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[NoTroika Newsletter 03] Erfolgreiche Aktionskonferenz

[NoTroika Newsletter] Solidarität gegen das Krisendiktat der Troika
www.notroika.linksnavigator.de

Inhalt:
- Abschlusserklärung der Europäischen Aktionskonferenz in Frankfurt vom 26. Februar 2012
- Pressemitteilung des Vorbereitungskreises der internationalen Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika
- Maifestspiele in Mainhattan / Europäische Aktionskonferenz Sozialer Bewegungen beschließt langes Protestwochenende in Frankfurt / Main
- Zusammenstellungen von Zitaten aus Medienveröffentlichungen
- Presselinks
- Institut für vergleichende Irrelevanz ist verkauft –Solidarität mit dem IVI
- Spenden
- homepages
- Newsletter

# Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik
Erklärung der Europäischen Aktionskonferenz in Frankfurt vom 26. Februar 2012

Die 400 Teilnehmer_innen der Aktionskonferenz vom 24. - 26. Februar haben beschlossen, vom 17. bis zum 19. Mai zu Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union aufzurufen. Wir wehren uns gegen gegen die Verwüstung Griechenlands und anderer Länder, gegen die Verarmung und Entrechtung von Millionen und die faktische Abschaffung demokratischer Verfahren in der Folge von Beschlüssen der Troika (EZB, EU und IWF).

Die Frankfurter Protesttage schließen damit direkt an den europaweiten Aktionstag des 12. Mai und an den Jahrestag der ersten Asamblea von Madrid an. Wir setzen so ein unübersehbares Zeichen der Solidarität mit den Menschen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen das Schuldenregime der Troika und die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Zeitgleich finden in den USA die Proteste gegen den G8- und NATO-Gipfel in Chicago statt.

Die Wahl Frankfurts ergibt sich aus der Rolle, die die Stadt als Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und der mächtigen deutschen und internationalen Banken und Konzerne spielt.

Wir werden am 17. Mai die Anlagen und zentrale Plätze der Stadt besetzen, um uns Raum für Diskussion und inhaltlichen Austausch zu schaffen. Wir werden am 18. Mai den Geschäftsbetrieb der Banken in Frankfurt blockieren, um unsere Wut über die Troika-Politik konkret werden lassen. Wir werden uns dann am 19. Mai zu einer großen Demonstration versammeln und die Breite der Proteste sichtbar machen. Aus vielen Ländern und Regionen der Welt werden Menschen nach Frankfurt reisen und sich an den Tagen des Protest beteiligen.

Zum Gelingen der Tage des Protests bedarf es einer Mobilisierung, die von möglichst vielen aktiv getragen wird: der Occupy-Bewegung, Erwerbsloseninitiativen und Krisenbündnissen, Gewerkschafter_innen, attac-Aktivist_innen, der Umwelt- und Friedensbewegung, antirassistischen und migrantischen, antifaschistischen und linken Gruppen, Jugend- und Studierendenorganisationen, Aktivist_innen der verschiedensten lokalen Kämpfe und der Linkspartei.

In die Zeit der Mobilisierung fallen der europaweite Aktionstag zum 31. März, der internationale 1. Mai und Tarifauseinandersetzungen in Deutschland, denen unsere Solidarität gilt.

# Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik
Pressemitteilung des Vorbereitungskreises der internationalen Aktionskonferenz gegen die Verarmungspolitik der Troika

* Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik
* 400 bei Internationaler Aktionskonferenz in Frankfurt am Main

400 Aktivistinnen und Aktivisten aus mehreren europäischen Ländern haben sich am Wochenende bei einer internationalen Aktionskonferenz in Frankfurt am Main auf einen gemeinsamen Fahrplan für Proteste gegen die europaweite Kürzungspolitik verständigt. Als Schwerpunkt der Proteste einigten sie sich auf internationale Aktionstage vom 17. bis 19. Mai in Frankfurt. Geplant sind Besetzungen der zentralen Anlagen und Plätze in Frankfurt, massenhafte Blockaden der EZB und anderer Banken am 18. Mai sowie eine große europäische Demonstration am 19. Mai. Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebenen Sparpakete, die die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds IWF Griechenland und anderen Ländern diktiert.

„Die große Beteiligung bei der Aktionskonferenz zeigt: Die Dynamik ist da, der Widerstand gegen die europaweite Verarmungspolitik wächst auch in Deutschland. Gemeinsam werden wir im Mai in Frankfurt ein unübersehbares Zeichen der Solidarität mit den europaweiten Krisenprotesten setzen“, erklärte die Vorbereitungsgruppe der Aktionskonferenz. „Mit massenhaften und entschiedenen Aktionen werden wir den Protest international gebündelt an den Sitz der EZB tragen.“

Christoph Kleine von der Interventionistischen Linken: „Am Morgen das 18 Mai werden tausende Aktvistinnen und Aktivisten das Bankenviertel in Frankfurt blockieren. Kein Bankangestellter der Banken wird seinen Arbeitsplatz erreichen.“

Alexis Passadakis von Attac: „Der Fiskalpakt und der so genannte Rettungsschirm ESM sind zentrale Elemente, die die autoritäre Umgestaltung Europas – sprich: die Verarmungspolitik und den Demokratieabbau – durchsetzen. Die Bundesregierung ist ein treibender Motor dieses Prozesses. Wir werden den europäischen Widerstand gegen diese Politik hierin Deutschland sichtbar machen.“

Martin Behrsing, Erwerbslosenforum Deutschlands: „Der Sozialkahlschlag der Troika ist der Export von Hartz IV mit wesentlich brutaleren Mitteln. Dagegen müssen auch Erwerbslose ein Zeichen der Solidarität setzen.“

Thomas von Occupy Frankfurt: „Mir ist wichtig, dass europaweit möglichst viele Menschen ein deutliches Zeichen der Empörung setzen, in dem sie die Aktionen in Frankfurt zentral und dezentral unterstützen.“

Paola Rudan, Aktivistin von Precarious (Dis)Connection in Bologna: „Die sozialen Bewegungen in Italien verfolgen mit Spannung, was hier in Frankfurt passiert. Unsere Kämpfe gegen Prekarität dürfen nicht nur national geführt werden, wir befinden uns in einem globalen Prozess. Die Demo und Blockade der EZB ist politisch wichtig für uns, weil wir die Verbindung zwischen der Finanzkrise und den Angriffen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Europa zeigen müssen.“

Frankfurt am Main, 26. Februar 2012

http://www.european-resistance.org/

# Maifestspiele in Mainhattan / Europäische Aktionskonferenz Sozialer Bewegungen beschließt langes Protestwochenende in Frankfurt / Main
aus: scharf-links: http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=22447&tx_tt...

Von Edith Bartelmus-Scholich

Am Wochenende trafen sich ca. 400 AktivistInnen sozialer Bewegungen aus ganz Deutschland in Frankfurt / Main zu einer Europäischen Aktionskonferenz. BewegungsaktivistInnen vornehmlich aus Süd- und Westeuropa waren als ReferentInnen und Gäste zugegen und brachten die internationale Perspektiven von Sozialprotest und Widerstand ein.

Ein großer Gewinn gleich zu Beginn des dreitägigen Konferenzprogramms war am Freitag Abend die internationale Podiumsdiskussion mit AktivistInnen aus Griechenland, Italien und Spanien sowie zwei Skype-Schaltungen zu Occupy-Oackland und zu Occupy New York.

Die Gleichzeitigkeit weltweiter unterschiedlich entwickelter Kämpfe wurde in ihren Berichten deutlich, ebenso wie das dringende Bedürfnis die Kämpfe nicht nur stärker zu vernetzen, sondern sie auch in einen für alle Beteiligten überzeugenden Bedeutungszusammenhang zu stellen. Nicht zuletzt wurde klar, dass Widerstand gerade in Deutschland ein mächtiges Zeichen der Unterstützung für die kämpfenden Menschen in Südeuropa und vor allem in Griechenland sein würde.

Der Rest des Wochenendes wurde ganz der Aufgabe gewidmet das breite Spektrum sozialer und linker Bewegungen - gekommen waren nicht nur die Interventionistische Linke, Attac, das Erwerbslosenforum Deutschland, VertreterInnen der Partei DIE LINKE und verschiedene radikal linke Gruppen, sondern auch die Grüne Jugend und VertreterInnen von Occupy - auf ein gemeinsames Aktionsprogramm zu vereinheitlichen. Da die Vorarbeit der Einlader gut war, gelang dies fast mühelos.

Die Konferenz verständigte sich in einer Vollversammlung unter freiem Himmel nach einer ausführlichen Aussprache mit sehr großer Mehrheit auf ein langes Wochenende von Protest und Widerstand in Frankfurt /Main sowie verschiedene dezentrale Aktionen. Sie folgte damit einem Vorschlag von Occupy Frankfurt.

Vom 16. bis 19. Mai 2012 werden Maifestspiele des Protestes gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf Arme und abhängig Beschäftigte in der Bankenmetropole Europas stattfinden. Die Vielfalt der Prostestbewegungen soll dabei auch in der Vielfalt ihrer Aktionsformen sichtbar werden. So sind für den 16. und 17. Mai unterschiedliche Aktionen sowie Blockadetrainings in für die Aktiven einzurichtenden Camps geplant.

Erster Höhepunkt des Wochenendes soll dann am Freitag, dem 18. Mai, die Blockade der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Tausende wollen die Zugänge zum Bankenviertel blockieren, so dass an diesem Tag kein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz bei der EZB erreicht.

Nach gelungener Blockade soll dann am Samstag, dem 19. Mai, eine Massendemonstration noch einmal die Breite und den Umfang der Proteste deutlich machen. Dieser Schlusspunkt soll von Zehntausenden gesetzt werden.

Angesichts der vielen unterschiedlichen Bewegungen, die an den Beschlüssen mitgewirkt haben, erscheinen die Ziele durchaus ehrgeizig, aber nicht unrealistisch. Zum Abschluss der Konferenz äußerten sich dann auch alle Beteiligten zuversichtlich. "Die große Beteiligung bei der Aktionskonferenz zeigt: Die Dynamik ist da, der Widerstand gegen die europaweite Verarmungspolitik wächst auch in Deutschland. Gemeinsam werden wir im Mai in Frankfurt ein unübersehbares Zeichen der Solidarität mit den europaweiten Krisenprotesten setzen", erklärte die Vorbereitungsgruppe der Aktionskonferenz. "Mit massenhaften und entschiedenen Aktionen werden wir den Protest international gebündelt an den Sitz der EZB tragen."

Edith Bartelmus-Scholich, 26.2.2012

# Zusammenstellungen von Zitaten aus Medienveröffentlichungen:

»Destroika« wird das Trio aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds auf einem Plakat im Frankfurter »Studihaus« getauft. Im Gegensatz zur Mehrheit der Deutschen sehen die hier versammelten Aktivisten die Troika, besonders die Bundesregierung, nicht als Retterin, sondern als Zerstörerin Griechenlands an, die Zehntausende Menschen in Armut stürzt, während Reiche und Finanzjongleure unbehelligt Milliarden Euro im Ausland parken können. (nd)

Mit einer Blockade des Frankfurter Bankenviertels wollen Globalisierungskritiker aus ganz Europa im Mai gegen die Politik der Europäischen Union in der Euro-Schuldenkrise protestieren. Dies beschlossen die 400 Teilnehmer einer internationalen Konferenz von Nichtregierungsorganisationen am Wochenende in Frankfurt. "Wir wollen das Bild von Frankfurt ändern - es soll nicht mehr durch Finanzmarktakteure, sondern von den Betroffenen der Finanzkrise geprägt sein", sagte der Mitorganisator der Konferenz, Christoph Kleine, am Sonntag. (dapd)

Am Wochenende wurde die Choreografie für die einladend »Maifestspiele« genannten Proteste entworfen. Rund 400 Menschen folgten der Einladung zu einer Konferenz, was die Organisatoren als Zeichen eines auch hierzulande wachsenden Widerstands werten. Verabredet sind in der Bankenmetropole nun eine Großdemonstration und Massenblockaden, die über Himmelfahrt stattfinden sollen. (nd)

Bei der Konferenz in Frankfurt am Main ging es leidenschaftlich zur Sache: Die Debatte drehte sich um Aufstände, Platzbesetzungen und Streiks in Griechenland, Spanien und Italien – und wie es nun weitergeht. Vom 17. bis 19. Mai soll es zentrale Aktionstage in der deutschen Bankenmetropole geben. Geplant sind Besetzungen der zentralen Anlagen und Plätze in Frankfurt am Main, massenhafte Blockaden der EZB und anderer Banken am 18. Mai sowie eine große europäische Demonstration am 19. Mai. Der Widerstand richtet sich vor allem gegen die maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebenen Sparpakete, die die Troika aus Europäischer Zentralbank, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) Griechenland und anderen Ländern diktiert. (jw)

"Wir wählen Frankfurt als Ort des europaweiten Protestes, da die EZB eine der hauptverantwortlichen Institutionen für die immer stärkere Verarmung und Entdemokratisierung in Europa ist", sagte Alexis Passadakis von der Organisation Attac. (dapd)

Im Fokus der Aktivisten steht die Planung europaweit beworbener Aktionstage vom 17. bis zum 19. Mai in Frankfurt. Neben der Blockade des Bankenviertels sollen dabei auch große Plätze in der Frankfurter Innenstadt besetzt werden. Zudem soll es eine Großdemonstration geben. "Wir möchten die Sozialproteste mit den Protestformen der Anti-Castor- und Anti-G8-Gipfel-Proteste kombinieren", sagte Konferenzorganisator Kleine. (dapd)

Der Plan: Am 12. Mai soll es europaweit einen Protesttag mit dezentralen Aktionen geben. Fünf Tages später soll es zentral in der Finanzmetropole Frankfurt am Main weitergehen: Der Feiertag Christi Himmelfahrt wird als Auftakt genutzt; zur Anreise für Camper. Ziel ist, die Taunusanlagen quer durch die Innenstadt »zuzuzelten«. Am Freitag soll es eine Bankenblockade geben, Samstag eine Großdemo. (jw)

Der Feiertag, so die Idee, ist für die Anreise günstig. Am Brücken-Freitag will man dann die Eingänge der Europäischen Zentralbank belagern und so den Geschäftsbetrieb stören. »Kein Bankangestellter wird seinen Arbeitsplatz erreichen«, verspricht Christoph Kleine von der Interventionistischen Linken. (nd)

„Wir werden das Finanzzentrum ‚zuzelten‘ und lahmlegen“, sagte Passadakis. Die Aktivisten rechnen mit starker Unterstützung, auch bei der abschließenden Demonstration am 19. Mai, bei der in allen europäischen Großstädten protestiert werden soll. Vor allem aber rechnen sie mit „friedlichen Protesten in jeder Form“, wie ein Aktivist aus dem Frankfurter Occupy-Camp sagte. „Wir werden nicht aufhören, Finger in die Wunden zu legen.“ (fr)

Am 18. Mai soll es darum gehen, das Frankfurter Bankenviertel und die Europäische Zentralbank (EZB) "effektiv zu blockieren". Einen Tag später ist eine Großdemonstration vorgesehen. Außerdem planen die KonferenzteilnehmerInnen dezentrale Aktionen wie die "Besetzung öffentlicher Plätze". Diese sollen in den nächsten Wochen im Austausch der verschiedenen Gruppen weiter spezifiziert werden. (taz)

"Wir befinden uns in einem globalen Prozess und wollen den Protest europaweit vernetzen", sagte Paola Rudan, Mitglied einer italienischen NGO aus Bologna. Hierfür nahmen an der Konferenz auch Aktivisten aus dem europäischen Ausland und den europäischen Schuldenstaaten wie Griechenland, Italien oder Spanien teil. (dapd)

Besonders für die Großdemonstration am 19. Mai bemüht sich das Anti-Krisen-Bündnis um eine europaweite Mobilisierung. Demonstranten aus anderen europäischen Ländern sollen den Kürzungsopfern im Land der Krisenprofiteure ein Gesicht geben. Aus Italien, Spanien und Frankreich gibt es Zusagen. Auch mit griechischen Vertretern ist man im Gespräch. Die Wut über die eigene Regierung, aber auch über Merkel und Schäuble sei groß, sagt ein Mann aus Athen, der an der Konferenz teilnimmt. Allerdings, dämpft er Erwartungen, dürften sich die wenigsten Griechen die weite Anreise oder auch nur freie Tage leisten können. »Sie kämpfen um ihr alltägliches Überleben.« (nd)

Wie viele Menschen mobilisiert werden können, weiß Passadakis noch nicht: "Das hängt auch von der Dynamik anderer Proteste ab – etwa am 31. März bei der Demo vor der EZB oder beim globalen Aktionstag am 12. Mai."
Achim ist trotzdem erst mal zufrieden. Der deutsche Anwalt lebt seit 20 Jahren in Athen und ist dort "in einer linksradikalen Gruppe" organisiert. Er sagt: "Wir schaffen es in Griechenland nicht alleine, die Maßnahmen der Troika abzuwehren. Es muss dort mehr Proteste geben, wo entschieden wird." (taz)

Es ist eine der hartnäckigsten Legenden, dass Occupy im vergangenen Jahr spontan entstanden sein könnte, tatsächlich war auch damals alles gut und lange vorbereitet gewesen. Das sei auch diesmal „keine Zauberei“, wie Passadakis sagte, man werde nun häufig und europaweit elektronisch kommunizieren und sich auch physisch treffen, um Details zu klären. Am Ende wird dann ein perfekt geplantes Himmelfahrtskommando stehen. (fr)

[sofern das Zitat stimmt, ergibt die Anspielung auf den Himmelsfahrtstag eine pfiffige Uminterpretierung des Begriffs „Himmelfahtrskommando“ - denkt doch sonst alle Welt an eine Reise ohne Wiederkehr. ]

# Presselinks

- OCCUPY-BEWEGUNG / Raus aus dem Winterschlaf
Berliner Zeitung 27.02.2012: http://www.berliner-zeitung.de/politik/occupy-bewegung-raus-aus-dem-wint...
Frankfurter Rundschau 27.02.2012: http://www.fr-online.de/politik/occupy-bewegung-raus-aus-dem-winterschla...

- Maifestspiele an der Zentralbank / Bewegungen planen europäische Massenproteste gegen Verarmungspolitik, Neues Deutschland 27.02.2012: http://www.neues-deutschland.de/artikel/219597.maifestspiele-an-der-zent...

- Maifestspiele in Mainhattan / Europäische Aktionskonferenz Sozialer Bewegungen beschließt langes Protestwochenende in Frankfurt / Main, scharf-links 27.02.2012: http://www.scharf-links.de/47.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=22447&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=3062fcb748

- PROTESTE IM FRANKFURTER BANKENVIERTEL / "Im Herzen der Bestie“, taz 27.02.2012: http://taz.de/Proteste-im-Frankfurter-Bankenviertel-/%2188476/

- Im Herzen der Bestie / Blockaden in der Bankenmetropole: Erwerbslose, Aktivisten von ATTAC und Linke beraten über zentrale Proteste im Mai in Frankfurt am Main, Junge Welt 27.02.2012: http://www.jungewelt.de/2012/02-27/046.php
- »Wir wollen das System herausfordern« / Erwerbslose beteiligen sich an Antikrisenprotesten, sind aber nur schwer mobilisierbar. Ein Gespräch mit Martin Behrsing, Junge Welt 27.02.2012: https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2012/02-27/048.php (nur mit Onlineabo)
- Bankenblockade / Massenzelten in den Taunusanlagen, Junge Welt 27.02.2012: http://www.jungewelt.de/2012/02-27/047.php

- Troika-Gegner wollen Frankfurter Bankenviertel lahmlegen, DAPD, in mehreren Zeitungen oder Online-Portalen, z.B.:
http://de.euronews.net/agenturmeldungen/1409000-troika-gegner-wollen-fra...
http://www.b2b-deutschland.de/hessen/region/detail_dapd_3302784470.php
http://www.open-report.de/artikel/Troika-Gegner+wollen+Frankfurter+Banke...
http://nachrichten.t-online.de/troika-gegner-wollen-frankfurter-bankenvi...
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Troika-Gegner-wollen-F...
http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=rhpMsg_thic...
http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/politik/2012/02/26/troika-...
http://www.charivari.de/nachrichten/troika-gegner-wollen-frankfurter-ban...
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/bankenkritiker-planen-gro...
http://www.derwesten.de/nachrichten/troika-gegner-wollen-frankfurter-ban...

# Institut für vergleichende Irrelevanz ist verkauft –Solidarität mit dem IVI

Das Präsidium der Goethe-Universität Frankfurt hat den Verkauf des Gebäudes des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) im Kettenhofweg 130 angekündigt. Das Gebäudde war 2003 im Rahmen der Studierendenproteste besetzt worden und wird seitdem vielfältig genutzt. In einer Erklärung der Nutzer/innen heisst es dazu: „Durch die kontinuierliche Arbeit hat sich das IvI zu einem Ort der Verbindung von Wissenschaft, studentischer Kultur und städtischer Öffentlichkeit entwickelt. Eine Vielzahl an Gruppen und Initiativen nutzt das IvI für Konzerte und Ausstellungen, Lesekreise und Vorträge, Kongresse und Parties. Die offene und demokratische Organisation des Projekts korrespondiert dabei mit der Idee der demokratischen Architektur Ferdinand Kramers, die für Transparenz und den Abbau von Hierarchien steht. Das Gebäude, das durch den Umzug der Geisteswissenschaften auf den IG Farben Campus mehrere Jahre leer stand, wurde und wird durch die Besetzung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht“.

Einige Workshops der Europäischen Aktionskonferenz fanden am vergangenen Wochenende in den Räumen des IVI statt. Dafür wollen hier noch mal unseren Dank und unsere Solidarität ausdrücken. Das zeigt uns und allen die Bedeutung und Notwendigkeit, dass es nicht-institutionelle und alternative Orte von Zusammenkunft und Diskussion geben muss. Wir unterstützen das IVI und bitten alle sich zu informieren und sich ebenfalls für den Erhalt des IVI einzusetzen.
http://ivi.copyriot.com/
online-petion: http://www.ipetitions.com/petition/ivi/

# Spenden

Die vergangene Aktionskonferenz hat Kosten verursacht - und die geplanten Aktionstage werden zwar im Finanzzentrum stattfinden, aber erstrecht auch eine Menge Kohle verschlingen. Deshalb bitte spenden:

Friedens- und Zukunftswerkstatt
Kto.: 200337319
Frankfurter Sparkasse
BLZ 50050201
Zweck: NoTroika

# homepages

Das bundesweite Bündnis der geplanten Frühjahrsprotesten hat eine gemeinsame homepage aufgesetzt: http://www.european-resistance.org

Ebenso hat NoTroika Rhein-Main für die regionale Mobilisierung eine homepage eingerichtet: www.notroika.linksnavigator.de

Auf beiden Seiten findet ihr nach und nach alle Informationen zu den geplanten Aktivitäten.
Wenn ihr Gruppen- oder Initiativen-homepages betreibt, bitte verlinken

# Newsletter

Dieser Newsletter wird unregelmäßig, aber kontinuierlich verschickt. Mehrfachsendungen lassen sich bei Aktivist/innen kaum vermeiden.
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