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Podiumsdiskussion
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Sie pflegen unsere Oma, sie bauen unsere Häuser, sie arbeiten in der Landwirtschaft und manche sind auch einfach nur hier, weil sie dort, wo sie herkommen, kein menschenwürdiges Leben führen können. Wir brauchen sie jeden Tag, sie sind mitten unter uns und dennoch irgendwie unsichtbar. Wer in dieser Gesellschaft ohne gültige Papiere leben muss, hat es extrem schwer. Wovon leben diese Menschen? Was machen sie, wenn sie krank werden? Wer kümmert sich um sie? Wie organisieren sie ihre Interessen? Wir wollen mit dieser Veranstaltung auf die Lage von Menschen ohne Papiere aufmerksam machen und verschiedene Ansätze und Hilfsangebote vorstellen und diskutieren. Es wird dabei sowohl um die medizinische Versorgung gehen als auch um die Arbeitssituation und Fragen der Selbstorganisation.
Moderation von Nadja Rakowitz (vdää)
Der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte ist ein Berufsverband, der der sich als Alternative zu standespolitisch wirkenden Ärzteverbänden versteht. Politische Einmischung ist notwendig, um für gleiche Chancen zur Gesundheit für alle zu streiten. www.vdaeae.de
Referenten und Referentinnen:
Christa Blum (Medinetz Mainz): Medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere
Medinetz Mainz e.V ist eine Vermittlungsstelle zur medizinischen Versorgung für Flüchtinge, Migranten und Menschen ohne Papiere. Medizinstudierende organisieren Hilfe im Rahmen einer regelmäßugen Sprechstunde. www.medinetz-mainz.de
Mihai Balan (Europäischer Wanderarbeiterverband, Frankfurt): Gewerkschaftliche Betreuung von rumänischen Bauarbeitern
Der EVW ist ein Berufsgruppenverband, der die Organisierung und Interessenvertretung von migrantischen Werkvertragsarbeitnehmern, die in der Baubranche einer Beschäftigung nachgehen, betreibt.
www.emwu.org
Ines Welge (Flüchtlingsrat Wiesbaden): Klärung von Begriffen und verschiedenen Formen des Aufenthaltsstatus
Der Flüchtlingsrat Wiesbaden berät seit 1993 Flüchtlinge. Außerdem Betreuung von Abschiebehäftlingen, Öffentlichkeitsarbeit, Beteiligung an Demos u.a. www.fluechtlingsrat-wiesbaden.de
Hagen Kopp (kein mensch ist illegal in Hanau): Flüchtlinge und MigrantInnen - Nicht nur Opfer, sondern auch Akteure
kmii betreibt ein lokales Beratungscafé und ist - auf bundesweiter sowie transnationaler Ebene - aktiv in verschiedenen antirassistischen Kampagnen für globale Bewegungsfreiheit.
www.aktivgegenabschiebung.de
Link zum Flyer: http://www.fluechtlingsrat-wiesbaden.de/dokumente/FlyerMenschenohnePapie...







