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Zeitungen

Verzeichnis der AlternativMedien 2006/2007


Zeitungen in Rhein-Main

Liste regionaler Periodika:
Auch in Rhein-Main gibt es einige linke, alternative, unkommerzielle Zeitungsprojekte

Swing 106 NF April Mai2001

Swing 122 NF Sommer 2003

Swing 137 NF FebMrz 2006

Swing 107 NF Juni 2001

Swing 123 NF Herbst 2003

Swing 138 NF April 2006

Swing 108 NF Juli Aug 2001

Swing 124 NF Jan 2004

Swing 140 NF Sommer 2006

Swing 93 NF November 99


Swing: Ausgaben und Artikel

Liste der Swing-Ausgaben und Artikel auf Linksnavigator Rhein-Main

swing.logo

Swing - autonomes Rhein-Main-Info

Kundgebung gegen Maredo Steakhaus (Swing 173)

Am 17. März versammelten sich rund 40 Menschen um gegen die Arbeitsbedingungen bei Maredo zu demonstrieren.

In der Filiale in der Frankfurter Fressgass' hatte sich in den letzten Jahren nicht nur ein Betriebsrat gebildet, was für Maredo sehr ungewöhnlich ist. Die Filiale in der Fressgass' hatte auch den höchsten gewerkschaftlichen Organisierungsgrad von allen Maredo-Filialen in der Bundesrepublik.

"Wem gehört Frankfurt?" - Eindrücke vom Kongress (Swing 173)

Derzeit jagt ja in Frankfurt ein Kongress den nächsten, der vorerst (?) letzte fand am 16.-18. März unter dem Motto "Wem gehört Frankfurt?" statt. Trotz frühlingshafter Temperaturen war er mit rund 100 Leuten gut besucht, zum Eröffnungsplenum am Freitagabend platzte das KOZ sogar aus allen Nähten. Nach den eher praktisch ausgelegten Aktionen im letzten Jahr wurde nun der Wunsch nach mehr Theorie und Hintergrund befriedigt, um den Gegner, das "Unternehmen Stadt" besser einschätzen zu können. Schnell wurde klar, dass es nicht genügt, sich auf die Global City Frankfurt zu beschränken, sondern dass die gesamte Rhein-Main-Region mit gedacht werden muss, um das herrschende Konzept von Teilhabe und Ausgrenzung zu verstehen. Klar wurde auch, dass "Green City" längst nicht so viel mit Ökologie zu tun hat wie der Titel suggeriert, um den sich die Stadt Frankfurt bewirbt.

M31-Vorfeldaktion und IvI-Soli (Swing 173)

Am 16. März demonstrierten etwa 150 Menschen in der Frankfurter Innenstadt gegen das Bauunternehmen "Hochtief", sowie gegen die Immobilienfirma "Franconofurt". Das Bauunternehmen wurde als Profiteur der griechischen Krise angegangen, und die Immobilienfirma als Käufer des nun von der Räumung bedrohten Institutes für vergleichende Irrelevanz (IvI) kritisiert.

Farbe und Glasbruch bei Immobilienfirmen (Swing 173)

Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:

Farbe und Glasbruch bei Immobilienfirmen

Frankfurt am Main 20. März 2012

"wir haben in der nacht auf dienstag bei verschiedenen firmen die scheiben eingeworfen und die fassade verschönert. Wir wenden uns damit gegen die immer weiter fortschreitende verdrängungspolitik in dieser stadt und setzten ein symbolisches zeichen gegen die kapitalistische zurichtung aller lebensbereiche.

Bloccupy Bankfurt (Swing 173)

Platzbesetzungen, Blockaden und Großdemo vom 16. bis 19. Mai

" Für mich wäre die Mobilisierung gelungen, wenn im Tagesschau-Bericht am 18. Mai Luftaufnahmen vom Frankfurter Bankenviertel gezeigt werden, wo viele Tausende rund um die Europäische Zentralbank protestieren und diese komplett dichtmachen." Was so ein Occupy-Aktivist sinngemäß auf der Aktionskonferenz Ende Februar in Frankfurt als Wunschbild formulierte, könnte durchaus Realität werden während der Bloccupy-Aktionstagen. Jedenfalls steht Frankfurt im Mai eine außerordentliche bundes- bis europaweite Mobilisierung ins Haus, die auch längerfristig eine Stärkung der regionalen linken Strukturen mit sich bringen könnte …

Swing No. 172 online!

Ungebrochen starker Widerstand gegen Castor und Atomprogramm im Wendland, unüberhörbare Proteste gegen Fluglärm und für die Schließung der neuen Landebahn im Airport-Terminal und unerwartet starker Start der Mobilisierung für die Aktionstage im Mai 2012 ins Frankfurter Bankenviertel ... Wer die großzügig bebilderten Schwerpunkte und Überschriften unserer neuen Ausgabe überfliegt, könnte glauben, wir sehen überall Swing (!) und Aufbruch.
Beachtlich und wert, jeweils ausführlicher zu berichten, finden wir diese Entwicklungen in der Tat.
Doch uns ist klar, dass das Wendland eine Ausnahmeregion bleibt und dass die Wutbürger im Flughafen nicht die Systemfrage stellen. Und wir wissen auch, dass es weniger die zersplitterte Linke in Rhein-Main als die globalen Entwicklungen von oben und unten sein werden, die entscheiden, wie dynamisch der Mai in Frankfurt verläuft.
Nichtsdestotrotz geht es um Erfahrungen und Potentiale, die uns etwas zuversichtlicher in die Zukunft schauen lassen. "Die Zustände sind soviel schwerwiegender als die Ereignisse". An dieser nüchternen Weisheit hat sich wenig geändert. Doch mit vielen Mut machenden Ereignissen kann mehr und mehr in Bewegung geraten. Wie stark und schnell und dauerhaft kann niemand vorhersagen. Aber ein wenig können wir alle dazu beitragen oder sollten es zumindest versuchen. Regionale Möglichkeiten bieten sich gerade einige, und absehbar noch mehr in den kommenden Wochen und Monaten. In diesem Sinne: Swing on, Move on!

Inhalt:

- "Revolution-Week" in Frankfurt
- Interview mit zwei Occupy-Aktivistinnen der ersten Stunde
- Ein Tagflugverbot wäre auch gut - Protest gegen Fluglärm nimmt Fahrt auf
- Thesen zur neonazistischen Mordserie des NSU
- Zur fehlgeschlagenen Outing-Aktion in Aßlar
- Solidarität mit Sonja und Christian!
- Da ist so einiges dazwischengekommen - Rückblick auf den Castor-Transport 2011 nach Gorleben
- Chronik
- Antira-Nachrichten
- 31 Jahre autonome 81er Bewegung
- Aktionistischer Kongress: Wem gehört Frankfurt?

Antira-Nachrichten (Swing 172)

Am 30.3.: Gegen Dublin-II-Abschiebungen am Frankfurter Flughafen

Chronik (Swing 172)

Da staunt ihr, oder? Seit längerem mal wieder eine kleine Einleitung zur Chronik! Eigentlich nur um euch auf die schnelllebige Informationsflut heutiger Tage hinzuweisen, Ereignisse oder Skandale reißen in unglaublicher Geschwindigkeit an uns vorbei. Wie soll Mensch da noch eine schöne Gesellschaft aufbauen können? Wir wollen gar nicht vom letzten Jahr reden – sondern euch sporadisch jetzt und in Zukunft einige der "Top-Ereignisse" des weltweiten Geschehens vor der regionalen Chronik präsentieren. Zum Glück haben wir nicht so eine Hatz nach permanent neuen Top-Storys wie die kapitalistischen Medienkonzerne, aber da unsere linke Politik ja auch nicht ganz unaktuell sein sollte, um erfolgreich zu werden, kann es ja nicht Schaden sich manches ab und an in Erinnerung zu rufen.

Da ist so einiges dazwischengekommen - Rückblick auf den Castor-Transport 2011 nach Gorleben (Swing 172)

Mehr TeilnehmerInnen als erwartet, die entschlossener und effektiver waren als erwartet – so lässt sich vielleicht ein kurzes Resümee zum Protest 2011 gegen den Transport fassen. Schon der Auftakt fiel ungewohnt aus: im französischen Valognes, dem Startort des Castortransports, hatten französische AtomkraftgegnerInnen ein Camp aufgebaut. Das Ziel war, den Transport schon am Abfahrtsort zu stoppen. Fast 1.000 Menschen kamen im Camp zusammen – ein Grund, warum die französischen Behörden beschlossen, den Zug einen Tag früher als geplant auf die Reise zu schicken.

Solidarität mit Sonja und Christian! (Swing 172)

Am 14. September 2011 wurden Sonja Suder (79) und Christian Gauger (70) nach 33 Jahren im Exil von Frankreich an Deutschland ausgeliefert. Christian wurde in einem Krankenwagen liegend über die Grenze gebracht! Sonja kam in den Knast Frankfurt-Preungesheim, Christian auf eine Knastkrankenstation. Obwohl er nach einem Herzstillstand im Oktober 1997 auf ständige medizinische und persönliche Betreuung angewiesen ist, wurde er erst nach über einem Monat von der Haft verschont, er muss sich nun zweimal die Woche bei den Bullen melden. Sonja sitzt weiter in Preungesheim und dürfte heute die älteste Untersuchungsgefangene Europas sein. Die Staatsanwaltschaft hat im November Anklage erhoben und will ihnen 2012 den Prozess machen.

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