News von Gruppen aus Rhein-Main

Die Wahl der falschen Alternativen

K&P - 15. August 2017 - 13:42

Schon wieder vier Jahre rum. Was sich nicht alles seit der letzten Bundestagswahl getan hat: eine Explosion rassistischer Gewalt, massenhafte Abschiebung in Kriegsgebiete als Folge eines drastisch verschärften Asylrechts, Diskussionen über Schießbefehle, Obergrenzen und Standortvorteile. Das alles während anderswo Menschen ertrinken, (auch hier) unter Brücken hausen, verelenden. Repression und Kontrollwahn prägen die Politik, Depression und Unzufriedenheit den Alltag. Die Regierung überschlug sich förmlich mit immer neuen s.g. Asylpaketen, die nichts weiter als eine kontinuierliche Verschärfung und Entwürdigung der geflüchteten Menschen darstellen. Gäbe es keine AfD, müsste man sie aus Sicht der herrschenden Klasse erfinden, um eine solche Politik rechtfertigen zu können. Die Parallelen zu den 90er Jahren sind erschreckend: Während der rassistische Mob zündelt, kippen die Volksparteien Öl ins Feuer und sorgen durch verschärfte Gesetzgebung für die Belohnung von Brandanschlägen und rassistischer Gewalt. Während dem nationalistischen Wutmob Verständnis und offene Ohren entgegengebracht werden, dürfen die Betroffenen rassistischer Gewalt mit ihrer Ausweisung rechnen.
Es geht kaum offensichtlicher, dass die (aller Voraussicht nach) klägliche Neuauflage der Großen Koalition oder jede andere denkbare Regierung nach der Wahl die billige Formel der Alternativlosigkeit zementieren will. Dass nun eine rechte (vermeintliche) Alternative sich in den Tanz der Menschenverachtung einreihen will, unterstreicht wie wichtig es ist, in diesem Prozess nicht nur staunend oder empört zuzuschauen, sondern sich gut aufzustellen und wenn nötig, dazwischen zu grätschen.
Dabei gilt es für uns von Beginn an, klar zu machen: Wir halten nichts von parlamentarischen Ränkespielchen und einer Debatte um das kleinere Übel, die nur die Not und das Elend einer repräsentativen Einöde in neue Gewänder steckt. Die Abschaffung des kapitalistischen Systems in all seinen Facetten bleibt für uns unverhandelbar. Nichtsdestotrotz wollen wir die Gelegenheit der bevorstehenden Wahl nutzen, unsere Position zu den Grundübeln der Gesellschaft zu artikulieren, ohne in die Falle der institutionellen Apologetik zu tappen und mit den Feinden der Freiheit gemeinsame Sache zu machen.
Dass mit der AfD eine Partei der extremen Rechten auf mit offen mit militanten rechten Kräften auf Tuchfühlung geht, veranlasst uns zudem neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Parlamentarismus die Präsenz von Rassist*innen in unserer Straße pragmatisch anzugehen. Normalität wird es für die AfD und mit ihr nicht geben!
Die Aussichten sind schlecht. Die AfD wird wohl auf der rassistischen Welle in den Bundestag surfen. In ihren internen Strategiepapieren wird deutlich, auf welch plumpe Weise deren Wahlkampfstrategen auf Stimmenfang gehen wolle: Halbwahrheiten, Fake News und eine Emotionalisierung nach rassistischen Standards sind Teil des Politikensembles, das für ihr Ziel der autoritären Formierung sich bei jedermann/frau beliebt machen will.
Dazu passt, dass die AfD gerade im Bereich der inneren Sicherheit als kompetent auftreten will und so ideologisch geschickt die Felder Migration, „Extremismus“ und Terrorismus in Bezug setzt. Jüngst spielt sie sich selbst als Retterin von Minderheiten auf. Die Rhetorik der AfD ist in diesem Zusammenhang ebenso durchschaubar wie ekelerregend: So wird Antisemitismus als ein muslimisches Phänomen propagiert, um rassistisches Gedankengut reinzuwaschen und die eigene Verwicklung zu untergraben. Aber auch auf anderen Gebieten will die AfD mindestens zwei Rollen rückwärts machen. Mit ihrer andauernden Betonung der angeblich natürlichen Verbindung von Mann* und Frau* und der damit einhergehenden Diffamierung von allem, was dieser „Natürlichkeit“ nicht entspricht, hat sie einen Frontalangriff auf alle bisherigen Erfolge im Kampf gegen Homophobie begonnen. Ob bei Demos gegen neue Lernpläne, wie in Hessen und Baden-Württemberg, oder schrillen Verlautbarungen gegen das Adoptionsrechte für homosexuelle Paare, die AfD ist immer vorne dabei wenn sich das homo-feindliche Gesindel auf der Straße oder sonst wo trifft. Des weiteren vertritt die AfD einen aggressiven Anti-Feminismus und sieht in allen Debatten zu Patriarchat und Gleichberechtigung nur „Gender-Mainstreaming“ und eine ständige Benachteiligung für die „am meisten bedrohte Minderheit“: weiße Männer. Es gilt also auf allen Ebenen und zu jeder Zeit dem Angriff der AfD auf das wenige was bisher gesellschaftlich erreicht wurde im Bezug auf Feminismus und dem Kampf gegen Homophobie eine deutliche Absage zu erteilen.
Ebenso dringlich ist es für uns, die Hoheit über die emanzipative Ausformulierung der sozialen Frage zu erlangen. Der befürwortete soziale Kannibalismus, den die AfD propagiert, befeuert die Konkurrenzwut, der heutzutage schon viel zu viele Menschen nicht mehr standhalten können. Mit der Idee der weitgehenden Auflösung des Sozialstaates zeigt die AfD wessen Geistes Kind sie ist. Rassismus dient hier als Ventil der nationalen Vereinigung, mit der Klassengrenzen überwunden werden sollen. Dass das keine Alternative für Arbeiter*innen sein darf, müssen wir mit einem positiven Gegenentwurf deutlich machen. Es gilt, dem Bündnis von Mob und Elite Einheit zu gebieten und als antiautoritäre Kommunist*innen eine echte Alternative zum Wahnsinn des kapitalistischen Normalvollzugs zu bieten.

In die Offensive
Uns ist bewusst, dass der Kampf gegen die AfD noch lange nicht Staat, Nation, Patriarchat und Kapitalüberwindet. Allerdings sehen wir auch mit Blick auf andere europäischen Länder, wie rechte Parteien den politischen Diskurs rassistisch verschärfen und langfristig das Fundament einer politischen Perspektive aufbauen. Dazu benötigt es nicht nur wahl- und machtpolitische Mittel, sondern gerade die langfristige Pflege eines rassistischen Normalzustands, der auf nationalen Kontext beruht. Die leider immer wieder zu beobachtenden Zurückhaltung, von antifaschistischer Seite, gegenüber der AfD muss dabei endlich aufhören. Keiner anderen politischen Kraft in Deutschland gelingt es so deutlich eine ausformulierte rechtsradikale Ideologie in die Gesellschaft zu tragen wie der AfD. Sie ist eine völkisch-rassistische Partei und als solche ist sie zu bekämpfen. Für uns muss das heißen: keine Wahlkampfveranstaltung bleibt ungestört,kein Straßenwahlkampf bleibt unkommentiert. Schließt euch in euren Stadtviertel zusammen, rassistische Propaganda darf nirgends toleriert werden.

Angriff bleibt die beste Verteidigung.
Für einen heißen Wahlkampf

KP

Was tun bei Polizeigewalt?

RH FFM - 11. August 2017 - 10:33

Was tun wenn‘s brennt? Was tun bei alltäglicher Polizeigewalt? Diesen beiden Fragen widmet sich die AG Offenbach am 29. August in der Geleitstraße 78 ab 19:30 Uhr. Im Anschluss gibt es einen Soli-Tresen zu Gunsten der Genoss_innen, die seit den G20-Protesten in Untersuchungshaft sitzen. Dabei gibt es nicht nur die Möglichkeit ein Kaltgetränk für den guten Zweck zu trinken, sondern wir erklären euch auch, wie ihr zu Gefangenen Kontakt aufnehmen könnt: Eine Postkarte in den Knast hilft viel!

Die Veranstaltung richtet sich an alle Linken, ob sie bei Demonstrationen oder im Alltag selbst von Polizeigewalt betroffen sind oder diese bei anderen beobachten. Gerade in Offenbach ist das leider ein ständiger Punkt auf der Tagesordnung. Ob es sich dabei um anlasslose Kontrollen im „Gefahrengebiet“ handelt oder um racial profiling, ob es einfach nur unangenehm ist, mit Pfefferspray, Schlagstock und Handschellen endet oder wie in Hamburg das Sondereinsatzkommando mit Schießerlaubnis das Viertel stürmt: Polizei, Stadtpolizei und andere Staatsdiener gehen gerne über die gesetzlichen und die persönlichen Grenzen der Betroffenen hinweg. Das macht ohnmächtig, denn es ist schwer sich dagegen zu wehren. Der Rechtsweg ist in der Regel vergeblich und bringt mehr Probleme als Gerechtigkeit. Wir wollen darüber informieren, wie man einerseits solchen „Kontakt“ mit der Staatsgewalt vermeiden kann, wie man sich gegebenenfalls verhält und wie man im Nachhinein politisch damit umgeht.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es zudem die Gelegenheit für individuelle Beratungen, falls du aktuell von Repression betroffen bist.

Update: Wir freuen uns auf die Genoss_innen von Bahnhofsviertel solidarisch, die über ihre Erfahrungen mit racial profiling im Frankfurter Bahnhofsviertel berichten werden.

Info-Veranstaltung und Soli-Tresen
29. August, 19:30 Uhr
Geleitstraße 78, Offenbach
S-Bahn-Station Ledermuseum

Café arranca!

iL Rhein-Neckar - 9. August 2017 - 9:00
Vokü im ASV Am 20. August bieten wir euch veganes Sushi mit Sojasauße (ab 19 Uhr) und den Film „Paris Rebelle – Zwischen Rechtsruck und Revolte“, welcher letztes Jahr veröffentlicht wurde (ab 20 Uhr). Die Dokumentation handelt u.a. von dem Gedenken an den ermordeten Antifaschisten Clément, den andauernden Rechtsruck, den Widerstand gegen die neoliberale Arbeitsmarktreform und [...]

ILTIS in Bermudas

iL Rhein-Neckar - 9. August 2017 - 8:30
»Iltis in der Bermudas«, Sendung 14: »Drogenszene Jungbusch«? Bei Diskussionen um die Zukunft des Jungbuschs ist die Perspektive von Drogenkonsument*innen eine, die man meist nicht mitdenkt. Im Gegenteil: Im Zuge der Aufwertung des Viertels wird die „Drogenszene“ regelmäßig als Problem benannt. Dabei sind Drogengebrauchende ebenso Anwohner*innen und Familien und haben ein Recht auf gesellschaftliche Teilhabe. Doch [...]

Theken-Soli-Special – The Sound of da Police

Stern e.V. Aschaffenburg - 2. August 2017 - 21:05
[ 12. August 2017; 20:00; ] Sa., 12.8. 20-4 Uhr "Theken-Soli-Special - The Sound of da Police" Wir spielen die heftigsten Cop-Songs, versprühen Pfeffi gegen Pfefferspray, verkleiden uns amts-anmass-mässig im "Ich-bin-nichts-ich-kann-nichts-gib-mir-eine-Uniform-Style" - ermitteln die/den WeltmeisterIn im Wasserwerfen. Der Thekendienst des Abends macht keine Gefangenen!!! Ein Teil der Einnahmen geht an die GenossInnen die im Zuge der G80Tsd. - Proteste von Repression betroffen sind.

Soli-Abend am Donnerstag, 10. August ab 19:00 // mit linksradikalem Quiz zum Mitmachen

RH FFM - 2. August 2017 - 0:15

Unsere Solidarität gegen ihre Repression! Am 22. April 2017 fand in Köln der Bundesparteitag der AfD statt. Begleitet von vielen tausenden Protestierenden konnte den Rassist_innen der AfD der Tag vermiest werden. Aber am Ende bleiben nicht nur Presseberichte und Fotos von den Protesten. Die Polizei hat viele Aktivist_innen kontrolliert und schikaniert. Zwei Genossen aus Frankfurt hat es nun erwischt.
Am Soli-Abend wird es ein linksradikales Quiz zum Mitmachen geben, das knifflige aber auch lustige Fragen zu linksradikaler Politik, Geschichte und Kultur bereit hält.
Eure Solidarität ist gefragt. Kommt zum Soli-Abend und/oder spendet, um die Genossen bei ihrer Auseinandersetzung mit den Repressionsorganen zu unterstützen.

Datum und Zeit: Donnerstag 10. August 2017 – Ab 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Ehemaliges Polizeigefängniss Klapperfeld, Klapperfeldstraße 5, Frankfurt

Death Metal Concert! Cenotaph, Bösedeath, Spreading Miasma

Stern e.V. Aschaffenburg - 1. August 2017 - 20:22
[ 6. September 2017; 20:00; ] Nach dem grandiosen Erfolg unseres Doom Specials im Mai (Die Hütte war randvoll!!), gibts im September bei uns eine weitere Facette des Metals zu hören und zu sehen. Diesmal wollen wir euch ein bisschen mehr Geschwindigkeit zu trauen: 2/3 Brutal Death Metal und 1/3 Technical Death Metal Cenotaph (Ankara) Bösedeath (Darmstadt) Spreading Miasma (Gießen) 6.9.2017, 20:00 Uhr, 6 [...]

Prozesstermin am Dienstag, 8. August 2017 um 9:30 // Zeigen der Symbole von YPG und YPJ

RH FFM - 1. August 2017 - 0:47

Bei einer Kundgebung am 1. November 2016 in Frankfurt zum internationalen Tag der Solidarität mit Kobanê wurden Symbole der YPG und YPJ, der Volks- und der Frauenverteidigungseinheiten der kurdischen Menschen in Rojava, hochgehalten. YPG und YPJ führten und führen seit Jahren einen konsequenten Kampf gegen den IS (Daesh). Sie waren die Kräfte, die den Jesiden im Irak zu Hilfe kamen, als alle anderen wegschauten. Sie waren die, die Kobanê vom IS befreit haben.
Die Auflagenverfügung der Stadt für die Kundgebung hatte das Zeigen der Symbole von YPG und YPJ verboten; viele KundgebungsteilnehmerInnen wehrten sich hiergegen und hielten kleine Plakate mit den Symbolen der kurdischen Organisationen hoch.
In Frankfurt gibt es nun Verfahren gegen zwei Frauen wegen „Verstoß gegen das Versammlungsgesetz“.

Zeigt Solidarität und kommt zum ersten Prozess am Dienstag, 8. August 2017 um 9:30 Uhr zum Amtsgericht Frankfurt, Hammelsgasse 1, Gebäude E, Saal 15, 1. OG und lasst die Angeklagte nicht alleine! Angeklagt ist eine – gemeint sind wir alle!

Polizeiterror in Hamburg – Das Vorgehen zeigt auch die Nervosität der herrschenden Klasse

Siempre Antifa Ffm - 31. Juli 2017 - 0:01

Die „Welcome To Hell“ Demo am 6.7. war eine Falle, und das Vorgehen am für uns ungünstigen Auftaktort am Fischmarkt ließ bereits erkennen, dass die Polizei niemals beabsichtigt hatte, die Demo am Donnerstag abend loslaufen zu lassen, sondern sie genau dort anzugreifen und mit äußerster Brutalität aufzulösen. Sie teilte die sich zwischen Mauern eingekeilte Demonstration in mehrere Teile, umzingelte diese jeweils und griff sie von mehreren Seiten an. Dieser auch für viele an Bullengewalt gewöhnte GenossInnen beispiellose Gewaltexzess war im Voraus konzipiert und derart hemmungslos, dass Tote in Kauf genommen wurden. Auch eine Spontandemonstration aus dem Camp Altona wurde derart angegriffen, dass es etliche Schwerverletzte gab, die zum Teil festgenommen wurden. Deutsche und österreichische Antiterroreinheiten wurden eingesetzt, die das Schanzenviertel mit Maschiennpistolen stürmten und eine Antiterrorübung unter Ausschluss der Öffentlichkeit veranstalteten, dazu wurde das Bild eines Notstands erzeugt. Solches Vorgehen reiht sich ein in das eskalative Vorgehen von Anfang an, von der Verschärfung einschlägiger Gesetze und den Schikanen bei An- und Abreise über die Zermürbung durch die Campverbote zur Abschreckung durch nackte Gewalt: G20 wurde staatlicherseits dazu benutzt, organisierte linke Strukturen anzugreifen und den eigenen Apparat zu trainieren. Das zeigen auch die Angriffe auf den internationalistischen Block während der Großdemo mit bis zu 100.000 Teilnehmerinnen am Samstag und diverse Razzien vor und während G20. Vom Rechtsstaat war in Hamburg nichts mehr übrig, die Exekutive hat sich verselbständigt und der Staat zeigt unverhüllt sein wahres Gesicht. Aber statt des Polizeiterrors gegen Demonstranten, Festgenommene, Sanitäter, Journalisten und Anwälte wurden einige brennende Autos und die Schanzenrandale am Freitag medial in den Vordergrund gerückt. Angesichts der Militanz am Freitag – hier hat der politische Ausdruck teils leider gefehlt – war von Bürgerkrieg die Rede, als seien nicht jede Gesetzesverschärfung, jeder Polizeiübergriff, jede Überwachungsmaßnahme, jede Unterstützung von Faschisten durch den Verfassungsschutz, jede Verdrängung aus den Wohnvierteln, jede Ausbeutung am Arbeitsplatz, jede innere und äußere Aufrüstung, jede weitere Abschottungsmaßnahme an den Außengrenzen Europas nicht ein täglicher Bürgerkrieg gegen uns alle. Das Vorgehen der Behörden war ein weiterer Schritt zum autoritären Staat, um genau diese Entwicklung abzusichern. Angesichts der staatlichen Repressions- und Eskalationsspirale und des Ausbleibens einer entsprechenden breitgetragenen Reaktion schien zunächst der Staat im Vorteil. Aber diese Strategie der Repression zeigt angesichts sich verschärfender gesellschaftlicher Widersprüche auch die Schwäche und Nervosität der Herrschenden, die die Inszenierung ihrer Macht nicht störungsfrei durchsetzen konnten, die wissen, dass die Zeit ihres krisenhaften und unmenschlichen kapitalistischen Systems langsam abläuft! Auch in Hamburg ist es gelungen, vielfältigen und massenhaften Widerstand zu organiseren und auf die Strasse zu bringen! Widerstand im Herzen der Bestie ist möglich! Zukünftig müssen wir die Strategie der Organisierung der Basis und des Aufbaus von Gegenmacht intensivieren, um breiteren und alltäglicheren Widerstand erzeugen zu können. La lotta continua!

Auf dieser Seite wird Polizeigewalt gesammelt und dokumentiert:
https://g20-doku.org/

Videos zur Welcome To Hell Demo:
https://www.youtube.com/watch?v=MAOU2sWDz_c
https://vimeo.com/224524911

Berichte zu G20:
http://lowerclassmag.com/2017/07/wollt-ihr-tote-ihr-chaoten/
https://linksunten.indymedia.org/de/node/218373
http://ficko-magazin.de/das-grosse-toben-und-proben-in-hamburg-der-staat-testet-den-ausnahmezustand/
http://www.huffingtonpost.de/flo-smith/die-presse-ist-hier-nicht-sicher_b_17434624.html

Auswertungen nach G20:
http://komaufbau.org/widerstand-im-herzen-der-bestie-ist-moglich-10-lehren-aus-den-g20-protesten/
http://www.autonomie-magazin.org/2017/07/16/nur-eine-hoelle-auf-dieser-welt-einschaetzungen-zum-g20-gipfel/

Stern heute geschlossen – das Mühlberg Festival ruft

Stern e.V. Aschaffenburg - 29. Juli 2017 - 8:04
[ 29. Juli 2017; 20:00; ] Hallöchen, heute bekommen wir keine Thekencrew zusammen. Daher haben wir heute leider geschlossen. Das könnte etwas mit dem Mühlberg Festival zutun haben... Heute ab 19:15 Uhr auf der Bühne: Vvlva https://www.youtube.com/watch?v=eI0XUWYclg0 Heute ab 21:45 Uhr auf der Bühne: My Sleeping Karma https://www.youtube.com/watch?v=SP2Aa7IMv18

G20-Solikampagne: „United we stand“

RH FFM - 27. Juli 2017 - 11:00

An dieser Stelle dokumentieren wir einen Aufruf der Kampagne „United we stand. Summer of resistance – summer of repression – solidarity is our weapon“.

Liebe Genoss*innen,
wie ihr alle wisst, sitzen nach den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg immer noch Leute im Knast (Stand 21.07.: 36). Viele andere erwarten Strafverfahren.
In Hamburg wurde am Freitag, 21.07.2017 die Soli-Kampagne „United we stand. Summer of resistance – summer of repression – solidarity is our weapon“ verabschiedet. Einen ersten Text findet ihr bereits hier: https://unitedwestand.blackblogs.org/
Weitere Infos und Übersetzungen in andere Sprachen folgen.
Die Kampagne ist zu erreichen unter unitedwestand (at) nadir (pünktchen) org. Den Key kann man sich zuschicken lassen unitedwestand-sendkey (email-at-zeichen) nadir (pünktchen) org.
Wir werden in den nächsten Monaten eure Unterstützung brauchen.
Beste Grüße aus Hamburg!

 

Spenden – Widerstand braucht Solidarität
Damit die Betroffenen mit finanziellen Folgen nicht alleine gelassen werden sind wir alle gefordert diese Kosten solidarisch zu teilen! Dafür benötigen wir dringend eure Unterstützung!

Auch eine Mitgliedschaft bei uns hilft uns weiter, da die regelmäßigen Beitragszahlungen kontinuierliche Antirepressionsarbeit ermöglichen.

Spendet mit dem Stichwort G20 auf unser Sonderkonto!
Rote Hilfe e.V.
Stichwort „G20“
IBAN: DE25 2605 0001 0056 0362 39
BIC: NOLADE21GOE
Sparkasse Göttingen

oder direkt an das Spendenkonto der Ortsgruppe Frankfurt:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Frankfurt
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS
Konto: 4007238390
GLS-Bank

 

Dienstags im August: Sternway to Heaven

Stern e.V. Aschaffenburg - 27. Juli 2017 - 9:12
[ 1. August 2017; 19:00; 8. August 2017; 19:00; 15. August 2017; 19:00; 22. August 2017; 19:00; 29. August 2017; 19:00; ] Da Foodsharing in der Sommerpause ist, sieht unser Dienstagprogramm für August wie folgt aus: Am kommenden Dienstag gibts auch noch Kommzkarten bei uns im Vorverkauf :)

Heute hat der Stern zu – Ab ins Bambel!

Stern e.V. Aschaffenburg - 22. Juli 2017 - 11:42
[ 22. Juli 2017; 20:00; ] Wir haben heute geschlossen Was gibt's sonst noch so "tolles"? Die CSU verabschiedet ein neues Gesetz. "Das Gesetz gilt keineswegs nur für Menschen, die Terroranschläge planen. Im Prinzip kann wegen jeder „Gefahr“ Präventivhaft verhängt werden. " Wie toll! NICHT! Und hier das neuste aus dem bayerischen Innenministerium: https://www.youtube.com/watch?v=w-MjTL7pCWY Kein Mensch ist illegal! Bleiberecht überall!

Telling a different Story about Hamburg

iL Rhein-Neckar - 19. Juli 2017 - 15:11
Angesichts der Riots von Freitagnacht wird die linke Militanzdebatte mit einer Intensität geführt, wie lange nicht mehr. Auch die Reaktion der Reaktion wirkt bedrohlich: In Mannheim meinen einige Pressevertreter*innen einen Ursprung der Ausschreitungen in den lokalen Freiräumen gefunden haben, die FAZ spricht von „rotem Faschismus“, wer das brutale Vorgehen der Polizei kritisiert, wird der geistigen [...]

Die Goldene Türklinke

iL Rhein-Neckar - 18. Juli 2017 - 13:23
»Feierliche Preisverleihung an Hildebrandt & Hees Zum ersten Mal in diesem Jahr vergibt das zivilgesellschaftliche Mannheimer Komitee „Wem gehört die Stadt?“ einen Ehrenpreis für Verdrängung und Entmietung, die „Goldene Türklinke“. Dieser Preis soll einen herausragenden Protagonisten der Immobilienbranche würdigen, der im Bereich Gentrifizierung Spektakuläres leistet. Wir erwarten zahlreiche prominente Gratulant*innen und Festreden. Häppchen, Sekt und Musik umrahmen [...]

Welcome To Stay

Stern e.V. Aschaffenburg - 13. Juli 2017 - 12:59
[ 2. August 2017; 19:00; ] Das antirassistische Netzwerk Untermain organisiert das monatliche „Welcome To Stay" Café. Das Projekt ist ein offener Treff für Geflüchtete und Unterstützer*innen, der als Anlaufstelle zum Austausch und zur gegenseitige Hilfe dienen soll. Willkommen sind alle, die Lust haben ihre Ideen mit einzubringen. Weitere Infos und aktuelle News unter: https://www.facebook.com/WelcomeToStayAB

Veranstaltungstipp heute: Doppelpack AfD

Stern e.V. Aschaffenburg - 12. Juli 2017 - 10:13
[ 12. Juli 2017; 18:00; ] Zwei Veranstaltungen für Kurzentschlossene: Die AfD hat heute am 12.07. um 19 Uhr nach Wiesthal in den Wiesthaler Hof eingeladen. Spessart Kunterbunt organisiert eine Gegenveranstaltung und trifft sich um 18 Uhr an der Kulturhalle Wiesthal. Außerdem wird heute um 19:30 Uhr Andreas Kemper im Café Reinhard in Niedernberg einen Vortrag über die Hintergründe, Ziele und Personen der [...]

Veranstaltung am Dienstag, 25. Juli 2017 um 19:30 // Podiumsdiskussion „Politik hinter Gittern?!“

RH FFM - 11. Juli 2017 - 0:35

Gibt es in Deutschland zur Zeit politische Häftlinge? Und falls ja, macht es Sinn diese von „sozialen Häftlingen“ zu unterscheiden und sei es nur in der Art und Weise wie man sie unterstützen kann? Wenn sich Häftlinge in deutschen Gefängnissen zusammen schließen und sich organisieren, kann das schon zahlreiche Repressionen nach sich ziehen, das zeigt nicht zuletzt der Streik der Gefangenen in Butzbach im Jahr 2015. Zusammen mit der Gefangenen-Gewerkschaft / Bundesweite Organisation, die eine Möglichkeit zum politischen Zusammenschluss für Gefangene bietet, wollen wir Fragen bezüglich der politischen Auseinandersetzung von Gefangenen diskutieren und auch die Rolle von Unterstützer_innen draußen thematisieren.

Datum und Zeit: Dienstag 25. Juli 2017 – 19:30 Uhr
Veranstaltungsort:“Linke Ecke Offenbach“, Domstraße/Taunusstraße, 63067 Offenbach

ILTIS in Bermudas

iL Rhein-Neckar - 10. Juli 2017 - 10:42
»Iltis in der Bermudas«, Sendung 12: »Wo gehts hier ins Gefahrengebiet«? Cornern, tanzen, radfahren, blockieren, demonstrieren – zig Aktionen und Veranstaltungen hatten Aktivist*innen rund um den G20-Gipfel geplant, um ihren Protest gegen eine Politik der Hoffnungslosigkeit auszudrücken. „Hoffnung entsteht aus Rebellion“, fanden nicht zuletzt die Aktivist*innen von BlockG20. Wir waren mit dabei und haben Aktivist*innen vor, während [...]

Treffen: Alternative Wohnformen

Stern e.V. Aschaffenburg - 7. Juli 2017 - 13:54
[ 30. Juli 2017; 14:00; ] Projekt: Alternative Wohnformen im Stern Das nächste Treffen ist am Sonntag 30. Juli ab 14:00 Uhr Wir haben Menschen aus zwei Mietshäusersyndikatsprojekten eingeladen, die uns davon berichten: Wie ist das Projekt entstanden? Welche Hürden gab/gibt es? Wie ist die Unterstützung vom Dachverband? Vor allem interessiert uns auch wie das tägliche Leben in einem Mietshäusersyndikatprojekt so ist. Die Treffen sind [...]

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