Frankfurter Gemeine Zeitung

Frankfurter Gemeine Zeitung

Für das bekannte Universum - immer Sonntags

Die ”Frankfurter Gemeine Zeitung” ist ein neuer journalistischer politisch-kultureller Blog.
Nichtkommerziell.

Wir kümmern uns um: Kultur und Politik, Stadt und Web.

Unsere politische Linie: gegen den neoliberalen Mainstream, der immer noch als mächtigster Strom die Printmedien, das Web und die Köpfe durchströmt, auch die der Blogger und der “digitalen Boheme”.

Wir benutzen einen wilden Stilmix:

Satire/Theorie/Collagen/ Reportagen/Poetry/Diagnosen/radikal Subjektives. Und natürlich das Netz.

Aber: Das Netz ist nicht das Reich der unbegrenzten Möglichkeiten. Die ambitioniertesten Anstrengungen gelten dort meistens der Frage, wie komme ich an ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Auch das Crowdsourcen für politisch korrekte Ziele ist im Netz schnell am Ende, wenn das Ziel erreicht ist ( “1 Million ” gegen die NPD, für den Tierschutz etc.).

Die FGZ setzt demgegenüber an vier Punkten an:

- Der inselhaften Vereinzelung und thematischen Einengung des Bloggertums setzen wir ein gemeinsames Zeitschriften-Projekt breiteren Anspruchs entgegen. Wir: d.h. eine lockere Gruppe von Schreibern, Fotographen, politisch Ambitionierten, Theaterleuten, Stadtflaneuren und Webaffinen. Im Grunde genommen ist dieses “Wir” eine Mystifikation, es entsteht grade – bei schnell wachsender Zahl von Beiträgen.

Die FGZ verbindet das Netz mit der Stadt, den ebenso unwirklichen wie beliebigen Raum mit dem konkreten Ort Frankfurt/ Rhein-Main. Das bedeutet aber nicht die Wiederauferstehung der Lokalberichterstattung mit anderen Mitteln, sondern spiegelt die gegenwärtige Glokalisierung, die Durchdringung von globalen und lokalen Prozessen. Wir suchen ungebahnte, ungeahnte Wege durch diese Stadt und das Städtische überhaupt. Dazu wollen wir auch mit regionalen politischen Initiativen, Netzwerken, der Kunst-, Literatur-, Pop- und Theaterszene zusammenarbeiten. So ensteht eine neue Geografie, die Web und Stadt, die Orte von Dynamik und Zufall linkt.

- Der dritte Fluchtpunkt: Wir fischen im Trüben der täglichen Meinungssuppe. Web hin, Social Media her: Noch nie waren die Zeitungen, Talkshows, Radio und Webnews so vereinheitlicht wie heute – dem wirtschaftlichen Druck und dem Drang zur „Mitte“ sei Dank. Statt uns zu Tode zu amüsieren, langweilen wir uns zu Tode. Aber das muss man ja nicht unkommentiert lassen… Statt uns zu ärgern setzen wir Kontrapunkte.

- Der vierte Fluchtpunkt: Eine kulturelle NEO-Linke, die sich auf der Höhe der Zeit bewegt. Eigentlich müsste jedem klar sein, dass unsere Verhältnisse einer grundlegenden Veränderung bedürfen. Dafür braucht es nicht notwendigerweise “Kreative”. Aber Leute mit Phantasie und Sinn für Eigensinn.

Ein längeres Papier zum Konzept der FGZ findet sich hier

Frankfurter Gemeine Zeitung heißt:
Entdecke die Unmöglichkeiten!
Denn davon gibt es sehr, sehr viele!

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Verantwortlich im Sinne des Presserechtes: Frankfurter Gemeine Kultur e. V.

Frankfurt am Main – Hamburger Allee 47 – Tel. 069-90751407