Skip to Content

Free Mumia Abu Jamal!

free mumiaKommt zum Aktionsstand für die Freiheit von Mumia Abu Jamal
und für die Abschaffung der Todesstrafe
am 12.12.2009 auf der Hauptwache in Frankfurt/M. von 15.00 – 18.00 h

Am 9. Dezember jährt sich die Verhaftung des schwarzen Journalisten und ehemaligen Black Panther Mitglieds zum 28. Mal. Seither sitzt Mumia Abu Jamal in der Todeszelle. In all den Jahren ist es nicht gelungen, ihn mundtot zu machen. Viele kennen auch hierzulande seine Kolumnen und Radiobeiträge. Nachdem seine drohende Hinrichtung bereits zweimal u.a. durch die große internationale Solidarität verhindert werden konnte, ist er nun erneut von der Wiedereinsetzung des Todesurteils und von Hinrichtung bedroht.

Weltweit organisieren sich Menschen, um diesen geplanten politischen Mord zu stoppen.

Uni-Streik: besetztes Casino am IG-Farben Campus durch brutalen Polizeieinsatz geräumt

Uni-Streik FfmIn den Abendstunden (Mittwoch 03.12.09) wurde das von Studierenden besetzte Casino am IG-Farben Campus durch brutalen Polizeieinsatz geräumt. Rücktritt des Unipräsidenten gefordert!

Chronik Ca. 19.00 Uhr kommt der Unipräsident in das besetzte Gebäude, kündigt die Räumung & Strafverfolgung an. Einer Diskussion stellt er sich nicht. Die Besetzer_innen und zahlreiche Besucher_innen beschließen daraufhin das für den Zeitpunkt angesetzte Seminar zur Diskussion eines emanzipatorischen Bildungsbegriffes gemeinsam zu begehen. Sie ziehen sich mit dem Dozenten Prof. Thomas Sablowski in den Festsaal des Casinos zurück und schließen die Türen.

Geschichte wird gemacht! Neoliberale Stadtentwicklung und städtische Gegenbewegungen

Veranstaltungsdatum: 
03.12.2009 - 19:30
Veranstaltungsort: 
Club Voltaire
Veranstalterin: 
BUKO-Veranstaltungsreihe Stadt-Raum

unternehmen_stadt200x300.jpgPodiumsdiskussion mit: Wolf Wetzel, Petra, Michael Wilk, Rolf Engelke und Klaus Ronneberger sowie den AktivistInnen der BI „Ratschlag Campus Bockenheim“ und der „Innenstadt AG des Hanauer Sozialforums“

Im Rahmen der BUKO-Kampagne "Unternehmen Stadt übernehmen" wird es auch im Rhein-Main-Gebiet eine Veranstaltung geben. Interessanterweise ist der Ausgangspunkt der hiesigen Veranstaltung die oftmals gekappten Erfahrungen städtischer sozialer Bewegungen und Proteste der Vergangenheit. Insbesondere neue Initiativen beginnen ja scheinbar immer wieder ,bei Null' und frühere AktivistInnen finden nur selten Zugang zu neuen Bewegungszyklen. Diese Veranstaltung soll daher Kommunikationsräume zwischen ehemaligen, aktuellen und künftigen Protestgenerationen vermitteln. Die vorausgehende Annahme ist die, dass Stadtentwicklungsgeschichte nicht nur die Geschichte der Herrschenden und ihrer Modelle ist, sondern immer auch ein Ergebnis von Erfolgen und Niederlagen sozialer, kultureller und politischer Gegenbewegungen.

Proteste gegen Krieg gegen Afghanistan

brennender papppanzerAm 13.12.2009 läuft das Bundeswehrmandat für den Kriegseinsatz in Afghanistan aus. Anfang Dezember soll im Bundestag eine Verlängerung des Mandats verabschiedet und damit auch die Weichen für eine Ausweitung des Einsatzes und eine weitere Aufstockung der Truppen gestellt werden. Die Planungen hierfür sollen noch im Frühjahr 2010 konkretisiert und umgesetzt werden. Unter dem Motto "Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan" gibt es dazu diesen Samstag Aktionen in Stuttgart und Berlin.

Teilerfolg DHL-Kampagne: DHL will nicht mehr

DHL(Indymedia:) Das Logistik-Milliardenprojekt zur Versorgung der Bundeswehr in ihren weltweiten Kriegseinsätzen könnte kippen. Kurz vor Ablauf der Angebotsfrist am 30. November hat die Deutsche-Post-Tochter DHL einen Rückzieher gemacht. Jetzt sind noch zwei Bieterpärchen im Rennen: Rüstungskonzern EADS plus Logistikunternehmen Hellmann sowie Rüstungsspezialunternehmen ESG plus Bahn-Tochter Schenker. DHL bleibt weiter Deutsche Heeres Logistik bei Feldpost und Päckchen unter 50kg.

Heimlich, still und leise hat die DHL (Deutsche Heeres Logistik) ihre Pläne auf Eis gelegt, größer ins Kriegsgeschäft mit der Bundeswehr einzusteigen. So berichtete die Financial Times Deutschland ("exklusiv!") am 22.11.09, "DHL habe dem Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die Post-Tochter kein Angebot für die Bundeswehrlogistik abgeben werde. Die finanziellen Rahmenbedingungen seien nicht interessant genug." (FTD-Quelle siehe Link unten)

Swing No. 161 online!

swing Nr.150
In der letzten Ausgabe hatten wir ja bereits einen Bericht sowie eine kurze Chronologie zum Nobordercamp auf Lesbos abgedruckt. Aus gegebenem Anlass setzen wir das fort, zumal Anfang November auch in Frankfurt eine kleine Solidaritätsaktion stattfand.

Fortgesetzt wird auch die Berichterstattung aus Friedberg, wo die Nazis nach ihrem Desaster Anfang August einen erneuten Aufmarsch versuchten. Und der wäre erneut und grandios an der Masse und Entschiedenheit der GegendemonstrantInnen gescheitert, wenn nicht die Polizei mit ganz besonderem Einsatz und Ehrgeiz in die Bresche gesprungen wäre. Einen uns zugeleiteten Redebeitrag zur Geschichte und Funktion des THW haben wir übernommen, auch wenn wir den Bezug zur Arbeiterklasse weniger empathisch formulieren würden als die AutorInnen. Die Krisensplitter haben diesmal einen Bildungsstreikschwerpunkt, doch wir starten die Ausgabe mit vor allem praktischen Informationen zu Kopenhagen, wo Mitte Dezember vorweihnachtliche Massen-Aktionstage angekündigt sind. Wer will da nicht dabei sein?

Inhalt:
- Auf nach Kopenhagen!
- Soziale Wende statt Klimawandel!
- Solidarität mit Mumia Abu Jamal in Frankfurt
- Blockade gegen Nazis in Friedberg
- Pagani geschleift…
- Krisensplitter…von Österreich lernen?
- Das THW – eine Streikbrecherorganisation!
- VS-Anquatschversuch in Dreieich
- Solidaritätsdemonstrationen gegen Repression
- Chronisches vom Herbst 2009

Buback - der Geschichtsrevisionismus der Herrschenden - ein Täter bleibt ein Täter

raflogoGestern, bei der Premiere des Theaterstückes "Buback" haben wir folgendes Flugblatt verteilt. Seit dem 30. Jahrestag des "deutschen Herbsts" sind wir hier einem medialen Terror ausgesetzt, der revolutionären Widerstand und die Geschichte der Guerilla völlig demontieren und entsorgen will. Die Geschichte der RAF wird in die Nähe des Geheimdienstes gestellt, pathologisiert oder dämonisiert. Sie wollen damit jegliche mobilisierende Kraft des revolutionären Widerstandes im Keim ersticken. In dieser Kampagne spielt Bubacks Sohn eine große Rolle: er tritt quasi in die Fußstapfen seines Vaters und ermittelt als Hobbybawist. Flankiert von den Medien werden die Exgefangene aus der RAF frontal mit neuen Verfahren und Verhaftungen bedroht. Dies ist auch ein Angriff auf unsere eigene Geschichte und zielt auf heutigen und zukünftigen Organisationsprozesse einer revolutionären Linken. Für eine linke Geschichtsschreibung!
Geschichte wird gemacht es geht voran!
Solidarität mit den von Verfahren und Knast bedrohten GenossInnen!

Vom Wald aufs Dach und ins Gericht - Repression gegen Fluhafenausbaugegner/innen

Aktivist_innen die sich mit Direkten Aktionen gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens eingesetzt haben, sehen sich zunehmend mit staatlicher Verfolgung konfrontiert. Seit neuesten wird ein Gerichtsprozeß gegen eine Gruppe Menschen angestrebt, die im Februar ein Hausdach besetzt haben.

Inhalt abgleichen