürmten. Diese Selbststilisierung als Kriegerhelden führte fast immer dazu, dass diese Einzelkämpfer sich blutige Nasen holten. Sie alle schienen ihrer großen Hoffnung Donald Trump nacheifern zu wollen, der auf vielen T-Shirts mit einem M16 in der Hand auf einem rollenden Panzer mit der Aufschrift TRUMP vor der wehenden US-Flagge und explodierenden Granaten abgebildet war. Einmal gelang es den Rechten eine große Antifagruppe 50m die Straße entlang zu jagen. Diese Bilder werden von ihnen im Internet als „Patrioten vertreiben die Antifa von den Straßen Berkeleys“ gefeiert. Die Summe der veröffentlichten Bilder zeigt aber deutlich, dass dies der verzweifelte Versuch ist, die eingesteckte Prügel vergessen zu machen. Die Auseinandersetzungen außerhalb der Absperrungen dauerten mehrere Stunden an, ohne dass die Polizei Anstalten machte einzugreifen. Bemerken bleibt noch, das alle Aktionen in einer extremen Form von Öffentlichkeit stattfanden. Kein unmittelbarer Kontakt zwischen den gegensätzlichen Gruppen, ohne dass eine Unzahl von Kameras alles ablichtete. Die rechten Schläger trugen zu Beginn der Auseinandersetzungen Body-Cams, die sie vor die Brust geschnallt hatten. Die Polizei nutzt im Nachgang der Veranstaltung nun die veröffentlichten Bilder für ihre Strafverfolgung. Nach einigen Tagen veröffentlichte das Berkeley Police Department die vollen Namen aller Festgenommenen mit Altersangabe. Einen Eindruck von der Stimmung unter Jugendlichen gibt ein Youtube-Video, in dem drei Teenager sich auf dem Weg nach Berkeley filmten und wie selbstverständlich davon redeten „Ready to kill some An-teefa today?“ „They are going to leave in body bags?“ und, die bei der Ankunft angesichts der Antifastärke ihren Schlagstock wegwarfen, weil sie Angst bekamen, angegriffen zu werden. Sie ließen sich später mit ihrem Helden Chapman fotografieren, kurz bevor er festgenommen wurde. Nachlese: Im Mai nahm die kanadische Alt-Right-Aktivistin Lauren Southern an einem Versuch von Mitgliedern der Identitären Aktion in Catania, Italien, teil, Flüchtlingsboote von der Küste zu vertreiben. Hierbei wurde sie von der Polizei festgenommen. Kyle Chapman wartet auf die Gerichtsverhandlung, die ihm die dritte Verurteilung wegen eines Verbrechens einbringen könnte. Nach der kalifornischen „Three Strikes“-Regel drohen ihm dann 20 Jahre Haft. Die Rechtextreme Szene feiert ihn noch als Helden von Berkeley und vermarktet seinen Kleiderstil. Vielleicht ist er ja bald der Märtyrer von Berkeley On April 15th, Patriot’s Day, Richard Black and his „The Liberty Revival Alliance” called for a manifestation for Trump at Martin Luther King Jr. Civic Center Park in the leftist University City of Berkeley in California. Main Speakers were Alt-Right activists and authors Lauren Southern („Barbarians: How Baby Boomers, Immigrants, and Islam Screwed My Generation“) und Brittany Pettibone („white genocide“). In February clashes with protesters sent Alt-Right- and Breitbartagitator Milo Yiannopoulos running at Berkeley University Campus. A month later an attempted “March 4 Trump” ended in direct physical encounters with local Antifas. To protect the Patriot’s Day event the organizers had called on a militia from Montana called “Oath Keepers”. This organization can be considered part of a movement known as the “3%ers”. The roman number 3 in their ideology symbolizes the 3% of the colonists in the War of Independence, who were organized in militias and decided the outcome of the war. Their representatives Stewart Rhodes and Mike Vanderbough alifornia III percent”) put together a busload of militia men and sent them to Berkeley. They were backed by “Bikers 4 Trump”, who resembled Night wolves and Hell’s Angels. The hope for a well protected rally scraped together a bizarre collection of right wingers. The above mentioned organizations were joined by young Neonazis like Robert Rundo from San Clemente, who wore white hoodies, scull bandanas and yellow googles. Nathan Benjamin Damigo from Oakdale (“National Youth Front” and “Identity Europe”) as well as Ex-Con and ruffian Kyle Sean Chapman from Daly City (“Proud Boys” and “Fraternal Order of the Alt-Knights”) aka “Based Stickman” were identified. Other prominent right wingers were Gavin McInnes (“Proud Boys”) und Vaughn Neville aka “The Man Spot”. A Ku-Klux-Klan cape was spotted as well as a guy wearing a “Proud supporter of the muslim ban” shirt , but also African- and Asian-American men and women wearing “Trump – Make America Great Again” (MAGA) t-shirts and caps. A poster with the anti-semitic slogan “Da Goyim Know” surrounded by Christian symbols part of the show as well as medical support by anti-abortionists in bright yellow jackets saying „Abortion is murder“, „Jesus will judge you“ and „Whore repent“.The Berkeley Police Department had cordoned of the park with an orange, 3 feet high, symbolic net barrier. They left two entrances to an area, that was separated in the middle by a long rectangular fence like a neutral zone. One side of the park was meant for the nationalists, racists and Nazis, the opposite one for the Antifas, who had summoned to end this event. 70 cops in riot gear were present. They had installed check points at either entrance and guarded the peripheral fence. According to US law anybody participating in a rally is free to disguise their identity and to protect themselves from bodily harm. But if someone commits a crime wearing a mask, that will justify harsher punishment. In striking difference wearing a mask itself is considered a crime in Germany. It is assumed, that a person will wear a mask for the sole purpose of committing a crime. The same ideologeme defines any head-,eye- or body protection as an intended weapon against the just use of police power after committing a crime. A case of classic civic law theory versus never denazified law theory. Accordingly Antifas wearing black hoodies and balaclavas assembled as well as Nazis wearing military steel helmets, baseball helmets, shoulder-, knee and arm protectors, masks, googles, shields and brass knuckled gloves. Everybody entering the park was searched by police for weapons and then sent on with a strange sounding “Have a nice day!”. The immediate and more ambitious objectives were clearly stated by Antifa “Defend the Bay” and “Trump must go by any means necessary”. Approximately 350 Antifas had gathered and opposed about 250 right wingers. Trump supporter and Trump opponents arrived at the same time in groups and individually without any fray. Police officers accompanied anyone stepping over the perimeter to the check points and told them, that they had to be searched before entering the park. Before the rally started police arrested individual Antifas, that they thought to have identified as being wanted for actions in the previous months. Soon a shouting war developed across the “neutral zone”. “Commie” and “Faggot” were the most common squalls by the Trump supporters. The verbal assaults fast turned physical. Young Nazis as part of this so called “Free Speech Rally” tried to tear away banners carried by Antifas. Because this happened inside the perimeter, Berkeley police intervened and arrested Robert Rundo. Consequently the situation got out of hand. There was heavy fighting at various spots. Even though the Antifa seemed to be very unorganized and the Alt-Right people were better equipped, the Trump supporters were driven back. Partly this may have been made possible, because quite a large number of the right wing thugs, who looked like gladiator or Captain America caricatures, again and again charged at groups of Antifas in a delusion of invincibility. This hypostasis as being war heroes only led to bloodied noses. They seemed to try to equal their big idol Donald Trump, who was depicted on many shirts with an M16 assault rifle in his hand, standing on a tank, that has “Trump” written on front and side, in front of an US flag and exploding grenades. At one point the right wingers managed to push a larger group of Antifas down the street for half a block. These pictures were celebrated in the internet as “Patriots chase away Antifa from the streets of Berkeley”. Looking at the number of published pictures of this day, this can only be considered to be a desperate attempt to obscure the fact, that they got their asses kicked. The cashes outside the perimeter of the park lasted for hours without the Berkeley police intervening. A remarkable peculiarity was the extreme form of publicity as an accompanying fact in every action. There was no direct contact between opposing groups or persons, which was not filmed and photographed by an uncountable number of cameras. Most of the right wing thugs did wear body cams strapped to their chests. Police announced, they will survey all video material for later decisions to prosecute. A few days after the event Berkeley police published all full names including age of everyone, who got arrested. To get an impression of the mood amongst some youths, have a look at a video done by three teenagers on their way to Berkeley. Like it is the most natural thing, they say: „Ready to kill some An-teefa today?“ and „They are going to leave in body bags?“. Upon arrival, looking at the local Antifas at the end of the street, they threw their stick away to avoid being attacked. Nonetheless they were posing later for pictures with their hero Chapman, shortly before he got arrested. Update: Canadian Alt-Right activist Lauren Southern participated in an attempt by members of the identity movement to turn back an ngo rescue ship, that had saved refugees near the habour of Catania (Italy). She was arrested by police. Kyle Chapman is awaiting the court hearing, that could lead to his third sentence for a felony. According to the Californian “Tree Strikes Rule” that could mean 20 years in prison. The right wing scene still celebrates him as the hero of Berkeley an even puts his outfit on the market. Maybe they will have to referr to him as the martyr of Berkeley soon.

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