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Swing: Ausgaben und Artikel

Liste der Swing-Ausgaben und Artikel auf Linksnavigator Rhein-Main

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Swing - autonomes Rhein-Main-Info

Swing No. 174 online!

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage, dann beginnt die Woche, in der sich zeigen wird, ob und wieweit das Frankfurter Bankenviertel "in eine bunte und laute Protestzone verwandelt" werden kann. Wir empfehlen Euch Live-Ticker und Twitter auf und über die einschlägigen Webseiten von NO-Troika, Blockupy und Linksnavigator für alle Updates zu verfolgen. Es scheint sehr spannend zu werden zum Himmelfahrtswochenende, und warum und wo und wie wird auf den nächsten Seiten so aktuell wie möglich geschildert...

Passend zum Schwerpunkt bieten wir zudem einen Rückblick auf M 31. Neben einer kleinen Chronik der Ereignisse haben wir uns auch an einer Einschätzung und Bewertung der Ereignisse gewagt.

Die Bilder, die Ihr jenseits des Titelfotos in dieser Ausgabe findet, gehören alle zu einer Ausstellung, die unter dem Titel "Ästhetik des Widerstandes - Revolution und Klassenkampf im Maßstab 1:35" bis 19. Mai im Klapperfeld zu sehen ist.
In diesem Sinne: Für Revolution und Klassenkampf im Maßstab 1:1!
See you at the blockades!

Inhalt:

- Jetzt erst recht ! - Blockupy Bankfurt vom 16. bis 19. Mai
- M31: Rückblick und Bewertung - Die Ereignisse am und rund um den 31. März in Frankfurt
- Protokoll der Demonstration gegen Kapitalismus
- Repression – don't panic!
- Kampf den Frankfurter Zuständen!
- Chronik

Chronik (Swing 174)

• pro Kopf /Jahr wirft jeder Mensch in Deutschland 81,6 kg Lebensmittel in den Müll! Davon laut Statistik noch gut 65 % völlig essbar!
• Weltweit leiden mehr als 14 % aller Menschen an Unterernährung!

Kampf den Frankfurter Zuständen! (Swing 174)


Bier wegstellen, lesen:

Im Winter war endlich mal was los. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse:

Repression – don't panic! (Swing 174)

Nach der Antikapitalistischen Demo am 31.3 haben mehrere Leute aus dem Rhein Main Gebiet Vorladungen als Zeugen in einem Verfahren wegen "versuchtem Totschlag" (oder "einem Tötungsdelikt"), sowie schwere Körperverletzung und Landfriedensbruch bekommen.

Protokoll der Demonstration gegen Kapitalismus (Swing 174)

14 Uhr am Hauptbahnhof versammeln sich gut 5000 Leute. Bullen sind zwar vor Ort, halten sich aber zurück. Das Ziel der Demo, die Baustelle der neuen europäischen Zentralbank (EZB), ist allerdings genauso hermetisch abgeriegelt wie die EZB am Willy-Brandt-Platz.

M31: Rückblick und Bewertung - Die Ereignisse am und rund um den 31. März in Frankfurt (Swing 174)

Die Mobilisierung zum 31. März hatte in der Swing wenig Raum eingenommen. Das hängt einerseits mit der geänderten post-autonomen Medienkultur zusammen. Soll heißen: An die eigenen Printmedien wird erst gar nichts mehr eingesendet. Zum anderen sicherlich auch an unseren Widersprüchen und unserer Skepsis gegenüber den regelmäßigen Spektakeln des "…ums Ganze!" und Krisenbündnisspektrums. Auch die Mobilisierung zum M31 bot z.B. mit ihrem tendenziellen Avantgarde-Anspruch oder mit der Macker-Pressekonferenz einige Einfalltore für Kritik. Aber nicht die Mobilisierung und die Inhalte, sondern vor allen Dingen der Ablauf der M31-Demo haben nun Wellen geworfen – wie immer wenn es auf einer Demo geknallt hat. Kaum ein Treffen, kaum eine Veranstaltung im April bei dem nicht über die Wahrnehmung und Erfahrung der Ereignisse am 31. März diskutiert und gestritten wird. Wir meinen: Nicht nur deshalb war es gut, dass es M31 gegeben hat!

Jetzt erst recht ! - Blockupy Bankfurt vom 16. bis 19. Mai (Swing 174)

Am Freitag, 4. Mai, gibt die Stadt Frankfurt bekannt, dass sie alle angemeldeten Aktivitäten von Blockupy verbieten will. "Wenn 40.000 Demonstranten über vier Tage lang das Stadtleben gezielt lahmlegen wollen und damit bewusst in die Freiheitsrechte anderer Menschen eingreifen, so liegt es auf der Hand, dass eine Stadtregierung dies nicht zulassen kann..." So tönt der Ordnungsdezernent Markus Frank in einer gemeinsam mit Noch-OB Petra Roth herausgegebenen offiziellen Pressemitteilung.

Swing No. 173 online!

Boris Rhein muss – schlimm genug – in Wiesbaden bleiben, Frankfurt bekommt einen SPD-Bürgermeister. Auch wenn uns Wahlen wenig bedeuten und die Wahlbeteiligung von 34 % Bände spricht, spiegelt sich im Ergebnis doch auch der Einfluss der Flughafenproteste wieder. Kontinuierlich wird mit Tausenden im Terminal gegen Lärm und neue Flugbahn protestiert; dazu hatten wir in der letzten und auch aktuell in dieser Ausgabe einen Bericht. Die Wahlschlappe von Rhein dürfte die Flughafenproteste jedenfalls weiter beflügeln.
Und eine gewisse Bedeutung hat das Wahlergebnis sicherlich auch für den Bestand der von Räumung bedrohten Projekte wie dem IvI oder des Occupy-Camps und für die anstehenden Aktionstage im Mai, die wir im Folgenden ausführlicher beschreiben.
Zeitgleich mit Erscheinen dieser Ausgabe findet die Demonstration des M31-Bündnisses statt. Zielpunkt der Demo ist die Großbaustelle des neuen EZB-Gebäudes. Ob und wie die angekündigte Besetzung der Baustelle gelingt, ist am heutigen Tage noch fraglich. Die Dekonstruktion einer der Machtzentralen hier in der Region ist wünschenswert, am dortigen Zaun zumindest mal kräftig zu rütteln, kann also ebenfalls nur richtig sein. Schließlich ist die EZB als Teil der Troika unmittelbar für die Austeritätspolitik und die entsprechenden Verarmungsprogramme in Südeuropa verantwortlich.
Von M31 zu Bloccupy und so weiter ist demnach gerade viel los in Rhein-Main. Hoffen wir, dass es so bleibt, und die Aktionen und Demos der folgenden Wochen keine vereinzelten Kraftakte werden, sondern sich in kontinuierliche Aktivitäten, Mobilisierungen und Nadelstiche ausweiten werden.
Hasta la vista, eure Swing

Inhalt:

- Bloccupy Bankfurt
- 1. Vollversammlung Bloccupy
- Farbe und Glasbruch bei Immobilienfirmen
- M31-Vorfeldaktion und IvI-Soli
- "Wem gehört Frankfurt?" - Eindrücke vom Kongress
- Kundgebung gegen Maredo Steakhaus
- Weiter Turbulenzen am Flughafen
- Ein Jahr nach Fukushima
- Veranstaltung: Widerstand gegen Atomkraftwerke in Indien
- Gemeinsam für globalen Wandel - Soziale und ökologische Kämpfe gehören zusammen!
- Neokolonialen Landraub stoppen!
- Chronik

Chronik (Swing 173)

Tops und Flops 01./02.2012

• Bundespräsident Christian Wulf macht endgültig die Grätsche und tritt zurück
• Die Drogeriekette Schlecker macht auch die Grätsche und geht in die Insolvenz
• In Dresden geht den Nazis zumindest vorübergehend die Luft aus

Neokolonialen Landraub stoppen! (Swing 173)

Für Ernährungssouveränität und ein gutes Leben für alle!

Landgrabbing ist in aller Munde – und das zu Recht. Während in Südamerika und Afrika zigtausende dagegen auf die Straßen und wortwörtlich auf die Barrikaden gehen, bleiben Aktionen hier im globalen Norden noch überschaubar. Daher übe­rascht es positiv, dass es in Bremen gleich einen ambitionierten Versuch gibt, die dortige Deutsche Bank wegen deren Beteiligung an Landgrabbing in Afrika für 24 Stunden zu blockieren. Natürlich am 17. April, dem internationalen Tag der KleinbäuerInnen. Nicht nur vor der dem Hintergrund der Aktionstage hier in Frankfurt für uns ein Grund etwas genauer hinzuschauen. Im Folgenden Auszüge aus dem Aufruf zur Bankenblockade in Bremen.

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