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Aktion Gratis Fahren in Frankfurt (Swing 164)

Kampagne für kostenlosen (Nah)Verkehr gegen die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) mit unterschiedlichsten Aktionen gestartet.

Seit kurzem läuft in Frankfurt/Main eine Kampagne für kostenlosen Nahverkehr und gegen rassistische Überwachung im Öffentlichen Raum.

Ein Kurzüberblick was bisher passiert ist:

Unklar ist, ob die Explosion eines Fahrkartenautomaten am „Parlamentsplatz“ in FFM ebenfalls zum Rahmen der Aktionen gehört. Jedenfalls hat irgendjemand am Mo. letzter Woche einen VGF-Autonomen sozusagen pulverisiert.

Am 22.3 stellten Unbekannte in verschieden Stationen Infobehälter auf, in den dort ausliegenden Flyern wurde für kostenlosen Nahverkehr geworben, was die VGF zu einer Stellungnahme und FR zu einem Artikel bewogen. Darin heißt es „Unbekannte hatten Anfang der Woche in mehreren Stationen Flugblätter ausgelegt, die zumindest auf den ersten Blick aussehen wie eine offizielle Information der VGF. Bus- und Bahnfahren sei von nun an kostenlos, heißt es darin, niemand werde mehr kontrolliert. Finanziert werde die Verkehrsgesellschaft fortan von „Sponsoren aus dem Bankensektor“. Das sei auch nötig, schließlich könnten sich etwa Hartz IV-Empfänger kein Ticket mehr leisten, schreiben die Verfasser der Flugblätter weiter. Und überhaupt führen viel zu viele Menschen mit dem Auto.“

Am Do. den 25.3 wurde an verschiedenen Stellen für den 26ten mit Sprühereien für einen U-Bahn Rave geworben. Am nächsten Tag waren an der Bockenheimer Warte ein paar verstreute Zecken und mehrere Hundertschaften Polizei: BFE, Bereitschaft usw. Diese warteten jedoch vergeblich dass etwas passiert und standen sich mehrere Stunden die Beine in den Bauch oder patrouillierten mit 7er Trupps durch die B-Ebene. Recht hohe Kosten für recht wenig Aufwand;

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden im gesamten Stadtgebiet Fahrkartenautomaten mittels Aufkleber unbrauchbar gemacht. „Dieser Automat ist vorübergehend außer Betrieb“ mit VGF Logo war wohl recht häufig zu lesen. Wieder sah sich die VGF zu einer Stellungnahme gezwungen, da recht viele Leute sich kein Ticket kaufen konnten.“Vergangene Woche waren es irreführende Handzettel, jetzt wurden Fahrscheinautomaten Ziel von „Scherzkeksen“. Insgesamt 96 Geräte wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag mit Aufklebern „Automat ist gestört. Bitte kein Geld einwerfen!“ verschönert, wobei die Verursacher den Schaden gleich selbst anrichteten – mit Patexkleber, der in die Geldeinwürfe von 26 Automaten geschmiert wurde. Ärgerlich ist hierbei die Verwendung des originalen VGF-Logos. Die Initiative „Voll genervte Fahrgäste“ hatte sich vergangene Woche zu der Broschüren-Verteilung bekannt; die VGF geht davon aus, daß die lahm gelegten Automaten ihre nächste Aktion ist.“

In beiden Stellungnahmen ging sie zwar unzureichend auf die Forderungen ein, oder gab diese falsch wieder, aber was solls.

In der Nacht von Di. auf Mi. kam es in vielen U-Bahnlinien im Stadtgebiet zu einem merkwürdigen Werbepartner: Wo sonst Rechtsanwälte_innen und Schülerhilfe um die Gunst der Leute buhlten, klebten großflächig Aufkleber unter dem Motto: „Alle fahren ohne“, „Alles für Alle“, oder „Fahrkartenautomaten abwracken“

Seit dem sind gelegentlich auch sog. Hänger aufgetaucht, jedoch statt Werbung machten diese auf die rassistische Sicherheits-und Kontrollpolitik in Bahnhöfen und U-Bahnstationen aufmerksam, und kamen bei vielen (migrantischen)Fahrgästen gut an.
Mal sehen was sonst noch so kommt…

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