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Mär
01
01. Mär. - 19:00
Haus am Dom, Frankfurt

Entwicklungspolitischer Film- & Diskussionsabend „LES SAUTEURS - THOSE WHO JUMP“

FILM, INPUT & DISKUSSION zum Thema FLUCHT, GRENZREGIME UND AUTONOMIE DER MIGRATION
01.03.2017 - 19:00
Haus am Dom, Frankfurt

Mit einem Input von medico-Referentin Sabine Eckart und anschließender Diskussion mit Abou B. Sidibé (Protagonist, Kamera & Regie) und Moritz Siebert (Regie & Buch).

Zum Film: Vom Berg Gurugu blickt man auf die spanische Enklave Melilla an der nordafrikanischen Mittelmeerküste. An dessen Ausläufer leben Geflüchtete in einem informellen Camp. Von hier aus starten sie unermüdlich ihre Versuche, die hochgesicherte Grenzanlage zu überwinden, die Afrika und die EU voneinander trennt. Einer der dort Lebenden ist Abou Bakar Sidibé. Nach einer Begegnung mit den Regisseuren Siebert und Wagner beginnt er sein Leben am Rande des EU-Bollwerks selbst filmisch zu dokumentieren: Die Umgebung, die soziale Organisation der Community, das zermürbende Warten auf den nächsten Sprung … Sidibé wird so vom Filmobjekt zum Dokumentaristen, der seine eigenen Bilder erzeugt. Parallel dazu entwirft der Film im harten Gegenschnitt mit dem ‚entmenschlichenden’ Feed einer Überwachungskamera ein entlarvendes Bild eines kalten, unmenschlichen Europas. Ein Film mit radikalem Perspektivenwechsel!

(Dokumentarfilm | DK, 2016 | R: M. Siebert, E. Wagner, A. B. Sidibé | 79 Min., OmU)

Nach einem anschließenden Input von medico-Referentin Sabine Eckart diskutieren wir mit den Filmemachern Abou B. Sidibé und Moritz Siebert. 

Kontakt

Veranstalter/in: 
GastgeberInnen des Abends: medico international e.V. | Veranstalter der Reihe: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN Hessen) in Kooperation mit dem Haus am Dom

Verweise

Mär
05
05. Mär. - 11:00 - Mär/05 18:00
Frankfurt

#meutern #entern #kapern - Regionale NoG20-Aktionskonferenz

Startschuss für die widerständische Mobilisierung in Rhein-Main gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg
05.03.2017 - 11:00
Frankfurt

SAVE THE DATE / Bitte vormerken

Eine Einladung zum Mitmachen!

Startschuss für die widerständische Mobilisierung in Rhein-Main gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg:

#meutern #entern #kapern G20 über Bord
Regionale Aktionskonferenz
NoG20 Rhein-Main
am 5. März in Frankfurt am Main

Diese erste regionale Aktionskonferenz "NoG20 Rhein-Main" am 05.03.2017 (11-18 Uhr) wird unser Startschuss für den gemeinsamen Protest und Widerstand gegen den G20 Gipfel in Hamburg.

Allerdings steht jetzt schon fest: Dieser Gipfel wird nicht ohne unseren vielfältigen entschlossenen und lautstarken Widerspruch in Hamburg stattfinden! Nicht nur in Deutschland, sondern auch bereits in vielen anderen Ländern haben sich Plattformen, Bündnisse und Zusammenschlüsse gebildet, um dieser politischen Inszenierung von Macht, Willkür und Ausbeutung etwas entgegenzusetzen.

Unsere Ablehnung soll laut und deutlich sichtbar machen, was für ein Problem die kapitalistische und imperialistische Politik ist, die während des G20-Gipfels verhandelt wird und die zurzeit wieder rassistischer und aggressiver wird. Trump, Putin, Erdogan - und eventuell Le Pen – sind neben Merkel u.a. dabei nur ein paar berühmt Berüchtigte, die hier zu nennen sind,um klar zu machen, mit welchen reaktionären Politiken und jedem Argument gegenüber Erhabenen wir es zu tun haben. Das Ineinandergreifen von rechtskonservativen, faschistoiden und neoliberalen Politiken will schließlich aufeinander abgestimmt und koordniert sein. Das autoritäre Krisen- und Migrationsregime, kapitalistischer Weltmarkt und Freihandel, Krieg und militarisierte Sicherheit, Antifeminismus ebenso wie Klimakatastrophe sind weitere Stichpunkte.

Der Gipfel findet am 7. und 8. Juli statt, die Proteste allerdings schon in der Woche davor (das ist die erste Woche der hessischen Sommerferien - ab in den Kalender!). Auf der Aktionskonferenz soll es zum einen Informationen aus Hamburg und zum Stand der Vorbereitungen in den verschiedenen Spektren und Bündnissen geben. Zum anderen wollen wir vor allem diese folgende Fragen gemeinsam angehen:

Was machen wir im Vorfeld in Rhein-Main, z.B. Veranstaltungen, mobilisierende Aktionen etc. ?
Welche Aktionen auf der Straße sind bereits in Hamburg geplant?
Welche Aktionen und Inhalte werden wir setzen?
Was benötigen wir an Infrastruktur? Gibt es ein gemeinsames Rhein-Main-Barrio auf dem(den) NoG20-Camps und wie kommen wir eigentlich da hin?

Wir wollen mit der 1. NoG20 Aktionskonferenz Rhein-Main einen Raum schaffen für eine Kommunikation, eine gemeinsame Planung und Abstimmung um spektrenübergreifend und thematisch vielfältig unseren Widerstand zu manifestieren.

Kommt am 5. März 2017 also vorbei und bringt eure Freund*innen mit!

(Der Ort des Treffens wird zeitnah mitgeteilt)

NoG20 Rhein-Main

NoG20 Rhein-Main ist das regionale Bündnis für die gemeinsame Mobilisierung gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg.

Bleibe auf dem Laufenden! Trag dich ein in unseren Newsletter: https://rhein-main.g20hamburg.org/newsletter

www.rhein-main.g20hamburg.org
mail: nog20.rheinmain@g20-2017.org

Veranstalter/in: 
NoG20 Rhein-Main
Mär
11
11. Mär. - 19:00
Internationales Zentrum (IZ), Koblenzer Straße 17, Frankfurt

Solidariwas?! Vorwärts und nicht vergessen, worin unsere Stärke besteht: die Solidarität!

Wir sind nicht alle. Es fehlen die Gefangenen. Betroffen sind wenige, gemeint sind wir alle. Solidarität muss praktisch werden.
11.03.2017 - 19:00
Internationales Zentrum (IZ), Koblenzer Straße 17, Frankfurt

Aber spiegelt das die Realität wider? Ist der Solidaritätsbegriff wirklich unteilbar und strömungsübergreifend unwidersprochen gültig? Oder ist Solidarität viel- mehr abhängig von Zustimmung zu bzw. Ablehnung von politischen Inhalten der Betroffenen? Ist Solidarität also "selektiv" möglich und damit möglicherweise auch Ausdruck von Trennung und Abgrenzung? Und warum verhält sich die Ra- dikale Linke auffallend zurückhaltend zur Repression gegen §129b-Gefangene? Was hat sich in den letzten 25 Jahren am Verständnis von Solidarität verändert? Hat sich überhaupt etwas verändert oder war es schon immer anders als gedacht?

Diese und weitere Fragen zum Umgang mit Solidarität, ihren Bedingungen und den Widersprüchen und Möglichkeiten in der täglichen Praxis wollen wir auf einer Podiumsdiskussion aufgreifen. Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die Einschätzung, dass alle, die kämpfen oder gekämpft haben, auch Ziel staatlicher Verfolgung werden können. Sie sind somit potenziell bedroht von Repression, Verfolgung und Knast, egal mit welchen Mitteln dieser Kampf geführt wird oder wurde, egal ob mit Bleistift oder Knarre und egal ob oder wann dieser Kampf beendet wurde. Das haben Prozesse, Fahndungsmaßnahmen und Auslieferungs- verfahren in den letzten Jahren immer wieder bewiesen. Die Botschaft, die da- hinter steht, ist klar: Der Staat bestimmt, wann es vorbei ist. Entscheidend ist dabei nicht, wie wir selbst die Ebene und Qualität der Konfrontation mit dem Staat einstufen – entscheidend ist, auf welcher Seite der Barrikade wir stehen. Solidarität ist unsere wirksamste Waffe gegen staatliche Repression, wenn wir erkennen, dass wir einen gemeinsamen Kampf führen.

Podiumsdiskussion mit
Andreas-Thomas, als Militanter der Stadtguerilla „Bewegung 2. Juni“, zehn Jahre in Haft, heute in der interventionistischen Linken [iL*]
Sophie, Solikomitee „Freiheit für Sonja und Christian“
Peter und Piet, Solidaritätsgruppe zur Unterstützung von Bernhard Heidbreder und für die Einstellung des K.O.M.I.T.E.E.-Verfahrens
Henning, Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V. 

Veranstalter/in: 
Rote Hilfe
Mär
17
17. Mär. - 19:00
Cafe Exzess, Leipziger Strasse, Frankfurt

Grenzen überwinden! Von der Seenotrettung bis zur Solidarischen Stadt

Diskussionsveranstaltung
17.03.2017 - 19:00
Cafe Exzess, Leipziger Strasse, Frankfurt

Mit Ruben Neugebauer, Sea Watch (https://sea-watch.org) sowie mit weiteren kurzen Beiträgen von kein mensch ist illegal, Hanau und vom Aktionsbündnis gegen Abschiebungen Rhein-Main

Nach dem Durchbruch im langen Sommer der Migration 2015, dem anhaltenden Rollback seit 2016, kommt 2017 die Frage auf: Was kommt nun und was ist zu tun? Folgen dem EU-Türkei-Deal nun wirklich die Auffanglager in Libyen oder Tunesien? Und das vorverlagerte Grenzregime erscheint immer perfekter? Oder kollabiert der erstere, während sich im kommenden Sommer mehr Menschen denn je über See nach Italien durchschlagen? Die Routen - auch auf dem Balkan - bleiben jedenfalls umkämpft, die Flucht- und Migrationsbewegungen aus den globalen Kriegs- und Armutsregionen finden immer wieder neue Wege in Richtung der nördlichen Reichtumszonen. Hier angekommen, sind Viele mit einer verschärften Abschiebepolitik konfrontiert. Schnellverfahren und Rückschiebungen entsprechend der Dublin-Verordnung nach Italien sind wieder angelaufen und auch für Griechenland erneut in Planung. Erste Charterabschiebungen nach Afghanistan sollen Angst verbreiten und abschrecken - um jeden Preis.

Doch über 430.000 Menschen haben sich 2016 ihr Bleiberecht in Deutschland erkämpft, weitaus mehr als je zuvor in den letzten 30 Jahren. Und weitere Hunderttausende quer durch Europa werden sich dem rassistischen Grenzregime nachhaltig widersetzen und ihr Recht auf Bewegungsfreiheit und eine sichere Existenz durchzusetzen versuchen.

Was können wir tun, um diesen Widerstand zu unterstützen und uns der herrschenden Politik von neoliberaler Spaltung und offen rassistischer Ausgrenzung entgegen zu stellen? Welche Projekte und Initiativen - von den Außengrenzen bis zu den Innenstädten - können wir aufgreifen oder stärken? Wie können wir in und mit dem Kampf um Bewegungsfreiheit eine gesamtgesellschaftliche Alternative entwickeln?

Diese Fragen wollen wir mit Ruben Neugebauer diskutieren, Aktivist und Pressesprecher der Sea Watch. Das Schiff ist seit 2015 in unzähligen Einsätzen nahe der libyschen Küste unterwegs, „Safe Passages“ lautet die zentrale Forderung dieses selbstorganisierten Projektes der Seenotrettung. Über den Kampf gegen Abschiebungen wollen wir die Frage von „Safe Spaces“, von sicheren Räumen, von Zufluchtsorten und Kirchenasylen an den Orten der Ankunft thematisieren und die in mehreren Städten gestarteten Ansätze für eine „Solidarische Stadt“ vorstellen.

Die Veranstaltung findet am Vorabend des 18. März statt, einem transnationalen Aktionstag, zu dem das von und mit Refugees besetzte Hotel City Plaza in Athen aufgerufen hat. Anlass ist der erste Jahrestag des EU-Türkei-Deals sowie der zweite Jahrestag der Blockupy-Demonstration gegen die Eröffnung der EZB.

Mehrere Netzwerke in Deutschland haben sich dem Aufruf zu dezentralen Aktionen angeschlossen und in Rhein-Main wollen wir am 18.3.2017 einmal mehr im Terminal des Frankfurter Flughafens gegen die Abschiebepolitik demonstrieren.

Treffpunkt wird um 14 Uhr im Terminal 1, Abflug, Bereich B sein.

Kontakt

Veranstalter/in: 
Aktionsbündnis Rhein-Main
Mär
19
19. Mär. - 12:00 - Mär/19 16:00
Haus Gallus (Saalbau), Frankenallee 111, Frankfurt / Gallus

Jineologie: Wer waren wir? Wer sind wir? Wo wollen wir hin?

19.03.2017 - 12:00
Haus Gallus (Saalbau), Frankenallee 111, Frankfurt / Gallus

Jineologie kann verstanden werden als Wissenschaft der Frau (Jin) – Jiyan, von diesem Wort leitet sich das kurdische Wort Frau ab, bedeutet Leben!
So können wir auch sagen, dass Jineologie die Lebenswissenschaft ist.
Jineologie hat das Interesse patriarchale, gesellschaftliche, ökologische, ökonomische und politische Strukturen vom Frauenstandpunkt zu analysieren – und zu überwinden! Die Freiheit für die Frauen bedeutet nichts konkurrentes, sondern bedeutet die Freiheit für alle, die sich als Teil dieser neu geschaffenen befreiten Gesellschaft verstehen wollen.
Jineologie ist Theorie, die ohne Praxis nicht glaubhaft sein wird. Jineologie ist die Grundlage für ein neues Verständnis von Wissenschaft, für die Ganzheitlichkeit der verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche.
Dieses Konzept wollen wir vorstellen und gemeinsam diskutieren!

 

Kontakt

Veranstalter/in: 
Kurdischer Frauenrat Amara Frankfurt

Verweise

Mär
30
30. Mär. - 20:00
Studierenden-Haus, Unicampus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main

3. bundesweites "Recht auf Stadt"-Forum

30.März - 2. April in Frankfurt/Main
30.03.2017 - 20:00
Studierenden-Haus, Unicampus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main

Der Kampf um eine „Stadt für alle“ und das Recht auf Stadt muss auf allen Ebenen weitergehen! Um diese Herausforderung anzugehen, findet vom 30.03. bis zum 02.04. das 3. bundesweite Recht auf Stadt Forum in Frankfurt a.M. statt. Dabei schließen wir an die bundesweiten Vernetzungstreffen  der letzten beiden Jahre in Kassel und in Köln an. Durch einen stärkeren Austausch stadtpolitisch aktiver Gruppen und Initiativen untereinander wollen wir unsere lokalen Kämpfe stärken und Strategien zur Wiederaneignung städtischer Räume weiterentwickeln. Ganz in diesem Sinne laden wir euch herzlich dazu ein, Ende März 2017 in Frankfurt a.M. für ein Wochenende zusammen zu kommen. Die Anmeldung ist ab sofort unter der Mailadresse assr@buko.info möglich. (Genaueres siehe weiter unten)

RECHT AUF STADT. Das heißt im Jahr 2017 sich gegen jede Form von Verdrängung und Ausgrenzung zu stellen – sei es wegen der Herkunft eines Menschen oder seiner sozioökonomischen Lage. Der Druck auf die Städte steigt. Bezahlbarer Wohnraum ist mittlerweile flächendeckend zur Mangelware geworden und massiver Widerstand ist Voraussetzung dafür, der weiteren Verschlechterung der Situation Grenzen zu setzen. Verschärfte Grenzregime und investorenfreundliche Stadtentwicklung machen eine emanzipatorische Politik auf räumlicher Ebene unverzichtbarer denn je. Dabei sind Städte immer noch bzw. gerade heute wichtige Bezugspunkte für soziale Proteste auf unterschiedlichsten Ebenen. Die Stadt bietet dafür den Raum, sich lokal und solidarisch zu organisieren und  eine gerechte Verteilung von Ressourcen zu ermöglichen. Daraus werden sich je nach lokalen Gegebenheiten und Themenschwerpunkte verschiedene Formen von politischer Praxis entwickeln, sei es beim Kampf um bezahlbaren Wohnraum, bei der Verhinderung von Zwangsräumungen oder beim nachbarschaftlichen Austausch über die alltäglichen Zumutungen des kapitalistischen Normalzustands.

Aus diesen verschiedene Formen von politischer Praxis ergibt sich eine Vielzahl von Erkenntnissen. Wir wollen das Forum dafür nutzen, unsere Erfahrungen zu teilen und Strategien weiterzuentwickeln. Für unsere gemeinsame Diskussion schlagen wir verschiedene Themenschwerpunkte vor, die sich unter anderem mit diesen Fragen befassen: Welche Kämpfe waren bzw. sind erfolgreich, um eine soziale Wohnraumversorgung einzufordern? Welche Alternativen fernab von staatlicher Wohnraumversorgung gibt es? In welcher Form  können stadtpolitische Gruppen Einfluss auf kommunaler Ebene nehmen?  Inwiefern ist es möglich, radikale Gesellschaftskritik auf kommunaler Ebene auf realpolitische Maßnahmen herunter zu brechen? Wie kann basisdemokratische Mitbestimmung auf kommunaler Ebene aussehen? Wie können wir eine widerständige Praxis aus unserem Alltag heraus entwickeln und uns mit unseren Nachbar_innen vernetzen? Wie können wir kontinuierlich an politischen Projekten arbeiten, die nah an den Bewohner_innen ist und von einer Basis getragen wird? Macht es Sinn, sich bundespolitisch (beispielsweise) beim Thema Wohnraum in den Wahlkampf einzumischen? Und schließlich: Wie können wir Wohnraum vergesellschaften?

Drei Themenschwerpunkte stehen zurzeit schon fest: „Wie Wohnraum vergesellschaften?“, Munizipalismus und Basisorganisierung. Weitere Workshops werden folgen. Die Arbeit am Programm findet bis kurz vor dem Forum statt und noch gibt es Räume sich mit eigenen Workshop-Beiträgen zu beteiligen! Den aktuell Stand des Programms findet ihr unter:  rechtaufstadt2017.de oder fb.com/rechtaufstadt2017

 

Programm (Änderungen noch möglich):

Donnerstag, 30.03. – Auftaktveranstaltung 20 Uhr

  • „Kein Recht auf Stadt?“ Als diskriminierte und stigmatisierte europäische Minderheit trifft die Roma die neoliberale Stadtentwicklung der letzten Jahrzehnte besonders hart. „Nitribitt – Frankfurter Ökonomien“ hat deshalb die Stadtplanerin Anna Kokalanova eingeladen, die seit längerem zu den urbanen Lebenswelten von Roma forscht, um vorherrschende Ausschlussmechanismen und Verdrängungspraktiken sichtbar zu machen.

Freitag, 31.03. – Eröffnung | Kennenlernen |Vernetzen 17 Uhr

  • Eröffungsplenum und Vorstellung der Initiativen zum Stand der lokalen Kämpfe

Samstag, 01.04. – Workshops 10 Uhr

  • Austausch und Vernetzung in thematischen Workshops zu den oben angerissenen Fragen
  • Stadtspaziergang
  • Abendveranstaltung
  • Party

Sonntag, 02.04. – Abschluss | Ausblick 10 Uhr

  • weitere Workshops
  • Abschlussplenum

 

Organisatorisches

Anmeldung unter: assr@buko.info Wir brauchen eine Anmeldung, um  Essen und Raumkapazitäten kalkulieren zu können. Bitte schreibt uns euren Namen bzw. den Namen eurer Gruppe und die Anzahl der Personen.

Schlafplätze versuchen wir über eine Schlafplatzbörse zu organisieren. Dennoch bitten wir euch auch erstmal im eigenen Bekanntenkreis nach Schlafplätzen zu fragen. Falls ihr einen Schlafplatz braucht, schreibt das bitte in die Anmeldung mit rein!

Kinderbetreuung: Damit sich auch schon die kleinsten Aktivist_innen bei uns wohlfühlen, soll es eine Kinderbetreuung geben. Bitte gebt schon bei der Anmeldung an, ob ihr das Angebot benötigt!

Ort: Das Forum findet in Frankfurt a.M. im Studierenden-Haus auf dem Unicampus Bockenheim statt. Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main

Kosten: Der Kongress ist kostenfrei. Die Verpflegung läuft gegen Spende.

Wir wollen mehr werden und dementsprechend das 3. bundesweite Recht auf Stadt Forum auf eine möglichst breite Basis stellen. Deswegen schickt diese Einladung bitte an eure Netzwerke und an politische Gruppen in eurer Stadt weiter.

Einladung als

Veranstalter/in: 
BUKO Recht auf Stadt
Mär
31
31. Mär. - 19:00
Mesopotamischer Kulturverein, Frankfurt / Bergen-Enkheim Gwinnerstraße 28 / U7 Station Gwinnerstraße

Für Frauen: „Globalisierte Frauen“ im Schatten des militärisch-industriellen Systems

Eine Geschlechterperspektive auf neoliberale Globalisierung. Plus Workshop am 1.4.
31.03.2017 - 19:00
Mesopotamischer Kulturverein, Frankfurt / Bergen-Enkheim Gwinnerstraße 28 / U7 Station Gwinnerstraße

„Bewaffnete Männer“, „dienstleistende Frauen“ und „globalisierte Frauen“? Was hat Neoliberalismus mit unserem Alltag zu tun, mit unserer Arbeit, mit unserer politischen Praxis? Wie stärkt eine feministische Analyse unseren Widerstand? Als autonome Feministinnen diskutieren wir feministische Analysen zu ökonomischen
Verhältnissen und Entwicklungen. Unser feministischer Kampf bedeutet eine Verbindung zwischen antisexistischem, antirassistischem und klassenbewusstem Widerstand.
Dazu haben wir Jules Falquet eingeladen. Jules ist Aktivistin und forscht aus einer lesbisch-feninistischen materialistischen und dekolonialen Perspektive. Mit diesen Grundsätzen analysiert sie neoliberale Globalisierung, besonders die Veränderungen am Arbeitsmarkt aus einer tiefgehenden Geschlechterperspektive.
Wir diskutieren unter Frauen, weil in vielen der aktuellen Kämpfe ein androzentristischer Ansatz vorHERRscht und eine Geschlechterperspektive ignoriert wird.
Wir diskutieren unter Frauen, weil in vielen der aktuellen Kämpfe ein androzentristischer Ansatz vorHERRscht und eine Geschlechterperspektive ignoriert wird.
Eine Theorie ohne eine dazugehörige Praxis taugt nicht. Deshalb wollen wir schon in der Veranstaltung aber vor allen Dingen auch im Workshop die Theorie mit unseren Kämpfen gegen G20 in Hamburg, gegen Gewalt gegen Frauen, gegen die herrschende Flüchtlingspolitik und gegen einen rassistischen Normalzustand verbinden.

Veranstaltung: Freitag, 31. März 19:00 Uhr
Workshop: Samstag 1. April, 10-15 Uhr
Beide Veranstaltungen sind für Frauen!

Veranstaltungsort: Mesopotamischer Kulturverein, Frankfurt / Bergen-Enkheim
Gwinnerstraße 28 / U7 Station Gwinnerstraße

Für Fragen und Anmeldungen (u.a wegen Schlafplätzen):
frauenlesbeninprocessffmaws@googlemail.com

Veranstalter/in: 
FrauenLesbenGruppe Frankfurt

Kontakt

Für Fragen und Anmeldungen (u.a wegen Schlafplätzen):
frauenlesbeninprocessffmaws@googlemail.com

Apr
22
22. Apr. - 00:00 - Apr/23 00:00
Köln, Maritim Hotel, Heumarkt

AFD-Parteitag in Köln verhindern!

kein Taxi, kein Kölsch, kein Durchkommen für Rassist*innen!
22.04.2017 (All day)
Köln, Maritim Hotel, Heumarkt

Die AfD will sich am 21./ 22. April im MARITIM am Heumarkt verschanzen, um hübsch Parteitag zu halten.
Heumarkt? Kennen wir! 2008 haben wir schon einmal Rechtspopulist*innen davon abgehalten, sich da zu treffen. Ganz Köln war auf den Beinen und hat Pro NRW ihren sogennanten Anti-Islamisierungs-Kongress vermiest: kein Taxi, kein Kölsch, kein Durchkommen für Rassist*innen! @AfD: Wenn ihr meint, ihr müsst euch in Köln treffen, meinen wir: könnt ihr knicken!

Der Möchtegern- Nobel-Schuppen MARITIM scheint es nötig zu haben, oder die stehen einfach auf Rechtspopulist*innen: 2013 hat Geert Wilders vor 300 Leuten gesprochen, 2014 war hier der britische UKIP- Hetzer Nigel Farage zu Gast, eingeladen vom AfD-Nachwuchs „Junge Alternative“. Sartory hat es vorgemacht: Niemand muss Rassist*innen Raum für ihre menschenverachtende Hetze geben.

Kontakt

Veranstalter/in: 
Verschiedene

Verweise