News von Gruppen aus Rhein-Main

Veranstaltungsreihe: Unsere Erde – in Theorie, Beobachtungen und Projektionen – 17.10. / 21.11.

IZ Frankfurt - 15. Oktober 2018 - 12:39

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Eine Vortragsreihe in 9 Teilen über den Einfluss der Menschheit auf das Erdsystem und was wir für dieses Jahrhundert erwarten können, falls die ökonomischen und politischen Verhältnisse bestehen bleiben.

Die nächsten Termine sind der 17.10. und der 21.11.2018.

Jeweils um 18 Uhr im Internationalen Zentrum. Nach dem Vortrag gibt es Vokü.

Am ersten Themenabend wird ein grundlegendes Verständnis über die Erde als Lebenserhaltungssystem gesehen vermittelt. Darüber hinaus wird anhand von globalen Kennzahlen die Dimension unseres Einflusses aufgezeigt. Am Ende wird die Theorie der „Planetaren Grenzen“ vorgestellt und welche Grenzen wir schon überschritten haben.

Thema 1:

Das Erd-System: Funktion, Einfluss und Grenzen
1. Unsere Erde, ein sich selbst regulierendes System
2. Die Dimension unseres Einflusses auf das Erd-System
3. Wir überschreiten planetare Grenzen

Thema 2:
Die schwindende Integrität der Biosphäre
1. Das sechste Massensterben in der Erdgeschichte
2. Populationsrückgänge der Arten, das eigentliche Problem
3. Auswirkungen des Artensterbens und der Populationsrückgänge für die Stabilität der Biosphäre

Thema 3:
Die Erwärmung unseres Planeten: Emissionen, Beobachtungen und Projektionen
1. Unsere Emissionen an Treibhausgasen und Aufnahmen der Ökosysteme der Biosphäre
2. Beobachtete Temperaturanstiege: globale Mittelwerte und regionale Hitzeextreme auf den Landmassen und in den Ozeanen.
3. Projektionen für das 21. Jahrhundert
4. Auswirkungen auf das Erd-System

Thema 4:
Die kalten Regionen im Wandel: Veränderungen in der Arktis, Antarktis und den Gletschern der mittleren Breiten
1. Beobachtet Veränderungen der Gletscher der mittleren Breiten und die zu erwartenden Folgen
2. Veränderungen in der Arktis: grönländischer Eisschild, Meereis und auftauende Permafrostböden
3. Was beobachten wir in der Antarktis: wärmeres Wasser und der westantarktische Eisschild
4. Stand des Wissens über den Meeresspiegelanstieg im21 Jahrundert

Thema 5:
Wir überdüngen den Planeten
1. Der Nährstoffkreislauf des Planeten
2. Dimension des Stickstoff- und Phosphatdüngerverbrauchs
3. Folgen für Ökosysteme an Land und in den Ozeanen
4. Projektionen für das 21 Jahrhundert
5. Ein Fallbeispiel: Das Schwarze Meer

Thema 6:
Die Ozeane, wie ist ihr Zustand, welche Veränderungen beobachten wir und welche Veränderungen sind zu erwarten
1. Welche Funktion haben die Ozeane im Erd-System
2. Auswirkungen von wärmeren Temperaturen, fallenden Sauerstoffwerten und Versauerung
3. Dimension des globalen Fischfangs, Verschmutzung der Ozeane und der Zerstörung von Lebensräumen.
4. Derzeitig prognostizierte Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die Funktion der Ozeane

Thema 7:
Der Einfluss der Menschheit auf kontinentale Ökosysteme
1. Funktionen der Ökosysteme der Kontinente für wichtige Subsysteme des Erd-Systems wie Klima und Wasserkreisläufe
1. Ausmaß des menschlichen Einflusses auf wichtige Ökosysteme der Kontinente
2. Beobachtete Veränderungen von Kontinentalen Ökosystemen durch höhere Temperaturen und Trockenheit
3. Welche Folgen wird eine voranschreitende Zerstörung der kontinentalen Ökosysteme für die Menschheit dieses Jahrhundert haben.

Thema 8:
Prognosen über Extremereignisse im 21 Jahrhundert – das eigentliche Problem
1. Beobachtete Dürren und der Ausblick für das 21 Jahrhundert
2. Was beobachten wir an Hitzewellen und wie werden sie sich bis zum Ende des Jahrhunderts entwickeln
3. Der globale Wasserkreislauf, Überschwemmungen und extreme Regenfälle
4. Welche Entwicklung beobachten wir bei Stürmen und wie sehen die Projektionen aus
5. Wie verwundbar ist unsere globalisierte Gesellschaft gegenüber Extremereignissen

Thema 9:
Globale Situation der Süßwasserressourcen und Nahrungsmittelproduktion und Projektionen für das 21 Jahrhundert.
1. Bestandsaufnahme des menschlichen Einflusses auf kontinentale Süßwassersysteme wie Flüsse, Seen und Grundwasser
2. Projektionen für das Ausmaß der Wasserknappheit 21 Jahrhundert
3. Heutige Situation und Ausmaß der globalen Nahrungsmittelproduktion
4. Beobachtete Entwicklungen in der Nahrungsmittelproduktion und projektierter Nahrungsmittelverbrauch bis 2050
5. Können wir so weiter machen?

Referent: Jan Umsonst

Veranstalterin: Fluchtursachen Bekämpfen FFM
Kontakt: fluchtursachen-bekaempfen_ffm@riseup.net
Homepage: http://fluchtursachen.tk/category/frankfurt

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Veranstaltung: Die Revolution in Nordsyrien und die Wiederentdeckung eines kämpferischen Internationalismus

Siempre Antifa Ffm - 10. Oktober 2018 - 18:04

Lesung mit Peter Schaber: Die Berge Kurdistans und die Revolution in Rojava – Ein Reisetagebuch

Gegenwärtig ist die demokratische Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens, besser bekannt als Rojava, ein wichtiger Bezugspunkt internationaler Solidarität. Das auf einem weit verzweigten System von Kommunen, Räten und Kooperativen errichtete System führte auch in den hiesigen Debatten zu einer Rückbesinnung auf rätedemokratische Traditionen der Arbeiter*innenbewegung. Die Entschlossenheit der Volksverteidigungseinheiten YPG und der Fraueneinheiten YPJ gab vielen Linken auch hierzulande neue Hoffnung. Hier gab es eine Bewegung, die siegen und von der man lernen konnte. Mit dieser Perspektive reiste Peter Schaber, ein Redakteur der Online-Zeitschrift lower class magazine, nach Rojava. Er arbeitete in der Kommune der Internationalist*innen, den lokalen Jugendstrukturen und den militärischen Formationen. Die unfassbar schönen wie widersprüchlichen und schweren Erfahrungen, die er dort machen konnte, möchte er mit euch teilen und diskutieren.

Sonntag, 14. Oktober, 19:30 Uhr, Internationales Zentrum, Koblenzer Straße 17, Frankfurt/Main

Eine Veranstaltung im Rahmen der Gegenbuchmasse

Revolutionäre Solidarität mit dem Kampf der Frauen* in Rojava und Shengal

Siempre Antifa Ffm - 9. Oktober 2018 - 10:51

Wir rufen zusammen mit anderen Gruppen dazu auf, an der Celox-Kampagne der Roten Hilfe International teilzunehmen und Geld für den Kauf blutstillender Celox-Verbände für die Frauen* in Shengal und Rojava zu sammeln. Fortschrittliche Kräfte, wie die kurdische Befreiungsbewegung, sind von einem klassenkämpferischen und antipatriarchalen Standpunkt aus der Bezug für unsere internationale Solidarität. Für die Kämpferinnen* sind die blutstillenden Verbände lebenswichtig, da sechzig Prozent von denjenigen, die von Schüssen verletzt werden, wegen Blutverlustes sterben, während sie auf medizinische Versorgung warten. Die Verbände stoppen die Blutung schnell und effizient und retten damit Leben. Ein Verband kostet 75 Euro. Die Verbände werden dort hingebracht, wo sie am meisten gebraucht werden. Unterstützt die Kampagne und überweist Geld auf das Konto der Roten Hilfe Schweiz: CH82 0900 0000 8555 9939 2 Verwendungszweck: »Celox for women«.
-> Aufruf als Text
-> Aufruf als PDF

01.08.18 – #enteignen – Für ein Ende der privaten Wohnungswirtschaft

K&P - 8. Oktober 2018 - 14:34

74% aller Mieterinnen befürchten durch Mieterhöhungen ihre Wohnung zu verlieren.

79% sehen das Risiko, wegen der steigenden Mieten in Armut zu geraten.

49% haben Anspruch auf eine Wohnung des sozialen Wohnungsbaus. Nur den Wohnraum dafür gibt es nicht.

33% ihres Einkommens geben deutsche Privathaushalte im Schnitt für Wohnkosten aus.

Seit Jahren steigt der Mietspiegel zu Lasten der Mieterinnen. Eine Umkehr dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.
Während sozialer Wohnungsbau ein leeres Wahlversprechen bleibt, entsteht in der Frankfurter Innenstadt für die meisten Menschen unbezahlbarer Luxuswohnraum. Obwohl immer noch eine riesige Fläche an Gewerberaum leer steht, werden überall neue Bürotürme statt günstiger Wohnungen gebaut.

Wir verzweifeln an der Wohnungspolitik dieser Stadt. Durch die Spekulationen um Wohnraum, Leerstand und den an marktwirtschaftlichen Interessen orientierten Bebauungsplänen wird es für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Von Rassismus betroffene Menschen sind von dieser Entwicklung noch stärker betroffen.

Verdrängung, sterile Luxusviertel, überwachte Plätze: Wir erkennen unsere eigene Stadt nicht wieder. Zwischen leblosen Neubauviertel und hippen Innenstadtquartieren bleibt immer weniger Raum für Menschen ohne dicken Geldbeutel. Teure Einkaufszentren, High-Society Cafes und schicke Restaurants verdrängen günstige Kneipen und Trinkhallen und somit die Leute, die sich nicht regelmäßig ein Schnitzel für 17€ oder ein Bier für 5€ leisten können. Sozialer Wohnungsbau in Frankfurt bedeutet 10 Euro/qm in Oberursel und damit soziale Verdrängung. Gleichzeitig wird bestehender Wohnraum entweder luxussaniert, so dass die ursprünglichen Bewohnerinnen ihn sich nicht mehr leisten können oder man lässt ihn so verfallen, dass ein menschenwürdiges Wohnen in diesen Häusern nicht mehr möglich ist. Deutlich wird dabei also vor allem eins: Die Politik der Stadt Frankfurt orientiert sich einzig und allein an kapitalistischen Profitinteressen.

Schluss damit! Wohnraum ist keine Ware!
Die Verfügbarkeit von angemessenen Wohnraum für alle ist für uns nicht verhandelbar und darf nicht privaten Profitstreben untergeordnet werden. Wir stehen für ein Ende der privaten Wohnungswirtschaft und für die Überführung aller Wohnungen in lokale Mieterinnenselbstverwaltung. Für die entschädigungslose Enteignung von Wohnungsbaugesellschaften. Für ein Ende von Spekulation und Luxusbau. Gegen die Verdrängung unserer Nachbarinnen und Freundinnen zu Gunsten von Geschäftsraum, Einkaufszentren und Lofts. Die Stadt muss anders organisiert werden und sich zu einem Ort für ein solidarisches und kollektives Leben entwickeln. Wir fordern ein anderes Modell von Stadtentwicklung ein – eines, in dem die Stadt von ihren Bewohnerinnen nach ihren Bedürfnissen gestaltet wird. Basis-demokratisch, ökologisch, sozial-gerecht und frei von Ausgrenzung

Die Mietpreisbremse und der Mietspiegel sind eher ein schlechter Scherz als eine wirksame Maßnahme gegen die Wohnungsnot. Und auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG handelt nach marktwirtschaftlichen Interessen und nicht nach den Bedürfnissen der meisten Frankfurterinnen. Wir haben das Betteln nach Verbesserungen satt – oder glaubt hier wirklich noch jemand, dass eine Stadtregierung, egal welcher Partei, etwas anders machen würde?

Also müssen wir uns selbst um uns sorgen. Wir müssen voneinander wissen, wir müssen miteinander sprechen und anfangen zusammen zu kämpfen.

In vielen Stadtteilen gibt es schon Wohnraum- und Mietinitiativen die mit euch nur stärker werden können. Kontaktiert uns, wenn ihr über Mieterinnenorganisationen in euren Stadtteilen informiert werden wollt oder wenn ihr Interesse habt, euch zu organisieren. In Rödelheim haben wir mit dem Centro eine Anlaufstelle geschaffen, in der man mit uns und lokalen Stadtteilinitiativen ins Gespräch kommen kann.

Lasst euch nicht in der Vereinzelung zermürben. Organisiert euch – mit uns oder mit anderen!

Für eine Stadt von unten, frei von Ausgrenzung und Verwertungsinteressen!

Kommt zum antikapitalistischen Block auf der #Mietenwahnsinn Demonstration am 20.10.18 in Frankfurt am Main!

Beteiligt euch an der Mobilisierung aus den Stadtteilen!

08.10.18 – Antikapitalistischer Block auf Mietenwahnsinn-Demo in Frankfurt am Main

K&P - 8. Oktober 2018 - 14:28

Ein Bündnis von linksradikalen Gruppen aus Frankfurt mobilisiert zur Mietenwahnsinn-Demo am 20. Oktober. „Immer mehr Menschen sind offen für tiefgreifende und radikale Lösungsansätze zur Wohnungskrise“, sagte Sahra Brechtel, Sprecherin der Gruppe „Kritik & Praxis“. „All denen die es satt haben auf leere Versprechungen der Parteien zu hoffen, bieten wir im antikapitalistischen Block einen Platz.“

„Wir fordern die entschädigungslose Enteignung aller Wohnungsbaugesellschaften und einen sofortigen Stopp von Luxusussanierungen“, erklärte Brechtel. Um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen, ruft das Bündnis unter dem Motto „#enteignen – Für ein Ende der privaten Wohnungswirtschaft“ zu einem antikapitalistischen Block auf der großen Mietenwahnsinns-Demo kurz vor den Hessischen Landtagswahlen auf.

Das Bündnis beteiligt sich auch an den Stadtteilmobilisierungen im Vorfeld der Demo. Die Demonstration soll ein Auftakt sein, um den Aufbau von kämpferischen Mieter_innenorganisationen voranzutreiben. „Der SPD-Oberbürgermeister Feldmann macht uns seit Jahren leere Versprechungen. Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, sollten wir uns nicht auf die offizielle Stadtpolitik verlassen“, so Brechtel. „Wir wollen Menschen ermutigen sich aktiv in Kämpfe gegen hohe Mieten, Luxussanierungen und Verdrängung zu engagieren.“

Ein Aufruf zur Beteiligung am antikapitalistischen Block findet sich unter: www.kritikundpraxis.org/enteignen

Eine Facebook Veranstaltung dazu findet sich hier: https://www.facebook.com/events/334011440478659/

Antikapitalistischer Block
Samstag, 20. Oktober
13 Uhr, Frankfurt Hauptbahnhof

Anlässlich der heutigen Sammelabschiebung nach Afghanistan

NoBorder Ffm - 2. Oktober 2018 - 20:44

Protest gegen die Sammelabschiebung in Frankfurt, 02.10.2018

Stop Deportations to Afghanistan!

Heute findet die 17. Sammelabschiebung nach Afghanistan statt. Die  Abschiebungen hatten trotz starkem Protest im Dezember 2016 begonnen. Seitdem wurden 366 afghanische Geflüchtete abgeschoben. Im Juni war die Beschränkung, dass nur Straftäter, Gefährder und Identitätsverweigerer abgeschoben würden wieder aufgehoben worden. Die Bundesländer verfahren seitdem  unterschiedlich in ihrer Abschiebepraxis. Besonders Bayern fällt unter der CSU und dem Einfluss von Bundesinnenminister Horst Seehofer durch eine besonders rigorose Abschiebepraxis auf, die alle vollziehbar ausreisepflichtigen Afghanen betrifft.

Zunehmend gewaltsame Abschiebepraxis

Unter den Abgeschobenen befinden sich zunehmend schwer kranke oder suizidgefährdete Menschen. Im September wurden zwei Menschen in Abschiebehaft genommen, um nach Afghanistan abgeschoben zu werden, von denen einer einen künstlichen Darmausgang hat und der andere kurz nach einer Operation noch nicht verheilte Wunden am Bauch hatte. Bei beiden ist unklar, ob sie in Afghanistan gesundheitlich versorgt werden können. Ein im Juli abgeschobener junger Mann beging 10 Tage nach seiner Abschiebung Suizid in einem Hotel in Kabul. Er hatte zuvor 8 Jahre in Deutschland gelebt. Wie in so vielen Fällen hatte seine Familie ihn nach Deutschland geschickt, um der Rekrutierung durch die Taliban zu entgehen. Der Anwalt Stephan Dünnwald berichtet von einem Fall, in dem ein Mann während eines stationären Aufenthaltes in der Psychiatrie direkt an die Polizei ausgeliefert wurde. Ein weiterer Mann, der sich selbst verletzt hatte, wurde notdürftig versorgt und dann direkt in den Abschiebeflieger gesetzt.

Die Abschiebungen treffen Menschen, die sich seit Jahren in Deutschland befinden oder mitten im Prozess sind, sich hier ein sicheres Leben aufzubauen. Darunter sind Auszubildende, Berufsschüler und Menschen in festen Arbeitsverhältnissen, Menschen in Beziehungen und werdende Väter.

Um einer möglichen Abschiebung zu entgehen, fliehen derzeit hunderte Afghanen in andere EU-Länder. Ihre rechtliche und soziale Lage ist damit mehr als prekär und immer mehr Menschen werden in die Illegalität getrieben.

Keine sicheren Gebiete in Afghanistan

Nach der UN gilt Afghanistan als eines der gefährlichsten Länder der Welt. Im ersten Halbjahr 2018 wurden mindestens 1692 Zivilist*innen getötet. Die Zahl der Opfer erreichte damit seit den im Jahr 2009 begonnenen Aufzeichnungen ihren Höchststand. In einem Bericht stellte der UNHCR Ende August fest, dass Kabul, welches Ziel der Abschiebeflüge ist, nicht länger als sicherer Ort und damit nicht als interne Fluchtalternative gelten kann. Ein im Juli abgeschobener Mann berichtete einen Monat später von bereits drei Attentaten in Kabul seit seiner Abschiebung.

Viele der Abgeschobenen haben in Afghanistan keine Familie mehr und erhalten kaum soziale Unterstützung. Auch für internationale Hilfsorganisationen wird die Lage zunehmend gefährlicher. In den ersten 5 Monaten des Jahres 2018 gab es 53 Fälle von Tötungen, Verletzten oder Entführungen. Für Journalist*innen gilt Afghanistan mittlerweile noch vor Syrien als eines der gefährlichsten Länder weltweit. Bereits 13 Journalist*innen sind dieses Jahr während ihrer Berichterstattungen umgekommen.

Stop deportations and stop making fear!

An den Abschiebungen nach Afghanistan manifestiert sich die unmenschliche Abschiebepraxis der Bundesregierung, die damit inmitten der Öffentlichkeit in Kriegsgebiete abschiebt. Abschiebungen nach Afghanistan und andere Länder müssen mit sofortiger Wirkung gestoppt werden.

Alle bleiben!

Bis dahin noch einmal der dringliche Hinweis die Sicherheitshinweise vom bayrischen Flüchtlingsrat zu verbreiten und alle gefährdeten Afghanen zu warnen und zu unterstützen:

https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/tl_files/Not%20safe/Warnhinweise%20Afghanistan%20Stand%20September%202018.pdf

Quellen:

https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/afghanistan-abschiebung-kritik-asylpolitik-deutschland

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-08/abschiebungen-afghanistan-asylpolitik-69-asylbewerber/seite-2

https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/beitrag/items/afghanistan-erneut-abschiebevorbereitungen-gegen-kranke-und-schutzbeduerftige.html

https://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-675.html

https://www.n-tv.de/politik/Familie-beerdigt-Afghanen-Jamal-M-article20532318.html

Climate Justice statt kapitalistischer Tristesse

iL Frankfurt - 26. September 2018 - 8:37
Von FFM ins Braunkohlrevier - Aktions-Bus zu Ende Gelände


Der Kampf für Klimagerechtigkeit und gegen die Rodung des Hambacher Waldes hat sich in den letzten Wochen nochmal zugespitzt. Genoss*innen in und um den Wald haben in vielfältigen Aktionen deutlich Protest und Widerstand auf die Straße, in den Wald und auf die Gleise gebracht. Als IL*Frankfurt mobilisieren wir zum diesjährigen Ende Gelände Camp beim Hambacher Wald. Lasst uns gemeinsam für Klimagerechtigkeit und gegen kapitalistische Tristesse und autoritäre Formierung kämpfen. Hambi bleibt!

Von Frankfurt aus gibt’s einen Bus – Tickets erhältlich bei der Karl-Marx-Buchhandlung, Jordanstraße 11, 60486 Frankfurt am Main oder über il-frankfurt[at]radikallinks.org

Aktions-Bus von FFM ins Braunkohlerevier:
Abfahrt am Freitag, 26.10.2018, 8:30 Uhr, Treffpunkt Hauptfriedhof (Parkplatz am Haupteingang, direkt an der Station der U5)
Rückfahrt Sonntagabend, 28.10.2018, 19:00 Uhr

Mehr Infos zu Ende Gelände unter
www.ende-gelaende.org/de

Tags: EndeGelände

Treffen: Alternative Wohnformen

Stern e.V. Aschaffenburg - 25. September 2018 - 22:01
[ 30. September 2018; 14:00; 28. Oktober 2018; 14:00; 25. November 2018; 14:00; ] Projekt: Alternative Wohnformen im Stern Das Projekt "Wohnen" im Stern bietet eine Plattform für interessierte Menschen, die alternatives/gemeinschaftliches Wohnen spannend finden. Ziel der Treffen sind das Kennenlernen von Menschen und letztendlich auch die Entstehung von Wohnprojekten mit Menschen die sich in der Gruppe kennengelernt haben und sympathisch finden. Die Treffen sind offen für alle Interessierte! Interesse? Infos und Protokolle [...]

Alibri sucht Kompliz*innen

Stern e.V. Aschaffenburg - 24. September 2018 - 22:43
Unsere Freund*innen des Alibri-Verlags benötigen Unterstützung. „Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel“ ist wahrscheinlich das bekannteste Buch des Aschaffenburger Verlags. Werdet Kompliz*in und spendet, damit sie weiterhin tolle Bücher für uns veröffentlichen können! https://www.alibri-buecher.de/ http://www.alibri-blog.de/ Übrigens beteiligt sich Alibri auch an der Gegenbuchmasse.

Gegenbuchmasse 2018: Smart City – Kritische Perspektiven

Stern e.V. Aschaffenburg - 24. September 2018 - 14:37
[ 11. Oktober 2018; 19:00; ]   Buchvorstellung von Ulf Treger: Digitalisierung verändert, gekoppelt an Versprechen einer besseren Zukunft oder höherer Lebensqualität, das Leben in den Städten auf verschiedensten Ebenen. Im Sammelband „Smart City. Kritische Perspektiven auf Digitalisierung in Städten“, herausgegeben von Sybille Bauriedl und Anke Strüver wird in 36 Beiträgen diese Entwicklung kritisch untersucht. Ulf Treger ist einer der Autor*innen des Buches, er [...]

Gegenbuchmasse 2018: Umkämpftes Wohnen

Stern e.V. Aschaffenburg - 23. September 2018 - 14:44
[ 12. Oktober 2018; 19:00; ] Buchvorstellung von Peter Nowak Die Aufwertung ganzer Stadtteile und die Vertreibung von einkommensschwachen Bevölkerungsteilen ist so alt wie der Kapitalismus, der Widerstand der betroffenen Mieter_innen ebenfalls. Nur wurde dieser Widerstand in der Geschichtsschreibung oft nicht erwähnt. Die heutige Mieter_innenbewegung und die Kämpfe gegen Zwangsräumungen, die seit einigen Jahren in verschiedenen Städten entstanden sind, stehen in dieser [...]

Thekenspecial: Heiß-Heißer-Heißen!!

Stern e.V. Aschaffenburg - 23. September 2018 - 1:10
[ 13. Oktober 2018; 20:00; ] Heiß-Heißer-Heißen!! Yeah..... heissen tu´n wir ja alle irgendwie. Je nachdem, was die Eltern grade geraucht haben. Wir feiern alle namen dieser Welt und spielen heute nur Songs, die einen Vornamen im Titel haben. Entsprechende Liedwünsche ausdrücklich: Welcome! Dazu gibt es funny Name-Games , Drinks und gute Laune. Samstag, 13.10. - 20-4 Uhr

Konzert: Malm, Yanos und John Skeleton

Stern e.V. Aschaffenburg - 22. September 2018 - 22:29
[ 19. Oktober 2018; 20:00; ] Am 19.10. gibt's bei uns mal wieder was auf die Ohren! Eine bunter Strauß aus Hardrock, Post-Hardcore/Metal und Noise-Rock/Metal. Den Anfang machen die Aschaffenburger John Skeleton. Zum Aufwärmen gibt's ne Packung Hardrock, welcher euch zum Kopfnicken animieren sollte https://johnskeleton.bandcamp.com/releases Weiter geht's dann ne ganze Spur tiefer gestimmt mit den Marburger Yanos. Packender atmosphärischer Post-Hardcore mit tiefem und leidendem [...]

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